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Remarkable - The Same Difference (Ohmiya / Sakuraiba) [32]
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Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Arashi for Dream - A German Fan Forum Foren-Übersicht -> Fanfiction
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xani
How's it going


Anmeldedatum: 28.06.2009
Beiträge: 63
Wohnort: Potsdam

BeitragVerfasst am: So Aug 23, 2009 12:34 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Haaaach jaaaa~. Die Sonntage werden immer schöner. Very Happy
Ein Hoch auf die Sonne sag ich da nur. Aber Sho wird bestimmt anfangs nicht so happy sein, was nun mit ihm passiert. Aber hey Sakuraiba forever.
Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart

Aber nun da Matsujun vorerst in die Flucht geschlagen wurde, würde ich auch gern erfahren ob und wie sich Nino denn um den betrunkenen Ohno gekümmert hat. Wink

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Careline
ONE


Anmeldedatum: 04.05.2008
Beiträge: 615
Wohnort: Quakenbrück

BeitragVerfasst am: So Aug 23, 2009 1:18 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ja ne ....ich sag nur der Finger >___<
Sakuraiba is so süß~
So makaber es auch ist: Yay Matsuaiba xD
Bin echt gespannt wies weitergeht vorallem mit Sho~ Und was die ganze geschichte mit jun überhaupt auf sich hat HeartHeartHeartHeartHeartHeart

_________________
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Anny
How's it going


Anmeldedatum: 02.12.2008
Beiträge: 64
Wohnort: Oldenburg

BeitragVerfasst am: So Aug 23, 2009 1:40 pm    Titel: Antworten mit Zitat

*schluchz*
Sho darf nicht sterben!!!
Aiba muss ihn retten , onegai!!!
;____;

Diesmal ist Jun aber so richtig böse! hehe...
Ehem...^___^

_________________
It must be difficult to date Nino. I'd be like "Well I totally like you. But what about your husband?"
But it must be harder to date Ohno. Come to think of it, you would turn around and see Jun and Nino smiling at you.
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Nathy
Here we go!


Anmeldedatum: 06.07.2009
Beiträge: 21
Wohnort: Gondelsheim

BeitragVerfasst am: So Aug 23, 2009 2:12 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Aaaaaaah, jetzt ist mein Essen kalt
*vertieft war ins lesen*

Waaaaa~
nicht sterben Sho, nein T_T
Das war echt ein tolles pitelchen, bis der Schluss T_T
Shoooohooo~ *sniff*
Und gomen, dass ich die lezten male kein kommi geschrieben habe x_X
Mir viel nie was dazu sein *immer zu baff war*
Ich hoffe du schreibst fleißig weiter!
Weil die nächstes 2 male kann ichs nciht lesen Q_Q
erst in 3 Wochen wieder, weil ich in den Urlaub fahre.
*heul*
Aber vill schaffe ich es ja mich einmal im Urlaub einzuloggen >.<
*die Internetadresse aufschreib und mitnehm* =D
Hehem, dann kann ich vill einmal lesen~

Na ja =D mach weiter so ^_^ freu mcih schon

Grüße, das Nathy~

_________________
Sakuraiba is Love!
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Jenny-chan
How's it going


Anmeldedatum: 31.01.2009
Beiträge: 128
Wohnort: Göttingen

BeitragVerfasst am: So Aug 23, 2009 4:37 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Shoooo~ Q.Q *heul*
Wie kannst du nur, Jun???????
Bitte rette ihn, Aiba.... Du kannst ihn nicht einfach so sterben lassen....
Q.Q
Q.Q
Q.Q
Es darf mit Sakuraiba nicht zu Ende sein.....

Ahh~ Das Kapitel war einfach nur Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart
Aber auch so traurig und beängstigend und spannend.....

Kann's kaum erwarten das nächste Kapitel zu lesen^^

_________________
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Lala
How's it going


Anmeldedatum: 02.06.2009
Beiträge: 69
Wohnort: Speyer

BeitragVerfasst am: So Aug 23, 2009 5:37 pm    Titel: Antworten mit Zitat

HeartHeartHeart
Drama, Drama, yay Heart
Sakuraiba zuckern mir generell zu viel, her mit dem Drama yeaa~h XD

@Comment: Ich weiß nicht mal mehr wirklich, was Nino im letzten Kapitel gemacht hat... Er ist zu lieb, in meinem Kopf schwirren nur noch Matsu und Aiba rum ^^; *hust* (find ich ja auch sehr lustig, dass Aiba in letzter Zeit ständig Matsu haut *g*)
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Aya
Iza, now


Anmeldedatum: 18.03.2009
Beiträge: 172
Wohnort: Frankfurt

BeitragVerfasst am: Mo Aug 24, 2009 6:53 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Aaaah, das war toll!!! ^^ Heart Heart

Das actiongeladenste Kapitel bis jetzt... Hast du echt fantastisch geschrieben!!!!
Und das Ende war nochmal so... LIEBE!!!! Heart Heart Heart

Nicht sterben, Sho...
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Kiki
Arashic


Anmeldedatum: 23.03.2008
Beiträge: 932
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: Di Aug 25, 2009 2:39 pm    Titel: Antworten mit Zitat

nach dem lesen freu ich mich immer wieder auf nächsten Sonntag ~ wieder ein ganz tolles kapitel Heart

Ja Aiba, hol Sho für immer zu dir Heart Heart Heart
Und Jun kann keine Sonne vertragen? ~ also haben sie doch eine Chance zu fliehen oder zumindestens einen Vorsprung rauszuholen ~ der Sonne sein dank!

Fand das Kapitel total toll, mal etwas mehr action Heart
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Sery
ONE


Anmeldedatum: 30.03.2008
Beiträge: 441
Wohnort: Düsseldorf

BeitragVerfasst am: Mi Sep 02, 2009 3:50 pm    Titel: Antworten mit Zitat

So, mit etwas Verspätung gibts nun auch das nächste Kapitel ^__^~

@Taka: Jaah~ ich hätte so einiges gern verfilmt! *an eine bestimmte Szene denk* *seufz* jaaaaaah~ mit passender BGM natürlich XDDDDD Heart Heart Heart Und nur für dich gehts jetzt mit Sakuraiba weiter XD

@keniichi: Hmmm.. schaun wir mal, was wir da machen können *lach*

@xani: *lach* Wie kommst du bloß darauf, dass Sho am Anfang nicht happy sein wird? Ich versteh das gar nicht XDDD Und keine Sorge, ihr bekommt bald wieder mehr Ohmiya ^___~

@Carry: Der Finger musste sein XDDD Heart Und ehhhh Matsuaiba? XDD *lach* Du bist aber ganz schön makaber Süße XD

@Anny: Gefällt dir der böse Jun? *kicher* Und hmm.. ja... Sho und nicht sterben.. hm.. wird schwer XD'

@Nathy: Oh nein, sorry für dein Essen ;__; Auch wenn ich nicht weiß, wann du dieses Chapter nun lesen wirst.. trotzdem viel Spaß Heart Genieß deinen Urlaub ^__^

@Jenny-chan: So schnell ist es sicher nicht mit Sakuraiba zu Ende ^__~ Keine Sorge XD Freut mich, dass dir das Kapitel so gut gefiehl Heart

@Lala: Aber Sakuraiba!Zucker ist doch süß ;__; Aber bei mir gibts mehr Drama als Zucker XDDD' und du weißt nicht mehr was Nino gemacht hat? Wuah, das geht aber nicht XDDD Muss ich bald mal mit Ohmiya weitermachen.. aber die zuckern dir sicher auch zu viel XDD

@Aya: Vielen Dank für dein süßes Kompliment *freu freu* Ich bin happy dass das Kapitel so spannend rüber kam, wie ichs beabsichtigt hatte ^__^

@Kiki: Uwah bei deinem Kommentar hab ich doch gleich wieder ein schlechtes Gewissen bekommen, dass du letzten Sonntag nichts zu lesen hattest ;__; Aber freut mich dass dir das Kapitel gefallen hat *happy* Heart


So, nun gehts direkt weiter mit dem nächsten Kapitel ^^ Und damit nähern wir uns auch schon dem ersten Höhepunkt dieser Story (gibt auch nur zwei insgesamt XDD), also seid gespannt ^__^

Und nochmal ein GROßES ARIGATOU an die liebe Nanao, die trotz ihres Japan-"Urlaubs" Zeit zum Betalesen hatte Heart Heart Heart


Kapitel 27


Er war nicht ohnmächtig, er war aber auch nicht wach. Sakurai Sho befand sich in einem Zustand, den er sich selbst nicht erklären konnte. Er wusste nur, dass die Schwärze, welche ihn umgab so unangenehm war, dass er es kaum ertragen konnte. Dennoch fühlte er. Fühlte, wie er auf den Schultern einer Person lag, von dieser festgehalten wurde, spürte, wie sie rannte, als ob es um ihr Leben ginge. Spürte wie sie stoppte, wie er von ihrem Rücken fiel und ihm damit die letzte Stütze genommen wurde. Sho fühlte, wie er hart auf dem Boden aufkam, doch konnte er sich nicht bewegen, seine Augen nicht öffnen; sein Körper war taub und alles war still um ihn herum.

Es war das Schlimmste, was er bisher in seinem Leben empfunden hatte. Und er hatte Angst, auch wenn er das Gefühl hatte, diese Emotion gar nicht mehr richtig spüren zu können. Als würde alles langsam um ihn herum schwinden, ihn bloß mit einer Masse aus Schwärze und Taubheit zurücklassen. Und er konnte sich nicht dagegen wehren.

Alles wurde kalt. Je länger er hier lag, im Schwarzen, je kälter wurde es und er konnte kaum noch spüren, dass es der Boden war, der so viel Kälte ausstrahlte, dass sie sich in seinem kompletten Körper ausbreitete.

Und es sollte endlich aufhören!

Sho wollte nicht mehr, konnte nicht mehr, nicht hier, in dieser Ungewissheit der Dunkelheit, nicht hier, wo alles um ihn herum leblos wurde; wo er selbst leblos wurde.

Es sollte endlich aufhören...

Doch nur die Kälte hörte auf. Sho spürte, wie ihn die Person, welche ihn zuvor noch fallen gelassen hatte, in den Arm nahm, hörte Geräusche, aber konnte sie längst nicht mehr verstehen.

Es war doch schon längst aus und vorbei mit ihm, wieso sprach man denn noch zu ihm? Ihn hatte doch schon längst jegliches Lebensgefühl, ja sogar jeglicher Lebensmut verlassen.

Doch dann spürte er die fremden Lippen auf seinem Mund.

Und er hätte nie geahnt was diese mit sich brachten.


„Ahhhhhhh!!“, erklang es plötzlich laut aus seiner Kehle, auch wenn er einen Moment vorher noch gedacht hatte, keinen einzigen Ton mehr formen zu können. Aber der Schrei hatte seinen Körper automatisch verlassen – folgten diesem kurz darauf noch weitere – als der Schmerz begann.

Unerträglicher Schmerz.

Mit einem Mal riss Sho seine Augen auf, so weit er konnte, doch sah er nichts, konnte sich auf nichts konzentrieren, außer auf den ganz neuen Schmerz in sich. Das war anders, als was er bisher gespürt hatte, selbst anders als der Biss dieses fremden Vampirs. Das hier war die Hölle.

Sein Körper war vollkommen verkrampft und würde er nicht den festen Griff um sich spüren – er hätte sich schon längst die Glieder ausgerissen, weil alles so verdammt schmerzte, so brannte. Es zerriss ihn, es quälte ihn. Es war grauenvoll.

„Ahhh... AHHHHH!!“ Immer mehr Schreie entwichen seiner Kehle, brachten ihm aber rein gar nichts, verdrängten den Schmerz nicht. Alles in ihm zog sich zusammen und sein Bauch brannte furchtbar, seine Lungen brannten, als ob sich ein Feuer in seinem Körper ausbreiten und jedes seiner Organe befallen würde.

Sho hatte das Gefühl er würde jeden Moment zerfallen.

Der Griff um seinen Körper blieb stark, blieb fest, aber trotzdem wand er sich unter ihm, musste sich unter den grausamen Schmerzen einfach hin und her winden. Denn der Schmerz füllte jede noch so kleinste Stelle seines Körpers, erfüllte ihn komplett.

Sein Herz raste in seiner Brust und er hatte das Gefühl, als würde es gleich zerplatzen. Oder einfach aufhören zu schlagen.

Mit einem Mal hörte es auf.

Und damit auch der Schmerz.


„Oh Gott... Sho...“, war das erste was er hörte. Sho schloss seine Augen, öffnete sie wieder.

Dann starrte er in den blauen Himmel über sich, mit immer noch zitternden Gliedern, in welchen der Schmerz nachklang. Er sah auf zur Sonne und spürte sein Herz nicht mehr schlagen.


Sho schloss seine Augen wieder, atmete einmal tief durch, auch wenn er plötzlich das Gefühl hatte, gar nicht mehr atmen zu müssen.

Er spürte etwas. Etwas Neues. Er konnte dieses Gefühl noch nicht einordnen, noch nicht benennen, aber in seiner Brust war etwas was ihm sagte, dass jemand bei ihm war. Ohne dass er diesen sehen oder anfassen musste, dieses Gefühl in ihm sagte ihm, dass diese Person da war. Und auch wer es war.

„Masaki-san...?“, ertönte leise seine kratzige Stimme, hörte sich an, als wäre sie ewig nicht benutzt worden.

Er öffnete seine Augen wieder und starrte geradewegs in die weit aufgerissenen, erschrockenen Augen seines Gegenübers. Aiba Masaki.

Jetzt bemerkte er erst, dass er die ganze Zeit in den Armen des Vampirs gelegen hatte. Die ganze Zeit während... ja während was eigentlich?

‚Was um Himmels Willen ist da gerade mit mir passiert?’

Sho versuchte sich zu konzentrieren, sich zu erinnern. Er sah den fremden Vampir wieder vor sich und spürte plötzlich die Angst wieder, fühlte sich so lebhaft in die Situation zurück versetzt, dass ihm direkt komisch wurde.

Doch als er versuchte, die Szene wieder aus seinem Kopf zu verdrängen, blieb die Angst in ihm. Aber es war eine unnatürlich merkwürdige Angst. Fast so als würde sie nicht ihm gehören, als würde sie jemand anderes fühlen...

Sho sah erneut auf zu Aiba und ihm wurde mit einem Mal bewusst, wessen Angst er gerade spürte.

‚Was... ist das? Wieso... wieso fühl ich seine Anwesenheit so stark...? Wieso... spür ich seine Angst? Und wovor hat er gerade überhaupt Angst?’

„Wo... ist der Typ von vorhin...? Masaki-san, was ist passiert?“, sprach er mit immer noch trockener und kratziger Stimme, während sich langsam ein Kloß in seinem Hals breit machte. Gedanken kamen ihm, mögliche Erklärungen für all das hier, doch Sho wollte sie nicht zulassen, konnte sie nicht zulassen.

Nein. Das war nicht passiert.

Es war nicht passiert!

„Sho-kun...“, kam es hauchend über Aibas Lippen, brachte den Kloß in seinem Hals nur noch mehr zum Wachsen. Aiba sollte endlich sagen, was los war, sollte ihm das alles endlich erklären! Aber so, dass am Ende nicht herauskam, was der Host tief in sich langsam immer mehr befürchtete.

„I-ich... ich hab mir mein ganzes Leben lang... ich hab mir immer geschworen, so etwas niemals zu tun...“, fing der Vampir dann an, wurde immer blasser im Gesicht, immer schmerzhafter sein Ausdruck. Doch Sho konnte allmählich mehr in den Augen des Größeren sehen. Er konnte ein Gefühl erkennen, welches er nicht erkennen wollte, konnte es mit einem Mal so klar und deutlich lesen, dass es ihm eiskalt den Rücken hinunter lief.

Reue.

Gleichzeitig kamen Sho mehr Erinnerungen.
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Sery
ONE


Anmeldedatum: 30.03.2008
Beiträge: 441
Wohnort: Düsseldorf

BeitragVerfasst am: Mi Sep 02, 2009 3:51 pm    Titel: Antworten mit Zitat

„Dieser... dieser Typ von vorhin. Er... hat mich gebissen nicht wahr? Er hat mir Blut ausgesaugt... mehr Blut als Sie damals und trotzdem... trotzdem lebe ich noch. Ich hab gedacht es wäre aus und vorbei und trotzdem lebe ich noch! Wieso?“

Ein zitterndes Seufzen, was sich fast anhörte wie ein leises Schluchzen, ertönte vom Älteren. Dieser senkte den Kopf, konnte Sho wohl nicht länger ins Gesicht sehen.

Und alles deutete so sehr auf das hin, was Sho unter keinen Umständen hören wollte.

„Du... du lebst noch weil ich... gerade... den schlimmsten Fehler meines Lebens begangen habe...“

Diesmal glaubte Sho nun wirklich ein Schluchzen gehört zu haben, welches auf unangenehme Weise die Worte des Vampirs untermalte, doch war das gerade Nebensache, so unwichtig im Gegensatz zu dem, was Aiba ihm mit seinen Worten unbemerkt zu verstehen gab.

„Ich lebe noch weil... weil ich jetzt ein... weil Sie mich zu einem... einem... nein! Nein! Nein, dass kann nicht sein!“ Die letzten Worte fast schreiend, erhob sich Sho sofort aus Aibas Armen, sah diesen mit weit aufgerissenen, ungläubigen Augen an. Er begann etwas in dem Gesicht des Größeren zu suchen, irgendetwas, was darauf hin deutete, dass er mit seiner Vermutung falsch lag. Irgendetwas, was ihm sagte, dass Aiba das nicht getan hatte. Dass er nicht—

„Das glaube ich nicht!“, verließ es laut und aufgebracht seine Kehle und Sho hob seine zitternden Arme an, legte seine Hände auf seine Brust, auf die Stelle wo sein Herz schlagen sollte; und fühlte nichts. Er legte seine Finger an seinen Hals und fühlte viel zu viel. Da war etwas, dort, wo er eben noch die scharfen Zähne des fremden Vampirs gespürt hatte. Er konnte zarte Knubbel an seinem Hals ertasten, fühlen, wie sich seine Haut an zwei Stellen zusammengezogen hatte. Eine Narbe. Eine längst verheilte Wunde.

Und er war doch eben erst gebissen worden.

„Sho... du... du musst wissen... ich... du wärst gestorben! Du wärst in meinen Armen gestorben Sho! Und deshalb... ich konnte nicht anders...“, erklang es schluchzend von Aiba. Und das Gesagte brachte ihn beinahe um den Verstand.

„Sie... nehmen sich das Recht einfach über mein Leben zu entscheiden?“, kam leise als Antwort über Shos zitternde Lippen, waren diese Worte einfach so aus ihm herausgesprudelt, ohne dass er sich dagegen hatte wehren können. Woher er gerade die Kraft hatte, überhaupt darüber zu sprechen, wusste er nicht. Verstand er doch noch gar nichts, begriff noch nichts.

Aiba antwortete ihm nicht.

Sho atmete tief durch, bekam dabei wieder dieses Gefühl, als brauchte er es gar nicht und das widerte ihn zutiefst an. Erschreckte ihn auch irgendwo, gab ihm das Gefühl, als würde er in einem fremden Körper stecken, als wäre er längst nicht mehr er selbst.

Als wäre der wahre Sakurai Sho eben in Aibas Armen gestorben.

Und vielleicht war er das auch.


„Sagen Sie was! Sagen Sie verdammt noch mal etwas dazu!“, schrie Sho den Vampir mit einem Mal an und wieder war es etwas Automatisches in ihm, was diese Worte hervorgerufen hatte. Er spürte plötzlich Wut in sich, fühlte wie diese sich mehr und mehr in ihm breit machte, aber auch sie fühlte sich so fremd an. Was geschah da bloß mit ihm?

„Ich... es tut mir Leid...“

Sicher nicht das, was er gerade hören wollte. Sho konnte nur fassungslos den Kopf schütteln, Aiba danach noch einmal mit dieser Mischung aus Wut, Verzweiflung und Angst vor sich selbst ansehen, bevor er sich umdrehte und wegrannte. Er konnte nicht länger bei dieser Person bleiben, diesem Vampir, welcher ihn gerade selbst zu einem seiner Art gemacht hatte.


Sho lief so schnell er konnte die Gassen entlang, bog immer wieder ab, auch wenn er sich hier überhaupt nicht auskannte und alles verdammt gleich aussah. Er musste einfach nur rennen, wollte bloß rennen.

Sein Körper tat das, was sein Inneres nicht mehr konnte. Denn es war ihm nun unmöglich, vor sich selbst wegzulaufen.

‚Wie... wie konnte das so plötzlich passieren? Wie konnte sich mein ganzes Leben mit einem Mal ändern?’, schoss es ihm durch den Kopf während er weiter rannte. Doch ihm wurde mehr und mehr klar, dass diese Wandlung gar nicht so plötzlich eingetroffen war. Seit er Aiba, nein eigentlich schon seit er Ninomiya zum ersten Mal begegnet war, hatte etwas begonnen; etwas, dessen Auswirkungen ihm die ganze Zeit heimlich hinterher gerannt waren und ihn jetzt einholten.

War sein Leben von Anfang an dazu bestimmt gewesen, am Ende so etwas aus ihm zu machen?


Als er an dem ersten Menschen vorbei lief, spürte er es.

Sho stoppte seinen Lauf mit einem Mal, starrte mit aufgerissenen Augen den Obdachlosen an, welcher gegen ein paar Mülltonnen gelehnt war, scheinbar schlafend. Etwas in ihm erwachte, ein ungeheurer Durst und er konnte seinen Blick nicht mehr von dem Fremden nehmen. Und auch wenn er diese Person normalerweise als abstoßend empfunden hätte, ob ihres Gestankes oder ihres verschmutzen Aussehens, so spürte er unglaubliche Begierde in ihm. Alles in seinem Körper wollte diesen Menschen.

Der Host schüttelte sich augenblicklich, völlig angewidert von sich selbst und versuchte mit aller Kraft seine Augen von dieser verkümmerten Gestalt abzuwenden.

Doch der Durst, das Verlangen in ihm wuchs von Sekunde zu Sekunde, sodass er es kaum noch aushielt. Er konnte das Blut in den Adern des Menschen förmlich riechen, er konnte es spüren. Und alles in ihm verlangte danach.

‚Oh Gott... oh mein Gott... ich kann nicht... nein... oh nein, bitte geh weg! Geh weg! Dieses Gefühl soll weggehen... ich halt das nicht aus!’

Sho drehte sich um, versuchte nicht mehr auf diese Empfindung in ihm zu achten, versuchte sie zu ignorieren, aber spürte sie dadurch nur noch deutlicher. Und es wurde zu viel, es wurde einfach zu viel.

Im nächsten Moment fand er sich über einer der Mülltonnen gebeugt wider, übergab sich. Doch selbst diese unangenehme Reaktion seines Körpers vertrieb den Durst in ihm nicht.

‚Das kann doch alles nicht wahr sein...’

Sho schleppte sich von den Mülltonnen weg, versuchte dabei die ganze Zeit nicht zu dem schlafenden Fremden zu sehen. Er musste hier weg, musste fort, aber wohin? Wo sollte er denn jetzt nur hin? Nach Hause? Um dort den erstbesten Menschen zu befallen, welcher es wagte an seiner Tür zu klingeln? In den Club? Wo jeder Kunde bloß danach schrie von ihm gebissen zu werden? Zu Satoshi?

Ein Zittern durchfuhr Shos Körper bei diesem Gedanken.

Satoshi.

Ihm konnte er jetzt nie wieder unter die Augen treten. Ihn durfte er nie wieder sehen. Nie wieder.

Denn wenn er ihm etwas antun würde – er könnte es sich niemals verzeihen.

‚Doch könnte ich es mir überhaupt verzeihen, irgendjemandem etwas anzutun? Oh Gott, ich kann doch nicht... das Blut von Menschen... Nein!’

Der Host sank augenblicklich auf die Knie und spürte plötzlich, wie schwach er sich eigentlich fühlte, wie ausgelaugt und leer. Mit einem Mal wurden seine Glieder schwerer und seine Sicht begann sich zu trüben.

Wie hatte er eben überhaupt noch rennen können, nachdem ihm dieser reine Vampir so viel Blut ausgesaugt hatte...?

Doch es wartete bereits die nächste Überraschung auf ihn. Die eben noch bedeckte Sonne durchbrach mit einem Mal die Wolkendecke am Himmel und schien auf ihn hinab. Einen kurzen Moment blickte Sho ihr entgegen, bevor erneut ein Zittern durch seinen kompletten Körper fuhr. Er schüttelte sich, wehrte sich gegen das nächste unangenehme Gefühl.

Es musste doch irgendwann aufhören.

‚Oh bitte... ich will einfach nur noch sterben...’

Sho konnte sich längst nicht mehr bewegen, sein Körper war zu schwach geworden, die Gefühle in ihm zu stark. Er konnte dem unglaublichen Durst in ihm kaum noch standhalten und wusste, dass es nur noch eine Frage der Zeit war, bis es ihn übermannen würde. Bis er auf den Menschen von vorhin losgehen würde, dessen Blut er immer noch so klar und deutlich roch.

Die Sonne brannte auf seiner Haut und der Durst in seiner Kehle.

Und Sakurai Sho wusste beim besten Willen nicht mehr weiter.


to be continued

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Careline
ONE


Anmeldedatum: 04.05.2008
Beiträge: 615
Wohnort: Quakenbrück

BeitragVerfasst am: Mi Sep 02, 2009 4:34 pm    Titel: Antworten mit Zitat

HeartHeartHeartHeartHeartHeartHeartHeartHeart tolles chap.
Aber Sho's Schmerzen.. das hört sich so arg schlimm an >___< *An twilight denkt*
Aua.... aber am Meisten tut mir Aiba Leid ;____;

_________________
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Lala
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Anmeldedatum: 02.06.2009
Beiträge: 69
Wohnort: Speyer

BeitragVerfasst am: Mi Sep 02, 2009 4:38 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Uwah... Sho tut einem wirklich Leid T_T
*ihn drücken will*
Und 'ne Masche hab ich auch nicht verloren, aber dafür hat mich das Chapter traurig gemacht >_< Armer Sho und armer Aiba ;__;

(und jaah, her mit Ohmiya! Zucker + Drama = toll! Nur Zucker = doof, ne XD)
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Anny
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Anmeldedatum: 02.12.2008
Beiträge: 64
Wohnort: Oldenburg

BeitragVerfasst am: Mi Sep 02, 2009 5:39 pm    Titel: Antworten mit Zitat

ohhhhhhhhhhhhhhhhh!!
OMG! OMG! da hat Jun ja ganze Arbeit geleistet!
Aiba tut mir so Leid, er wollte doch nur das Sho lebt!
Jetz versteh ich auch was du meinstest mit: "Und hmm.. ja... Sho und nicht sterben.. hm.. wird schwer XD"
richtig tot ist er ja nicht....
ich hoffe Sho kann Aiba verzeihen.........

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xani
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Anmeldedatum: 28.06.2009
Beiträge: 63
Wohnort: Potsdam

BeitragVerfasst am: Mi Sep 02, 2009 8:36 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Wuääähh T___T So traurig das Chapter. Wie Shos Herz stehen bleibt. Crying or Very sad
Armer Sho, armer Aiba. *laut in Taschentuch schnaub*
Ich hoffe auf bessere Zeiten für die Beiden. *daumen drück*

_________________

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Carey
How's it going


Anmeldedatum: 07.06.2009
Beiträge: 75
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: Do Sep 03, 2009 8:17 pm    Titel: Antworten mit Zitat

fuck...hab grade echt mitgelitten..es muss schwer sein plötzlich das zu sein,was man nie sein wollte..
@sho: häng dich an aibi uind ihr könnt einander saugen XP

_________________
~+~ I dream a dream that will melt in the morning~+~

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