Titel: Trinity
Autor: Sery
Pairing: Ninomiya Kazunari x Ohno Satoshi x Matsumoto Jun
Genre: One Shot
Rating: PG-13
Widmung: Mika
Anmerkung: Der Anfang ist schon etwas älter und entstand sehr spontan, als Mika mir gesagt hat, dass sie unbedingt mal wieder ne MatsuOhmiya lesen möchte. Also hab ich mich hingesetzt und ihr in ein paar Minuten einfach mal das aufgeschrieben, was mir in den Kopf kam. Da mir der Ansatz im Nachhinein ganz gut gefallen hat, hab ich mir gedacht, runde ich es doch ab und poste es hier ^__^
Trinity
Die dumpfe Musik dröhnte in seinen Ohren, versuchte er sich doch auf diese zu konzentrieren, sich von ihr einlullen zu lassen. Ablenken zu lassen.
Doch er konnte sich nicht ablenken.
„Oh-chan…“, erklang es nörgelnd neben ihm, wand Ohno seinen Kopf direkt zum Jüngeren um, wollte diesem ein Lächeln schenken, doch kam gar nicht mehr dazu. Denn Nino hatte in einer schnellen Bewegung seine Lippen auf die des Älteren gedrückt, einnehmend, Besitzergreifend.
Und Ohno konnte nicht sagen, dass es ihm nicht gefiel.
Doch sich gerade an Ninos warme Lippen gewöhnend, spürte er schon, wie er zwanghaft wieder von diesem getrennt wurde. Etwas zog ihn weg, in genau die entgegengesetzte Richtung von Nino.
„Leader…“, erklang es sanft an seinem anderen Ohr. Kaum eine Sekunde später fühlte der Älteste erneut weiche Lippen auf seinen, doch diesmal war ihr Geschmack anders. Er spürte, wie Jun einen Arm um seine Schulter legte, ihn immer mehr von Nino weg ziehend.
„Mhh…“, war der einzige Laut, den Ohno machen konnte, als sich Juns Lippen immer fordernder um seine schlossen, der Kuss immer verlangender wurde. Gleichzeitig spürte er, wie flinke Hände unter sein Shirt fuhren. Doch diese gehörten nicht der Person, die er gerade küsste.
Ohno kannte Nino, er kannte Jun. Er wusste, worin sich die beiden unterschieden, wusste, wie Juns Berührungen sich anfühlten und wie Ninos es taten.
Ninos Hände wanderten seinen Rücken weiter hinauf, hinterließen Gänsehaut wo immer sie auch die feine Haut berührten. Gleichzeitig fühlte Ohno, wie er immer weiter zu Jun gezogen wurde, fand sich einen Augenblick später auf dessen Schoß wider.
„Gib mir auch etwas ab…“
Kaum hatte er die Worte von Nino vernommen, lösten sich Juns zarte Lippen von ihm, nur um einen Augenblick später durch einen fordernden Kuss von Nino ersetzt zu werden.
Und diesmal waren es Juns Hände, die er an seinem Körper spürte.
„Hmmm…“, verließ es genießerisch Ohnos Kehle, während er sich mehr und mehr in den Kuss des einen hinein lehnte, sich gleichzeitig total auf die angenehmen Berührungen des anderen konzentrierte.
Der Vorsatz sich ablenken zu lassen war vollkommen vergessen, zählte gerade doch nur noch der Genuss. Und dieser erfüllte Ohno mehr denn je.
Wenn sie so da saßen, durch Lippen, durch Hände verbunden, fühlte Ohno nur noch Einheit, nur noch Vollkommenheit. Doch die Gefahr, sich in diesem Gefühl zu verlieren, war zu groß, zu verlockend. Genau aus diesem Grund sträubte er sich jedes Mal;
vergebens.
Und am Ende durchzog Ohno die altbekannte Gleichgültigkeit, durchströmte seinen Körper, landete irgendwann in seinem Kopf, wo sie ihn auslachte, weil er der Versuchung doch abermals nicht widerstanden hatte. Aber wozu hieß sie Gleichgültigkeit, wenn sie nicht auch genau das mit sich brachte?
Ohno seufzte laut in Ninos Kuss hinein. Und merkte im selben Moment, dass bereits wieder Juns Lippen auf seinen lagen.