So, mit etwas Verspätung gibts nun auch das nächste Kapitel ^__^~
@Taka: Jaah~ ich hätte so einiges gern verfilmt! *an eine bestimmte Szene denk* *seufz* jaaaaaah~ mit passender BGM natürlich XDDDDD

Und nur für dich gehts jetzt mit Sakuraiba weiter XD
@keniichi: Hmmm.. schaun wir mal, was wir da machen können *lach*
@xani: *lach* Wie kommst du bloß darauf, dass Sho am Anfang nicht happy sein wird? Ich versteh das gar nicht XDDD Und keine Sorge, ihr bekommt bald wieder mehr Ohmiya ^___~
@Carry: Der Finger musste sein XDDD

Und ehhhh Matsuaiba? XDD *lach* Du bist aber ganz schön makaber Süße XD
@Anny: Gefällt dir der böse Jun? *kicher* Und hmm.. ja... Sho und nicht sterben.. hm.. wird schwer XD'
@Nathy: Oh nein, sorry für dein Essen ;__; Auch wenn ich nicht weiß, wann du dieses Chapter nun lesen wirst.. trotzdem viel Spaß

Genieß deinen Urlaub ^__^
@Jenny-chan: So schnell ist es sicher nicht mit Sakuraiba zu Ende ^__~ Keine Sorge XD Freut mich, dass dir das Kapitel so gut gefiehl
@Lala: Aber Sakuraiba!Zucker ist doch süß ;__; Aber bei mir gibts mehr Drama als Zucker XDDD' und du weißt nicht mehr was Nino gemacht hat? Wuah, das geht aber nicht XDDD Muss ich bald mal mit Ohmiya weitermachen.. aber die zuckern dir sicher auch zu viel XDD
@Aya: Vielen Dank für dein süßes Kompliment *freu freu* Ich bin happy dass das Kapitel so spannend rüber kam, wie ichs beabsichtigt hatte ^__^
@Kiki: Uwah bei deinem Kommentar hab ich doch gleich wieder ein schlechtes Gewissen bekommen, dass du letzten Sonntag nichts zu lesen hattest ;__; Aber freut mich dass dir das Kapitel gefallen hat *happy*
So, nun gehts direkt weiter mit dem nächsten Kapitel ^^ Und damit nähern wir uns auch schon dem ersten Höhepunkt dieser Story (gibt auch nur zwei insgesamt XDD), also seid gespannt ^__^
Und nochmal ein
GROßES ARIGATOU an die liebe Nanao, die trotz ihres Japan-"Urlaubs" Zeit zum Betalesen hatte
Kapitel 27
Er war nicht ohnmächtig, er war aber auch nicht wach. Sakurai Sho befand sich in einem Zustand, den er sich selbst nicht erklären konnte. Er wusste nur, dass die Schwärze, welche ihn umgab so unangenehm war, dass er es kaum ertragen konnte. Dennoch fühlte er. Fühlte, wie er auf den Schultern einer Person lag, von dieser festgehalten wurde, spürte, wie sie rannte, als ob es um ihr Leben ginge. Spürte wie sie stoppte, wie er von ihrem Rücken fiel und ihm damit die letzte Stütze genommen wurde. Sho fühlte, wie er hart auf dem Boden aufkam, doch konnte er sich nicht bewegen, seine Augen nicht öffnen; sein Körper war taub und alles war still um ihn herum.
Es war das Schlimmste, was er bisher in seinem Leben empfunden hatte. Und er hatte Angst, auch wenn er das Gefühl hatte, diese Emotion gar nicht mehr richtig spüren zu können. Als würde alles langsam um ihn herum schwinden, ihn bloß mit einer Masse aus Schwärze und Taubheit zurücklassen. Und er konnte sich nicht dagegen wehren.
Alles wurde kalt. Je länger er hier lag, im Schwarzen, je kälter wurde es und er konnte kaum noch spüren, dass es der Boden war, der so viel Kälte ausstrahlte, dass sie sich in seinem kompletten Körper ausbreitete.
Und es sollte endlich aufhören!
Sho wollte nicht mehr, konnte nicht mehr, nicht hier, in dieser Ungewissheit der Dunkelheit, nicht hier, wo alles um ihn herum leblos wurde; wo er selbst leblos wurde.
Es sollte endlich aufhören...
Doch nur die Kälte hörte auf. Sho spürte, wie ihn die Person, welche ihn zuvor noch fallen gelassen hatte, in den Arm nahm, hörte Geräusche, aber konnte sie längst nicht mehr verstehen.
Es war doch schon längst aus und vorbei mit ihm, wieso sprach man denn noch zu ihm? Ihn hatte doch schon längst jegliches Lebensgefühl, ja sogar jeglicher Lebensmut verlassen.
Doch dann spürte er die fremden Lippen auf seinem Mund.
Und er hätte nie geahnt was diese mit sich brachten.
„Ahhhhhhh!!“, erklang es plötzlich laut aus seiner Kehle, auch wenn er einen Moment vorher noch gedacht hatte, keinen einzigen Ton mehr formen zu können. Aber der Schrei hatte seinen Körper automatisch verlassen – folgten diesem kurz darauf noch weitere – als der Schmerz begann.
Unerträglicher Schmerz.
Mit einem Mal riss Sho seine Augen auf, so weit er konnte, doch sah er nichts, konnte sich auf nichts konzentrieren, außer auf den ganz neuen Schmerz in sich. Das war anders, als was er bisher gespürt hatte, selbst anders als der Biss dieses fremden Vampirs. Das hier war die Hölle.
Sein Körper war vollkommen verkrampft und würde er nicht den festen Griff um sich spüren – er hätte sich schon längst die Glieder ausgerissen, weil alles so verdammt schmerzte, so brannte. Es zerriss ihn, es quälte ihn. Es war grauenvoll.
„Ahhh... AHHHHH!!“ Immer mehr Schreie entwichen seiner Kehle, brachten ihm aber rein gar nichts, verdrängten den Schmerz nicht. Alles in ihm zog sich zusammen und sein Bauch brannte furchtbar, seine Lungen brannten, als ob sich ein Feuer in seinem Körper ausbreiten und jedes seiner Organe befallen würde.
Sho hatte das Gefühl er würde jeden Moment zerfallen.
Der Griff um seinen Körper blieb stark, blieb fest, aber trotzdem wand er sich unter ihm, musste sich unter den grausamen Schmerzen einfach hin und her winden. Denn der Schmerz füllte jede noch so kleinste Stelle seines Körpers, erfüllte ihn komplett.
Sein Herz raste in seiner Brust und er hatte das Gefühl, als würde es gleich zerplatzen. Oder einfach aufhören zu schlagen.
Mit einem Mal hörte es auf.
Und damit auch der Schmerz.
„Oh Gott... Sho...“, war das erste was er hörte. Sho schloss seine Augen, öffnete sie wieder.
Dann starrte er in den blauen Himmel über sich, mit immer noch zitternden Gliedern, in welchen der Schmerz nachklang. Er sah auf zur Sonne und spürte sein Herz nicht mehr schlagen.
Sho schloss seine Augen wieder, atmete einmal tief durch, auch wenn er plötzlich das Gefühl hatte, gar nicht mehr atmen zu müssen.
Er spürte etwas. Etwas Neues. Er konnte dieses Gefühl noch nicht einordnen, noch nicht benennen, aber in seiner Brust war etwas was ihm sagte, dass jemand bei ihm war. Ohne dass er diesen sehen oder anfassen musste, dieses Gefühl in ihm sagte ihm, dass diese Person da war. Und auch wer es war.
„Masaki-san...?“, ertönte leise seine kratzige Stimme, hörte sich an, als wäre sie ewig nicht benutzt worden.
Er öffnete seine Augen wieder und starrte geradewegs in die weit aufgerissenen, erschrockenen Augen seines Gegenübers. Aiba Masaki.
Jetzt bemerkte er erst, dass er die ganze Zeit in den Armen des Vampirs gelegen hatte. Die ganze Zeit während... ja während was eigentlich?
‚Was um Himmels Willen ist da gerade mit mir passiert?’
Sho versuchte sich zu konzentrieren, sich zu erinnern. Er sah den fremden Vampir wieder vor sich und spürte plötzlich die Angst wieder, fühlte sich so lebhaft in die Situation zurück versetzt, dass ihm direkt komisch wurde.
Doch als er versuchte, die Szene wieder aus seinem Kopf zu verdrängen, blieb die Angst in ihm. Aber es war eine unnatürlich merkwürdige Angst. Fast so als würde sie nicht ihm gehören, als würde sie jemand anderes fühlen...
Sho sah erneut auf zu Aiba und ihm wurde mit einem Mal bewusst, wessen Angst er gerade spürte.
‚Was... ist das? Wieso... wieso fühl ich seine Anwesenheit so stark...? Wieso... spür ich seine Angst? Und wovor hat er gerade überhaupt Angst?’
„Wo... ist der Typ von vorhin...? Masaki-san, was ist passiert?“, sprach er mit immer noch trockener und kratziger Stimme, während sich langsam ein Kloß in seinem Hals breit machte. Gedanken kamen ihm, mögliche Erklärungen für all das hier, doch Sho wollte sie nicht zulassen, konnte sie nicht zulassen.
Nein. Das war nicht passiert.
Es war nicht passiert!
„Sho-kun...“, kam es hauchend über Aibas Lippen, brachte den Kloß in seinem Hals nur noch mehr zum Wachsen. Aiba sollte endlich sagen, was los war, sollte ihm das alles endlich erklären! Aber so, dass am Ende nicht herauskam, was der Host tief in sich langsam immer mehr befürchtete.
„I-ich... ich hab mir mein ganzes Leben lang... ich hab mir immer geschworen, so etwas niemals zu tun...“, fing der Vampir dann an, wurde immer blasser im Gesicht, immer schmerzhafter sein Ausdruck. Doch Sho konnte allmählich mehr in den Augen des Größeren sehen. Er konnte ein Gefühl erkennen, welches er nicht erkennen wollte, konnte es mit einem Mal so klar und deutlich lesen, dass es ihm eiskalt den Rücken hinunter lief.
Reue.
Gleichzeitig kamen Sho mehr Erinnerungen.