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Remarkable - The Same Difference (Ohmiya / Sakuraiba) [32]
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Kiki
Arashic


Anmeldedatum: 23.03.2008
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BeitragVerfasst am: Fr Sep 04, 2009 7:37 am    Titel: Antworten mit Zitat

hab grad kaum Zeit zum posten (muss gleich kochen), also nur ein kurzes Komi:

Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart
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Sery
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BeitragVerfasst am: So Sep 06, 2009 9:55 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ihr Lieben, ein neuer Sonntag! Heart Heart Heart

Und für alle, die es irgendwie nicht mitbekommen haben: Am Mittwoch habe ich bereits Kapitel 27 gepostet! Also wenn ihr das bisher noch nicht gelesen habt, holt es nach XD

@Carry: Shos Leiden hört sich nicht nur schlimm an, es IST schlimm XD Aber wir mögen es doch wenn sie leiden nicht? Jedenfalls ein paar von uns xD

@Lala: Oh nein, ich hab dich traurig gemacht ;____; Aber freut mich, dass das Chapter bei dir solche Wirkung gefunden hat! Und keine Sorge, es gibt Zuckerdrama bei Ohmiya XD

@Anny: Hai, jetzt verstehst du mich ne? Konnte schließlich nicht sagen, dass Sho überlebt, denn irgendwo ist er ja gestorben X'D Und jah, der arme Aiba.. ein wenig egoistisch der gute nicht wahr?

@xani: *dir noch ne Packung Taschentücher hinschieb* *drück* Hoffen wir doch alle auf bessere Zeiten *seufz* Mal sehn ob es die geben wird.. mal sehn... x'D

@Carey: Aww~ ich freu mich, dass du mitgelitten hast. Dass ist mit das größte Lob für einen Autor ^_____________^ aw~ Heart Und jo, aneinander saugen ist was tolles *kicher*

@Kiki: Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart Daijoubu, die Herzen sagen mir das was ich wissen muss Heart


Kapitel 28


Er hatte Aibas Anwesenheit längst gespürt, noch bevor dieser sich bemerkbar machte.

„Sho-kun… ich… ich bitte dich, lass mich dir helfen…“, erklang es in einer Tonlage vom Vampir, wie Sho sie nie zuvor bei diesem gehört hatte. Doch der Host konnte darauf kaum noch achten, achtete auf gar nichts mehr um sich herum, zu getrübt war sein Blick durch den Durst in ihm, durch die Angst vor sich selbst, die Verzweiflung.

Aber etwas in ihm antwortete Aiba trotz allem.

„Wieso… sollte ich Ihre Hilfe… annehmen…? Wo Sie es doch waren, der mich zu dieser Kreatur… gemacht hat…“, entwich es heiser, kratzig seiner Kehle und mit einer Stimme, die längst nicht mehr ihm gehörte.

Der Größere antwortete nicht. Und Sho saß da, mit einem immer stärker werdenden Drang in ihm, saß da und starrte schweigend zu Aiba. Dieser blickte zurück.

Während Shos Atem anfing immer schneller zu werden.

Wie… wie lang werde ich es schaffen… mich gegen dieses Ungeheuer in mir zu wehren… Wie lang bleibe ich noch bei Verstand…?’ Die Gedanken brachten mehr Verzweiflung mit sich, nisteten sich im Kopf des neuen Vampirs ein und schienen ihn so schnell nicht verlassen zu wollen. Sho fing an seinen Kopf zu schütteln, erst nur langsam, vorsichtig, weil ihm doch schon längst komisch geworden war, aber dann immer fester, immer heftiger. Er wollte nicht, er wollte das alles nicht! Das war doch einfach nicht möglich!

„Hasst du mich jetzt, Sho?“ Leise war die Stimme zu ihm vorgedrungen, in unangenehmer Sanftheit, auch wenn es noch so paradox klang. Denn Sho wollte sich dem sanften Klang nicht hingeben, wollte sofort ein festes ‚Ja’ antworten – aber konnte es nicht.

Er hatte gar nicht gemerkt, dass er aufgehört hatte, seinen Kopf zu schütteln.

„Nein…“

Und schon wieder waren die Worte aus seinem Mund gekommen, ohne dass er noch jegliche Bestimmung über sie gehabt hatte. Als würde die Kontrolle über seinen Körper langsam aus ihm weichen, als würde allmählich etwas Neues in ihm erwachen.

Etwas, dass Aiba nicht hassen konnte. Weil es von ihm erschaffen war.

„Willst du mir wehtun, Sho?“, erklang kurz darauf die nächste Frage und Sho wollte einfach nur noch seine Lippen aufeinander pressen, um nicht wieder ungewollt etwas zu sagen, was er tief in sich doch so sehr verleugnete.

Aber die Worte kamen trotzdem.

„Nein.“

Aiba trat näher an ihn heran, hatte mit einem Mal einen unglaublich festen Ausdruck im Gesicht. Doch Sho konnte die gut versteckte Angst hinter dessen Augen trotzdem ausmachen, musste sie dafür gar nicht sehen. Konnte er doch schon längst fühlen, was sein Gegenüber empfand.

„Dann nimm meine Hilfe an. Nimm sie an, wenn du mir nicht wehtun willst. Wenn du mich nicht töten willst.“

Sho hielt den Atem an; starrte verwirrt zum Älteren.

„Töten…?“, konnte er nur hauchend herausbringen, während er immer schneller und schneller atmete. Der Geruch von Aibas Blut, welcher ihm so unangenehm vertraut vorkam, hing mehr und mehr in der Luft. Der Host konnte den Geschmack schon fast auf seiner Zunge spüren, auch wenn sich alles Menschliche in ihm immer noch wie verrückt gegen die ganzen Empfindungen sträubte.

„Hör mir zu… versuch mir genau zu zuhören, ok? Du… hast kaum noch Blut in dir… Matsumoto hat dich fast komplett ausgesaugt. Dass du… dass du eben weggelaufen bist, grenzt schon an ein Wunder…“ Einen Moment hörte er nur das tiefe Atmen Aibas, versuchte sich dieser wohl zu sammeln. Aber was immer er ihm sagen wollte, Sho spürte, dass er sich damit beeilen musste. Denn das Monster in ihm wollte raus, wollte sich endlich von seinen menschlichen Fesseln lösen und sich das holen, was er doch so sehr brauchte. Seine Nahrung.

„Was ich damit sagen will… du… du weißt, was mit mir passiert ist, als ich zu viel Blut verloren hab… ja? Dass weißt du noch…“

Doch der Größere kam gar nicht dazu, weiter zu sprechen, wurde er doch von einem immer panischer werdenden Sho unterbrochen:

„Nein. Nein nein nein, ich will nicht! Ich will das nicht! Bitte! Ich kann doch nicht…“

Sho musste sich wehren, gegen was auch immer gerade von ihm Besitz ergreifen wollte. Er musste sich gegen den Durst wehren.

Gegen den Vampir in ihm.

„Sho… beiß mich… beiß mich solange du noch Kontrolle über dich hast.“ Aibas Stimme hatte an Festigkeit nicht verloren, als er dem Host diese Aufforderung entgegen schleuderte, kam er immer näher und näher bei seinen Worten, ging vor Sho in die Hocke.

„Beiß mich und stille deinen Durst.“

Doch egal wie sanft diese Worte in dem Moment auch klangen, egal wie verführerisch ihre Aussage; Sho konnte das nicht. Er konnte nicht.

„M-masaki-san… Ich… ich kann das nicht… ich… weiß doch gar nicht wie… wie soll das gehen? Ich… I-ich kann nicht Ihr Blut… nein…“, stotterte der Kleinere vor sich hin, mit schwacher Stimme, welche ihm mehr und mehr zu versagen drohte. Doch Aiba kam nun noch näher, spürte Sho plötzlich dessen Hand auf seiner Schulter, zuckte automatisch unter dem starken Griff des Vampirs. Sein Atem überschlug sich fast, war nicht mehr unter Kontrolle zu kriegen. Das Blut – seine Nahrung - war so nah, so nah, er müsste sich nur nach vorne beugen und…

‚Oh Gott, nein! Was denke ich hier…? Nein!’

Doch Sho konnte seinen Blick nicht mehr von Aibas Hals abwenden.

„Nein“, kam es hauchend, fast stumm über seine geöffneten, bebenden Lippen, während er versuchte, sich auf etwas anderes zu konzentrieren, versuchte, irgendwo anders hin zu sehen. Nur nicht zu Aiba, nur nicht auf diesen verführerischen Hals, auf die zarte Haut, fein gespannt über die pralle Ader, welche ihm doch so viel Nahrung versprach.

‚Nein!’, schrie alles in ihm, verließ seine Lippen aber längst nicht mehr.

„Du brauchst Blut, Sho… je länger du wartest, umso gefährlicher wird es…“

Und mit einem Mal war auch Aibas andere Hand auf seiner Schulter, wanderte danach an seinem Hals, zog ihn zusammen mit der anderen zum Älteren. Aiba war so nah, so verdammt nah, dass Sho seinen Blick einfach nicht mehr abwenden konnte, egal wie sehr er es auch wollte.

„Beiß mich endlich!“, befahl der Vampir mit lauter, durchdringender Stimme.

Aber Sho wich zurück, versuchte all die Kraft, welcher er noch in seinem Körper spürte, zu bündeln und sich von dem Älteren weg zu drücken.

„Wenn… wenn ich Sie jetzt… dann… dann bin ich nicht besser als der Mörder meiner Eltern… oder der meines Bruders…“, versuchte er sich an letzter Gegenwehr, an letzter Überzeugung auch für sich selbst, für den Menschen in ihm, von dem er hoffte, dass er einfach noch nicht gänzlich verschwunden war.

Wenn er Aiba jetzt biss, würde er sie verraten, sie verachten. Und sich selbst nie wieder verzeihen können.

Und Aiba zog Sho plötzlich wieder zurück, wieder so nah an sich, sah ihn aus zwei entschlossenen Augen an.

„Wenn du dich weiter weigerst mich zu beißen und damit zulässt, die Kontrolle zu verlieren… und dann über mich herfällst wie ein wildes Tier… dann bist du nicht besser als sie…“ Eiskalt war seine Stimme, noch kälter der Blick.
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Sery
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BeitragVerfasst am: So Sep 06, 2009 9:55 am    Titel: Antworten mit Zitat

Einen Augenaufschlag später spürte Sho Aibas Hand an seinem Hinterkopf, konnte gar nicht mehr über dessen Worte nachdenken, denn er wurde mit einem Mal mit dem Gesicht gegen Aibas Hals gedrückt.

Jetzt war die weiche Haut so nah, er spürte sie deutlich auf seinen Lippen. Gleichzeitig fühlte er sie wachsen. Ein unglaublicher Druck machte sich in seinem Kiefer breit und er versuchte seine Zähne krampfhaft aufeinander zu pressen, sie am wachsen zu hindern, doch vergebens.

Nur ein Biss und der Durst in ihm würde aufhören. Nur ein Biss und er würde endgültig zu einem Vampir werden.

Nur ein Biss und alles war vorbei.

„Beiß zu, Sho! Trink mein Blut! Beiß mich, solange du dich noch unter Kontrolle hast! Jetzt!“

Und Sho gehorchte, öffnete seinen Mund, während langsam Tränen aus seinen Augen traten, sanft über seine Wangen liefen.

Er öffnete seinen Mund und biss zu.


Die weiche Haut des Vampirs riss sofort unter seinen Zähnen, während er diese immer weiter in Aibas Hals bohrte, immer tiefer, bis ihm plötzlich die so ersehnte Flüssigkeit entgegenkam. Sho schluckte hart, spürte wie Aiba seine Arme um ihn schlang, ihn fest an sich drückte.

Dann schmeckte er sein Blut. Automatisch fanden seine Hände ihren Weg zu Aibas Oberteil, krallten sich fest und Halt suchend in den dünnen Stoff, während er reflexartig anfing zu saugen. Es geschah alles völlig von selbst, als ob Sho einfach nur einem tief in sich steckenden Instinkt folgen musste.

Und es tat gut.

Das brennende Gefühl in ihm nahm stetig ab, der Drang wurde ertragbarer, der Durst stillte sich. Aibas Blut schmeckte besser als alles andere, was Sho bisher in seinem Leben getrunken hatte, geschmeckt hatte. Er brauchte mehr, brauchte mehr von dieser roten Flüssigkeit und er saugte automatisch weiter, nahm so viel er kriegen konnte. Weil er einfach nicht aufhören konnte, nicht aufhören wollte.

„Hnn…“, verließ es plötzlich stöhnend Aibas Kehle und Sho durchfuhr es eiskalt. Denn dieser Laut klang nicht schmerzhaft, nicht unangenehm. Aiba hatte gestöhnt. Und zwar aus Lust.

‚Oh Gott, was mache ich hier? Ich… ich… wenn mein Bruder jetzt… oh Nein…’


Doch das Monster in Sho saugte weiter das frische, warme Blut aus Aibas Körper, ließ sich nicht aufhalten.

‚Ich will nicht mehr… ich will aufhören… Ich muss aufhören…’

Aber Shos Körper hörte nicht auf.

„Sho… du musst… langsam…“, hörte er entfernt eine Stimme zu ihm durchdringen, mit unüberhörbarem, flehenden Ton. Aibas Stimme.

‚Masaki-san!!’
, schrie es in dem Host, doch Sho nahm weiter lange Züge des süßen Blutes, seiner Nahrung und er glaubte, seinen Durst erst stillen zu können, wenn er Aibas kompletten Körper ausgesaugt hatte.

Doch das würde ihn umbringen!

„Sho… bitte…“ Aibas Stimme hörte sich deutlich schwächer an als eben noch und Sho wusste, dass er aufhören musste. Aber der Drang in ihm war noch zu stark, ließ es nicht zu.

‚Hasst du mich jetzt?’,
klangen plötzlich die eben ausgesprochenen Worte in Shos Kopf nach.

‚Hasst du mich jetzt? Willst du mir wehtun?’


‚Willst du mich töten…?’



Und Sho riss mit einem Mal seine Zähne aus Aibas Haut.

Schwer atmend sackte er nach hinten, die Augen fest geschlossen, weil er einfach nicht sehen wollte, was er soeben getan hatte. Der nun mehr als unangenehme, metallische Geschmack machte es ihm eh viel zu deutlich. Er hatte gerade Blut getrunken. Und nun gab es kein Zurück mehr; nun war er ein leibhaftiger Vampir.

Sho konnte nicht glauben, dass er das gerade wirklich getan hatte.

„Danke… Sho…“, hörte er die so schwache und leise Stimme des anderen Vampirs neben sich, öffnete mit einem Mal wieder seine Augen und erschrak. Seine Umgebung hatte sich verändert, alles hatte sich geändert. Er sah mit einem Mal alles viel deutlicher, viel schärfer, hörte die ganzen Geräusche um ihn herum viel klarer. Er nahm Gerüche auf, welcher er zuvor nicht gekannt hatte, roch den Stein, die Luft, ja selbst die Sonne.

Sein ganzes Wahrnehmungsfeld hatte sich verändert, jetzt, wo der Durst in ihm nachgelassen hatte.

Gleichzeitig spürte er Aibas Anwesenheit deutlicher denn je, fühlte ihn wie seinen eigenen Körper, so nah, als wären sie durch unsichtbare Bande verbunden.

Es war überwältigend.

„M-masaki-san… Ich… ich…“ Doch mehr brachte er nicht heraus, denn sein Blick wanderte zum Älteren, blieb einen Moment an dessen blutender Wunde hängen, bevor er sich seinen Weg zu dessen Gesicht bahnte. Zu dessen furchtbar blassem Gesicht, dessen schweißbenetzter Stirn, dem leicht geöffneten Mund.

„Wieso… konnte ich nicht aufhören…?“, entwich es ihm automatisch, auch wenn er gar keine Antwort auf diese Frage hören wollte.

„Ich… hab Ihnen wehgetan… oder? Ich hab viel… viel zu viel… Oh Gott, wieso hab ich nicht aufgehört?“ Geschockt und zutiefst angewidert und erschrocken von sich selbst, wandte Sho seinen Blick wieder ab, schlang seine Hände um seinen Körper, während ihn ein Zittern durchfuhr.

„Du wirst lernen… dich kontrollieren zu können…“, sagte Aiba mit langsam wieder fester klingender Stimme. Doch wieder etwas, was Sho nicht hören wollte, was ihm nur schmerzlich bewusst machte, dass es gerade nicht das erste und letzte Mal war, dass er so etwas tun musste.

„Wie oft… wie oft muss ich… und… wie… von wem… Masaki-san… ich kann doch nicht…“ Es war ihm immer noch nicht möglich, vernünftige Sätze zu formen, brach doch gerade alles wieder über ihn herein. Alles war zu viel, einfach zu viel. Erst die Begegnung mit diesem fremden Vampir, dann die Schmerzen, die Wandlung und jetzt der Biss. Der Biss, welcher dieses Mal von ihm kam. Welchen Sho mit seinen eigenen Zähnen vollzogen hatte. Mit seinen eigenen Fangzähnen.

Aber Sho erhielt keine Antwort, jedenfalls nicht in wörtlicher Form. Denn er spürte nur noch zwei Arme um sich, welche ihn fest umschlangen und fühlte darauf Aibas warmen Körper an sich.

„Ganz ruhig…“, sprach der Vampir sanft zu ihm und aus irgendeinem unerfindlichen Grund beruhigte sich Sho augenblicklich.


„Ganz ruhig… ich bin bei dir.“


Sho drückte sein Gesicht gegen Aibas Brust, als dieser weiter sprach:


„Ich begleite dich von nun an durch all das, was jetzt vor dir steht…“


to be continued

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xani
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Beiträge: 63
Wohnort: Potsdam

BeitragVerfasst am: So Sep 06, 2009 12:08 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Oh ich hoffe Sho wird sich Aiba anvertrauen. Sonst wird das in Zukunft wohl ziemlich blöd für ihn sein, ne.
Dabei könnten sie so viel Spass haben. xD
Freu mich schon auf nächsten Sonntag.
Heart Heart Heart Heart Heart

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Triela
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Beiträge: 69
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BeitragVerfasst am: So Sep 06, 2009 1:11 pm    Titel: Antworten mit Zitat

So, mal wieder etliche Kapitel nachgeholt XD
Ich mag deine Fanfic wirklich Heart

Das einzige was mich stört ist dieses Sterben-durch-ausgesaugt-werden. Denn das ist einfach nicht logisch. So viele Liter Blut kann der menschliche Magen nicht aufnehmen, dass das Opfer davon tatsächlich sterben würde oder zumindest einen richtig starken Effekt fühlt. Eventuell dadurch, dass es nach dem Biss durch die Wunde zu viel Blut verliert (was definitiv der größere Anteil sein müsste), aber gut... Fantasy braucht ja nicht immer logisch zu sein X'D
(ich hatte schon einige Diskussionen zu dem Thema XD auch dadrüber, ob/wie man sich eine Werwolf-Wandlung biologisch erklären könnte, also verzeih mir bitte die Spitzfindigkeit ; ) )
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Careline
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BeitragVerfasst am: So Sep 06, 2009 3:06 pm    Titel: Antworten mit Zitat

HeartHeartHeartHeartHeartHeartHeartHeart die beiden letzten Sätze *__*
Argh aber Sho tut mir so arg leid ;____;

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Lala
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Beiträge: 69
Wohnort: Speyer

BeitragVerfasst am: So Sep 06, 2009 3:11 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Oh man, das Ende hat mich grad zu Tränen gerührt T_____T Heart
Ich mag in dem Chapter Aiba total ;___;
HeartHeartHeart
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Anny
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BeitragVerfasst am: Mi Sep 09, 2009 6:35 pm    Titel: Antworten mit Zitat

............. *sprachlos desu*

Du kriegst es echt immer wieder hin mich mit der FF zu feazinieren und zu fesseln!
Sho´s gedanken haben sich so real angefühlt! *gestorben bin*
Ich dachte schon er könnt enichtmerh aufhören!! *gezittert hab*
Awww...pures Sakraiba rabu! HeartHeart

Ganbatte ne!
Und gomen nasai nochmal wegen dem späten Commi, das nächste kommt eher!! :3

_________________
It must be difficult to date Nino. I'd be like "Well I totally like you. But what about your husband?"
But it must be harder to date Ohno. Come to think of it, you would turn around and see Jun and Nino smiling at you.
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Nathy
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BeitragVerfasst am: Mo Sep 14, 2009 12:19 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Tada ima~
*freu*
*endlich die FF lesen konnte*

Gut ich habe sie ja schon gestern um 21 Uhr oder so gelesen~
Aber ich war zu müde um zu posten..
Gomenasai!

Die zwei Kapitel waren einfach super und und und
aaah Sakuraiba ~
Mir tut Sho so leid T_T aber später wird er bestimmt dankbar sein, das Aiba das getan hat xD *nicku*
Ich freu mich schon sehr auf das nächste Kapitel!

Nathy~

_________________
Sakuraiba is Love!
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Kiki
Arashic


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BeitragVerfasst am: Do Sep 17, 2009 8:01 am    Titel: Antworten mit Zitat

Tut mir total Leid, dass ich nun erst poste, aber lieber spät als nie, oder?

ich fand das Kapitel mal wieder total toll Heart Heart Heart
Sakuraia ist total süß - Aiba wird Sho sicher gut leiten und ihm das Vampierleben beibringen ~ nun muss Aiba nicht mehr alleine sein Very Happy (Nino, willst du dir nicht auch noch Ohno holen, sonst wirds vll. etwas einsam für dich ^^")

Ja, nur Jun wird wohl ewig einzelgänger bleiben...
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Sery
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Anmeldedatum: 30.03.2008
Beiträge: 441
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BeitragVerfasst am: So Sep 20, 2009 1:07 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hey ihr Lieben ^^ Da es letztes Mal zwei Kapitel so knapp hintereinander gab, dachte ich, euch tut ne kleine Pause ganz wohl XD

@xani: Danke für deinen Comment ^__^ Und jah, wenn Sho es schafft, Aiba zu vertrauen, könnten sie wirklich viel viel Spaß miteinander haben XD Und das auch seeeeehr lang ^^

@Triela: Danke für deinen Comment :3 Und vielen Dank für deine „Kritik“, damit hast du mir sehr geholfen ^^ Denn das hat mir gezeigt, dass ich es wohl noch nicht vernünftig erklärt hab, wie das mit dem Blut ist bei meinen Vampiren. Dass es nicht nur Nahrung ist usw. Denn wär es so, würde das Organtechnisch mit der Größe des Magens wirklich nicht gehen Wink Ich versuch in den nächsten Kapiteln da noch mal mehr drauf einzugehen XD

@Carry: Dankö für deinen Comment Heart Sho soll einem auch arg leid tun *lach* Bin beruhigt, dass man es als Leser auch so fühlt XD

@Lala: Haw~ danke für deinen comment! Freut mich total dass du „meinen“ Aiba magst ^___^ Und das dich mein chap zu Tränen gerührt hat Heart Heart

@Anny: Danke für deinen lieben Comment! Freut mich total, dass dieses Kapitel so eine Wirkung auf dich hatte ^___^ Und daijoubu, wegen der „Verspätung“ *lach* Ich freu mich über jeden Comment, egal wann er kommt ^__~

@Nathy: Okaeri! Und danke für deinen Comment Heart Ob Sho Aiba jemals dankbar sein wird, dass er ihn zu dem gemacht hat, was er am meisten verabscheut ist fraglich *lach* aber wir werden sehen, was die Sakuraiba Liebe noch alles bewirken kann ^___~

@Kiki: Danke für deinen Comment! Heart Und hai, jetzt muss Aiba wirklich nicht mehr allein sein. Muss sich wohl nur gut um Sho kümmern ne ^^ Und Ohmiya… ja… schaun wir doch einfach mal, wies mit den beiden weitergeht ne XDD Und jo, Jun der Einzelgänger! Hat der Remarkable-Jun aber auch nicht anders verdient nicht wahr? xD (Der richtige natürlich nicht ^__~)



Kapitel 29


Stumm ging die Sonne auch über Ninomiyas Wohnung auf, brachte Wärme und Licht mit und erhellte das Schlafzimmer des Vampirs allmählich, ließ ihre angenehmen Sonnenstrahlen durch das stille Zimmer gleiten. Einer dieser Strahlen landete durch die beiseite gezogenen Vorhänge genau in Ohnos Gesicht, brachte diesen dazu, seine Augen noch mehr zusammen zu drücken. Ein leiser, müder Laut bildete sich in seiner Kehle, drang aber nur dumpf durch seinen geschlossenen Mund, während Ohno seine schweren Glieder langsam bewegte, die Augen dabei immer noch fest geschlossen ließ.

Er wollte eigentlich gar nicht aufwachen.

Doch er tat es langsam, sein Verstand wurde immer wacher und Leben kam zurück in seinen schlaff gewordenen Körper. Leider brachte dies alles noch etwas mit sich: Kopfschmerzen.

„Uhh…“, verließ nun etwas lauter als der eben noch so müde Ton seinen Mund, bevor sich der Laut in ein langes Gähnen verwandelte. Sein Kopf dröhnte, zwar nicht unerträglich, aber unangenehm und irgendwo auch ungewohnt. Was war am letzten Abend noch gleich passiert?

Ohno Satoshi riss die Augen erschrocken auf – er konnte sich kein bisschen mehr erinnern.

Doch ein Schock folgte dem nächsten, starrte er nun geradewegs in die sanften, braunen Augen Ninomiyas; welche starr auf ihn gerichtet waren.

‚Uwaaah!’

Schnell schloss der Host seine Augen wieder, hoffte, dass Ninomiya vielleicht nur dachte, sich eingebildet zu haben, dass er ihn angesehen hatte. Und tief in sich hoffte er noch viel mehr, dass er selbst sich eingebildet hatte, was er soeben gesehen hatte.

Aber Moment…

‚Eh… ich… ich liege… aber wieso… wie kann er dann genau vor mir… eh…?’

Und mit wachsendem Erschrecken musste Ohno feststellen, wo er lag. Beziehungsweise auf wem.

‚Nino-san… ich… liege auf ihm!’

Augenblicklich fing sein Herz an zu rasen und er hatte das Gefühl, es würde jeden Moment platzen, weil das zierliche Organ doch nie im Leben diese schnelle Geschwindigkeit auf Dauer durchhalten konnte. Doch es schlug einfach weiter, in diesem Tempo und verschnellerte sich vielleicht noch ein bisschen, als er plötzlich Ninomiyas Stimme vernahm:

„Tu nicht so, Schussel. Ich weiß, dass du wach bist“, erklang es in belustigtem Ton von diesem und Ohno konnte nichts gegen die Hitze tun, welche auf einmal in seinen Wangen aufstieg. Verdammt. Er wusste es.

Als Ohno die Augen langsam wieder öffnete, vorsichtig und mehr als schüchtern in die leuchtenden von Nino sah, konnte er nicht anders, als sich ertappt zu fühlen. Schnell rollte er sich von dem warmen Körper runter, riskierte dabei einen kurzen Blick unter die Bettdecke und war irgendwo ziemlich erleichtert, dass er noch Klamotten an hatte.

Doch einen Augenblick später stockte er.

‚Eh…? Nino-sans Anziehsachen?’

Schnell sah er wieder zum Älteren auf, dieses Mal mit einer Spur Verlegenheit in den Augen, wusste aber gleichzeitig, dass er endlich etwas sagen musste.

„Ehm… guten Morgen…? Entschuldigung?“, war alles, was ihm einfiel, tobten zwar unglaublich viele Fragen in seinem Kopf herum, ließen sich aber noch nicht wirklich fangen, sodass er sie hätte aussprechen können. Aber es gab bestimmt eine ganz einfache und vernünftige Lösung für diese Situation. Mit Sicherheit!

Das herzhafte Lachen Ninomiyas, welches auf seine Worte folgte, verunsicherte ihn aber trotzdem augenblicklich. Leicht schüttelte der junge Mann den Kopf, sah ihn danach lächelnd an.

„Du hast nichts getan, wofür du dich entschuldigen müsstest, Satoshi-kun.“

Ohno konnte nicht anders, als leicht zu nicken, als er die sanfte Stimme seines Kunden vernahm, verbeugte sich aber trotzdem leicht.

„Hab ich… die ganze Nacht so geschlafen…?“, fragte er vorsichtig, als er wieder zu Nino aufsah und alles in ihm hoffte auf ein ‚Nein’, wollte er sich dem Älteren doch auf keinen Fall aufdrängen.

‚Auch wenn ich mir eingestehen muss… dass ich ziemlich gut geschlafen habe…’


Kurz darauf hörte er Ninomiya leise kichern.

„Hai, das hast du“, meinte dieser knapp, mit einem merkwürdigen Grinsen auf den Lippen, während er sich für einen Moment wieder in die weichen Kissen zurück lehnte, die Augen schloss. Ohno konnte sich nicht davon abhalten, seinen Blick kurz über das entspannte Gesicht des Kunden wandern zu lassen, über dessen sanfte Züge, während er sich gleichzeitig fragte, was wohl in der Nacht passiert war.

Seinen Kopfschmerzen zu urteilen hatte er wohl zu viel getrunken. Er konnte sich noch vage daran erinnern, dass Masaki-san und Sho sie besucht hatten, aber alles darüber hinaus verschwamm zu einer undurchsichtigen Masse, aus welcher er nicht schlau wurde, egal wie sehr er auch versuchte sich darauf zu konzentrieren.

Doch so wie Ninomiya sich gerade benahm, war es vielleicht besser, wenn er sich nicht erinnerte? Ohno wurde von Minute zu Minute unsicherer.

Aber egal was passiert war, egal was sie womöglich getan hatten, oder nicht getan hatten, Nino schien keineswegs sauer auf ihn zu sein. Und das war die Hauptsache, so lang sein Kunde zufrieden war, war alles in Ordnung.

„Hatten Sie denn eine angenehme Nacht mit mir?“, verließ schneller seine Lippen, als er überhaupt darüber nachdenken konnte, wie man diese Frage womöglich auffassen könnte. Als Ninomiya zur Antwort bloß wieder zu lachen anfing, zog sich Ohno die Bettdecke schnell hoch bis zur Nase, schaute aus zwei schüchtern und verlegen blickenden Augen zum Älteren, gleichzeitig auch beschämt über das, was er hier gerade fabrizierte.

„Du bist mir echt einer!“, erklang zwischen dem freudigen Lachen von Nino, „Wir sind völlig anständig geblieben, wenn du das damit meintest.“ Während seinen Worten hatte sich der Größere gänzlich zu Ohno gedreht, war ein wenig an diesen herangerutscht. Zwar immer noch in liegender Position, hob er einen seiner Arme an, zog die Decke sanft aber bestimmt von dem Gesicht des Hosts weg.

„Du warst bloß ein bisschen betrunken, Süßer.“






Sho saß auf der mintgrünen Couch in Aibas Wohnzimmer. Er saß dort und glaubte, aus seinem Körper getreten zu sein, sich selbst dort sitzen zu sehen, mit starrem Blick auf den blanken Tisch vor ihm, leergefegtem Kopf, gänzlich befreit von irgendwelchen Gedanken.

Er saß dort und verlor gleichzeitig seine letzten Hoffnungen jemals wieder aus diesem Albtraum aufwachen zu können.

„Verdammt, er geht nicht ran!“, erklang es verzweifelt nicht weit von ihm entfernt und Sho drehte sein Gesicht langsam zu der Geräuschquelle. Aiba lief hin und her, immer wieder auf sein Handy starrend, immer wieder dieselben Tasten drückend.

Sho sah langsam wieder zurück zum Wohnzimmertisch, spürte aber gleichzeitig genau, wie sich Aiba ihm näherte.

„Sho… Ich erreich Nino nicht! Aber… aber wir müssen ihn doch warnen. Wer weiß, was Matsumoto noch vorhat…“ Aiba hatte sich neben ihn gesetzt und er spürte dessen Hand auf seiner Schulter, fühlte den ängstlichen Blick auf seiner Haut.

Matsumoto war der reine Vampir, welchem sie in der Nacht begegnet waren, dass hatte Aiba ihm auf dem Weg zu ihm erklärt. Gleichzeitig hatte er davon geredet, dass es nun höchste Zeit für sie war, abzuhauen, nicht nur nach Hause, sondern raus aus dieser Stadt, am besten noch raus aus Japan.

Dass diese Worte im kompletten Gegensatz zu dem standen, was ihm Aiba davor noch versprochen hatte, wollte Sho ihm nicht sagen. Denn war ihm doch irgendwo klar, dass der Vampir unmöglich für immer an seiner Seite bleiben würde.

„Satoshi ist vielleicht noch bei ihm…“, verließ es leise Shos Mund, den Blick immer noch starr nach vorne gerichtet.

„Hai, Stimmt! Oh nein, gerade dann müssen wir ihn warnen! Wer weiß was… oh Gott, ich muss ihn endlich erreichen!“ Aiba sprang augenblicklich wieder von der Couch auf, griff erneut sein Handy und wählte die gleiche Nummer wie zuvor. Aber das bestürzte Seufzen zeigte Sho bloß, dass wieder niemand abnahm.

„Was ist wenn er schon…? Nein, dass kann nicht sein! Es ist Tag! Matsumoto würde jetzt nicht rausgehen…“ Aiba klang, als würde er bei dem Versuch sich selbst zu beruhigen gänzlich scheitern.

„Dann gehen Sie doch zu ihm“, sagte Sho darauf nur knapp, sah langsam wieder zum Größeren, wessen Augen sich mit einem Mal weiteten.

„Genau! Genau, Sho, dass mach ich am besten!“ Und Sho konnte dem Vampir nur noch hinterher schauen, wie dieser in den Flur lief, kurz darauf schon dabei war, seine Schuhe anzuziehen.

Ein wenig Ruhe würde ihm sicher gut tun.


Zuletzt bearbeitet von Sery am So Sep 20, 2009 1:32 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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Sery
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BeitragVerfasst am: So Sep 20, 2009 1:08 pm    Titel: Antworten mit Zitat

„Ah! Aber dich lass ich nicht allein hier!“, hörte der Host plötzlich die so vertraut gewordene Stimme wieder nah bei sich, sah Aiba langsam in die Augen, welche so viele Gefühle auf einmal preisgaben. Aufregung, Sorge, ein Stück weit auch noch die übrig gebliebene Verzweiflung, gemischt mit einem ganz neunen Gefühl, welches er zuvor noch nie so genau in Aibas Augen gesehen hatte: Verbundenheit.

„Masaki-san, es wär sicher nicht gut wenn ich mitkommen würde…“, fing Sho an, als er sich endlich von dessen Augen lösen konnte, „Immerhin… Ninomiya…“ Aber er stockte, wusste der Host in dem Moment nicht genau wie er es formulieren sollte.

Er war nun genau so eine Kreatur wie Ninomiya. Und irgendwie hatte er das Gefühl, als würde dies den kleineren Vampir nicht erfreuen, als würde es nur noch mehr Komplikationen geben, wenn er es erfahren würde. Gleichzeitig wollte er Ninomiya sowieso nie wieder sehen.

Ganz zu schweigen davon, dass Satoshi sicher bei ihm war. Und Sho traute sich noch längst nicht zu, diesem zu begegnen, konnte es nicht, wo er doch keine Ahnung hatte, wie lang das Monster in ihm noch ruhig sein würde.

Aber Aiba ließ ihm gar keine andere Möglichkeit mehr, als dieser Sho plötzlich an der Hand packte, ihn zu sich zog und kurz seine Arme um den Kleineren legte.

„Ich habe gesagt, ich pass auf dich auf. Und deshalb wirst du jetzt nicht hier alleine bleiben. Ich pass auf dich auf, Sho, auch wenn wir bei Nino sind. Ich spür Angst in dir, sicher die Angst davor, Satoshi zu begegnen nicht wahr? Aber auch hierbei werd ich an deiner Seite sein und auf dich Acht geben. Es wird niemandem etwas passieren, dass verspreche ich dir!“

Nicht viel später hatten sie Aibas Wohnung verlassen.






Es dauerte eine Weile, bis sich Ohno nach Ninomiyas letztem Kommentar wieder beruhigt hatte, war ihm doch direkt wieder die Verlegenheit bei der Betitelung ‚Süßer’ ins Gesicht gestiegen. Gleichzeitig ließ es aber auch seinen Bauch freudig Kribbeln und neben seinen roten Wangen musste der Host nun das freudige Grinsen verstecken, welches seine Lippen einfach nicht verlassen wollte.

„Aber du hast mir die ganze Zeit weismachen wollen, du wärst nicht betrunken.“

Ohno schaute automatisch wieder auf, als er Ninos amüsierte Stimme vernahm und hoffte, dass endlich diese Verlegenheit weggehen würde. Aber mit jedem weiteren Satz, den Ninomiya zu ihm sagte, verstärkte sich diese nur.

„Hab ich das…? Sie… dürfen mir halt nicht alles glauben, was ich ihnen erzähle… wenn ich betrunken bin…“ Ohno versuchte seine Schüchternheit ein wenig mit einem Achselzucken, welches seinen Worten folgte, zu überspielen, fühlte er dabei aber trotzdem weiterhin die verräterische Wärme im Gesicht.

„Scheinbar nicht“, kam die knappe Antwort, doch spürte der Host darauf plötzlich wie zwei Hände nach ihm griffen und er zu Ninomiya gezogen wurde. Einen Augenblick später fand er sich in den starken Armen des Kunden wider, zwar immer noch mit roten Wangen, aber auch wieder mit dem überglücklichen Lächeln auf den Lippen. Und wild schlagendem Herzen.

Doch ein plötzliches, lautes Klingeln unterbrach ihre angenehme Zweisamkeit.






Schon ein paar Mal hatte er hier gesessen, neben Aiba in dessen Auto, doch es war das erste Mal, dass er so verdammt viel dabei empfand. Das Gespür, welches er für den Größeren entwickelt hatte, war einfach unglaublich. Ob positiv oder negativ – dass konnte er für sich noch nicht ganz bestimmen, aber diese Verbindung zwischen ihnen fühlte sich so greifbar an, so lebendig.

Ob es daran lag, dass nun Aibas Blut durch seine Venen floss?

„Ich hoffe bloß es ist noch nichts passiert…“, erklang es leise von dem Älteren, schien dieser gerade aber einfach nur laut zu denken. Deshalb behielt Sho auch eine Antwort für sich, sah lieber wieder aus dem Fenster hinaus, sah seine Umgebung so unnatürlich scharf. Etwas, woran er sich definitiv noch gewöhnen musste, wie an so manch anderes, was noch auf ihn zukam.

Aber Sho war für sich bereits auf einem fast angenehmen Standpunkt. Er hatte zwar immer noch nicht richtig begriffen, dass er jetzt wirklich ein Vampir war, doch hatte ihn eine Art Gleichgültigkeit erreicht. Nicht über seinen Status, sondern über die Situation, in der er sich befand. Denn es ließ sich nicht mehr rückgängig machen, dieses Etwas in ihm war nun mal da, ließ sich nicht zerstören ohne dass er selbst sich gleichzeitig vom Leben verabschieden müsste. Und auch wenn er immer noch panische Angst vor diesem Monster in sich hatte – er versuchte sein Bestes, es irgendwie Schritt für Schritt zu akzeptieren. Denn es würde definitiv wieder in ihm hervor kommen, spätestens wenn der nächste Hunger kam. Und um sich darauf vorzubereiten, um diese Momente nicht zur Ausartung kommen zu lassen, versuchte er diese Kreatur zu akzeptieren.

Denn Sho war bereits einmal in seinem Leben in diesem fürchterlichen, schwarzen Loch gewesen, hatte bereits einmal durchmachen müssen, was es hieß, am Ende zu sein. Und das hatte ihn geprägt, ihn gestärkt, sodass er es jetzt gar nicht erst soweit kommen lassen wollte. Natürlich, die Umstände waren komplett anders. Aber das Gefühl doch so verdammt gleich.

„Wir sind da! Endlich!“, riss ihn Aiba mit einem Mal aus seinen Gedanken, parkte im nächsten Moment sein Auto geschickt vor Ninos Wohnung und sprang förmlich aus seinem Wagen. Sho beeilte sich ihm zu folgen, trat aber etwas hinter den größeren Vampir, als sie vor Ninomiyas Haustür standen.

‚Hoffentlich sagt ihm Masaki-san nichts… hoffentlich… denn wir sind doch nur wegen Matsumoto hier…’
, hoffte Sho inständig in Gedanken, war er sich doch so unsicher darüber, wie Ninomiya auf ihn reagieren würde, wie er selbst auf Ninomiya reagieren würde, wenn ausgesprochen werden würde, dass er nun ein Vampir war.

Wieso dauerte es gerade eigentlich so lange, bis die Tür aufging?

Sho spürte Aiba neben sich von Minute zu Minute angespannter werden, konnte dessen Aufregung und Sorge richtig in sich fühlen.

„Sie werden schon da sein…“, sprach er leise beruhigende Worte aus, aber nicht nur für den Größeren, nein auch für sich selbst. Denn wenn Matsumoto wusste, wo er Ninomiya finden würde, war nicht nur dieser in Gefahr. Satoshi würde ungewollt mit rein gezogen werden, genauso wie er selbst nun tief in den Angelegenheiten der zwei Vampirfreunde drin steckte.

„Und wenn… wenn Matsumoto uns doch zuvor gekommen ist…? Wenn er… oh Gott, wenn er bereits… Ich muss da jetzt rein, Sho! Ich muss—“ Aber Aiba kam nicht mehr dazu, seinen hektisch ausgesprochenen Satz zu beenden.

Denn mit einem Mal ging die Tür auf.


to be continued

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Anny
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BeitragVerfasst am: So Sep 20, 2009 2:11 pm    Titel: Antworten mit Zitat

*vorherige Kapitel nochmal gelesen hab*

Dieses Chapter ist total galaktisch!!
Hihi...Ohnos´s reaktion auf Nino sind immer verdammt süß!!
^___^
Omg,Omg! ich liebe es wie Aiba sich um sho-chan kümmert!!
HeartHeartHeartHeart

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It must be difficult to date Nino. I'd be like "Well I totally like you. But what about your husband?"
But it must be harder to date Ohno. Come to think of it, you would turn around and see Jun and Nino smiling at you.
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Kiki
Arashic


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BeitragVerfasst am: So Sep 20, 2009 3:52 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich fühl mich mittlerweile schon fast schlecht immer nur so kurze Kommentare auf deine langen Posts/Kapitel zu schreiben, aber lieber kurz als gar nicht, oder? Heart

Ich mochte das Kapitel und bin mal gespannt, wer im nächsten dann die Tür öffnet ^^"

Aber trotzdem: warum lag Ohno genau AUF Nino, und nicht naben ihm? xDD
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xani
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BeitragVerfasst am: So Sep 20, 2009 4:40 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Jaaaaa endlich Nachschub!! Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart Heart

Ohmiya sind so süß~. Very Happy Schon schade dass sie gerade jetzt gestört werden müssen. Blöde Klingel. *grrrrrrr* Confused
Aber schön dass Aiba sich auch in so einer angespannten Situation um seinen Sho kümmert. Smile

Hoffe der nächste Sonntag kommt ganz schnell mit einem neuen Kapitel. ^______^

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