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I belong with you (2. Kapitel)

 
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Nathy
Here we go!


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BeitragVerfasst am: Mi Sep 30, 2009 12:27 pm    Titel: I belong with you (2. Kapitel) Antworten mit Zitat

So auf ein neues~
Mir kam leztens eine Idee für eine FF xD"
Na ja hier erstmal der Prolog ^_^

Titel: I belong with you
Pairing: Sakuraiba/ Ohmiya


~~~~~~~~

Prolog

Er fühlte sich so wohl. Hier, bei dieser Person. Wann hatte er sich zuletzt so gefühlt?
Es muss schon ewig her sein, denn er konnte sich nicht mehr daran erinnern.
Zu viel war passiert, was hätte nicht geschehen sollen, zu viel haben sie, hatte er, durchmachen müssen.
Er wollte es endlich vergessen und er war sich sicher, jetzt konnte er es vergessen.
Er war glücklich, so unendlich glücklich.

Früher hätte er es sich nie denken können, dass er so fühlen würde für diese Person.
Sie waren jahrelang beste Freunde gewesen, hatten sich jedes noch so kleines Geschehen erzählt, jedes Geheimnis miteinander geteilt, zusammen gelacht und geweint.
Sie hörten sich gegenseitig zu, verstanden den anderen und halfen sich wenn sie Hilfe brauchten.
Gemeinsam scherzten sie und spielten anderen Streiche und Abends fielen sie gemeinsam ins Bett und lachten über den schönen Tag den sie hatten.

Ja, er ist froh, dass es nun ist, wie es ist. Er bereute es nicht, nein… kein einzigen Tag hatte er es bereut, selbst heute nicht, nach mehr als Zehn Jahren und er würde es auch weiterhin nicht bereuen.
Egal wer etwas sagen würde, egal wenn sie komisch angeschaut wurden, wenn manche sie vielleicht sogar verachteten.
Es war ihm egal, so egal. Mittlerweile lachte er nur über diese Personen und schaute sie grinsend an und küsste seine geliebte Person.

Hätte er früher gewusst wie das alles enden würde, hätte er vielleicht nicht so viel durchmachen und leiden müssen…

_________________
Sakuraiba is Love!


Zuletzt bearbeitet von Nathy am Fr Okt 09, 2009 10:13 pm, insgesamt 3-mal bearbeitet
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Syu-chan
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Beiträge: 34
Wohnort: Planet Erde ^^

BeitragVerfasst am: Do Okt 01, 2009 10:59 am    Titel: Antworten mit Zitat

moahh...schreib mehr...schreib mehr...schreib mehr *g* Meine "Short

Story" hat jetzt zwölf Seiten und ich hätte noch viel mehr schreiben können, aber ich musste sie so ein bißchen abbrechen zum Schluss...meine Dozentin hat heute nicht schlecht geschaut als cih gefragt hab : "Ähm wie schlimm ist es wenn cih anstatt 5...12 Seiten geschrieben hab?" ^^

Also nimm dir ein Beispiel und SCHREIB!
Ich könnte jetzt sagen ich mag den Anfang, aber der ist ZU KURZ. Bin aber neugierig worauf du hinaus willst.
*Drück* :
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Sery
ONE


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Beiträge: 441
Wohnort: Düsseldorf

BeitragVerfasst am: Do Okt 01, 2009 11:22 am    Titel: Antworten mit Zitat

Na ich bin mal aufs erste Kapitel gespannt Wink

_________________
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Carey
How's it going


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Beiträge: 75
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: Do Okt 01, 2009 8:44 pm    Titel: Antworten mit Zitat

ich finde "(s)eine geliebte Person" klingt unheimlich romantisch..♥

_________________
~+~ I dream a dream that will melt in the morning~+~

<b>ICH HAB NEN VERKÜMMERTEN DELTA!!!</b>
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Nathy
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Anmeldedatum: 06.07.2009
Beiträge: 21
Wohnort: Gondelsheim

BeitragVerfasst am: Mo Okt 05, 2009 3:35 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Vorab:

Sie sind keine Band…

Aiba: 16 Jahre
Sho: 17 Jahre
Nino: 16 Jahre
Ohno: 19 Jahre

~*~

@Syu: Hai, hai ich bemühe mich!

@ Sery: Ich hoffe es gefällt dir~

@Carey: Hihi~ ja finde ich auch Heart

So das wars erstmal.. viel Spaß beim ersten Kapitel!


Kapitel 1

Your beautiful eyes
stare right into my eyes
and sometimes I think of you late at night.
I don't know why.


Schon wieder ertappte er sich dabei, wie er an Ihn dachte. Seufzend setzte er sich langsam im Bett auf und schaute zur Uhr, zwei Uhr nachts. Er fuhr sich mit der Hand durch die Haare. Wie es ihm wohl geht? Fragte er sich nun zum 100. Mal. Sein bester Freund war nun schon eine Woche fort, mit seinen Eltern für drei Wochen verreist.
Sho vermisste ihn. Ohne ihn fühlten sich die Tage an wie Jahre. Erneut fuhr er sich mit der Hand über sein Gesicht und durch die Haare. Ein weiterer Blick auf die Uhr. Zwei nach zwei. Er ließ sich wieder rückwärts ins Bett fallen und starrte an die Decke. Er schloss die Augen und versuchte zu schlafen, doch vergebens. Eine weitere schlaflose Nacht. dachte er sich und lachte leicht. Wieder öffnete er seine Augen und schaute zur Seite auf den Kalender. Noch 14 Tage. Wie schon so oft stand er auf, schlüpfte aus seinem Bett und ging auf seinen Fernseher zu . Wieder würde er die ganze Nacht auf seiner PS2 Spiele spielen und sich somit die Zeit vertreiben.

I want to be somewhere where you are
I want to be where you are…


Die Sonne schien in sein Gesicht und mühevoll öffnete er die Augen. Er fühlte sich schlapp und kraftlos. Seine PS2 lief noch und sein Bildschirm präsentierte ein “Game Over” Ein müdes Grinsen verließ seine Lippen, bevor er sich aufrappelte, seine PS2 ausschaltete und sich wieder ins Bett legte.
Er erwachte als sein Handy neben ihm klingelte. Eine SMS. Etwas wacher richtete er sich auf und schaute auf die Nachricht.

Aiba Masaki (14:55)

Neee, Sho-chan~ Na, wie geht es dir? Ich hoffe doch gut.
Ich vermisse dich. Ohne dich ist es ziemlich langweilig hier…
Mit niemandem kann man so schöne Streiche spielen wie mit dir!
Noch 14 Tage, dann können wir wieder gemeinsam die Gegend unsicher machen. Ich freue mich drauf!
Dein Masaki


Sho lächelte. Er dachte an ihn, er vermisste ihn. Schnell tippte er zurück, dass es ihm gut ginge und dass er ihn genauso vermisste. Zufrieden klappte er sein Handy wieder zu und legte sich wieder hin. Er war einfach noch zu müde um ganz aufzustehen.

Your beautiful eyes
stare right into my eyes

Als er wieder erwachte, war es bereits kurz nach sieben. Müde streckte er sich und setzte sich auf. . Heute Nacht würde er wohl wieder nicht schlafen können. Seufzend stand er auf und ging nach unten in die Küche. Gut das sein Vater nicht da und sein kleiner Bruder bei einem Kumpel war. Er hatte das Haus für sich, niemand würde merken, dass er nur noch schlief und die Nächte durchmachte.
Doch bald hatte alles ein Ende. Dann wäre Aiba wieder da und die Tage wären wieder Tage und nicht Jahre. Dann klingelte das Telefon.

“Hey, Oniisan! Ich bin es Nino~ Ich wollte nur sagen ich bleib noch länger bei
Oh-chan, da seine Eltern auch noch länger weg sind. Außerdem bist du doch froh, wenn du etwas deine Ruhe hast, ne?”

Sho lächelte. Nino und Ohno waren einfach die besten Freunde, so wie Aiba und er.
Er konnte es verstehen warum Nino bei ihm bleiben wollte.

“Hai, geht klar. Ich wünsche euch viel Spaß und fackelt das Haus nicht ab!”

Er hörte ein Lachen von Nino, verabschiedete sich und legte auf.
Ja, er war froh, dass er seine Ruhe hatte und tun und lassen konnte was er wollte.
So konnte er sich in den nächsten Tagen wieder an einen Normalen Ablauf gewöhnen und dann wieder etwas mit seinem Bruder unternehmen.

And sometimes I think of you late at night.
I don't know why.


Wieder saß er an seiner PS2 und aß nebenher etwas. Er würde wieder spielen, spielen und spielen, bis Nino und Aiba wieder hier waren. Bis dahin musste er sich eben so die Zeit vertreiben.

I want to be somewhere where you are
I want to be where you are…


Er schaffte das, dass wusste er.

Noch 14 Tage…

Eine Freundschaft beweist sich, wenn sie wächst.
Sonst bleibt es eine Bekanntschaft.

WIEBKE HERICH


14 Tage später

Mühevoll schlüpfte er aus seinem Bett und schaute auf die Uhr, zehn Uhr. Er erschrak. Aiba! Schnell sprang er vom Bett und zog sich auf dem Weg ins Badezimmer an. Als er dort ankam putzte er sich die Zähne und richtete sich. Danach rannte er nach unten, schnappte sich schnell seine Schlüssel, zog seine Schuhe an und verließ das Haus. Unterwegs versuchte er ein Taxi zu bekommen, doch vergebens. Er grummelte und rannte weiter.

Beim Flughafen angekommen hielt er Ausschau, konnte doch niemand bekanntes erkennen. “Sho-chan!” hörte er dann seinen Namen rufen und ein breites Grinsen machte sich auf seinen Lippen breit. Voller Freude rannte er auf die Peron zu. “Masaki!” grinste er und blieb vor ihm stehen. “Okaeri!” Aiba lachte und stellte seine Tasche erstmal ab. “Tada ima!” grinste er und umarmte Aiba. “Ne, meine Eltern wollten etwas Frühstücken gehen, willst du mit?” fragte er, nachdem er Sho wieder losgelassen hatte. Sho nickte. “Hai! Na dann los.” grinste Sho vergnügt und half Aiba mit seinen Taschen.

Als alles im Taxi verstaut war fuhren sie alle erstmal zu den Aibas nach Hause.
Dort stellten sie die Taschen nur kurz in den Flur und stiegen wieder in das Taxi ein.
Sie fuhren eine Weile bevor sie vor dem Restaurant ankamen, ausstiegen und das Restaurant betraten. Genüsslich aßen sie ihr Frühstück und lachten.
“Ich bin froh wieder daheim zu sein! Denn dort war es ziemlich langweilig ohne meine Freunde!” grinste Aiba und beendete sein Frühstück. Sho nickte. “Mir ging es genauso. Ich hab von morgens bis abends fast nur an der PS2 gesessen und gespielt.” grinste Sho. “Ach davon kommen deine viereckigen Augen und die Augenringe!” grinste Aiba fies. “Ey!” Sho drehte sich beleidigt weg, konnte aber ein Lächeln nicht unterdrücken. “Ne, du weißt es war nicht so gemeint, Sho-chaa~n!” Aiba lachte und stupste Sho leicht in die Schulter.

7 years and 50 days, the time is passing by
Nothing in this world can be as nice as you and I
So many years, so many days and I still sing my song

Now I run to you like I always do
When I close my eyes I think of you
Such a lonely world
When I close my eyes I dream


Gemeinsam saßen sie vor Sho’s PS2 und spielten Tekken. “Ich gewinne!” rief Aiba laut und Sho grummelte. Er versuchte noch stärker auf Aiba’s Männchen draufzuhauen, doch ohne Erfolg. Aiba gewann und Sho seufzte. “Ha! Du bist kein bisschen besser geworden Sho-chan!” grinste Aiba vergnügt, doch Sho streckte Aiba die Zunge heraus. “He, werd nicht frech!” Aiba schmollte und Sho lachte.

I hear your laugh and look up smiling at you
I know I had the best day with you today


“Sho!” Sho zuckte zusammen, sein Vater war da. Schnell stand er auf und ging nach unten. “Otou-san?” fragend schaute er zu seinem Vater auf. “Sho.. Hier sieht es schrecklich aus.. Da lässt man dich mal alleine und dann so etwas! Ich muss morgen früh arbeiten gehen und gehe jetzt schon schlafen.” Sho nickte. “Hai ich werde aufräumen.” Sein Vater wollte schon gehen. “Ah, würdest du bitte dann noch Nino anrufen? Er soll spätestens morgen Abend daheim sein, ich brauche ihn für eine Besprechung!” Sho nickte erneut.


I have an excellent father…
God smiles on my little brother, he's better than I am
I grew up in a pretty house and I had space to run


Sho ging zu Aiba zurück, welcher schon wartete. “Na, stresst er wieder rum?” flüsterte Aiba leise. Sho nickte nur leicht. “Na, ja lass uns fertig spielen! Danach muss ich aufräumen.” Aiba nickte. “Ich helfe dir, dann geht es schneller!” Sho lächelte. “Arigatou!”

Nach einer Weile und einem weiteren Sieg von Aiba, schalteten sie die PS2 aus und machten sich auf den Weg in die große Küche. “Danke, dass du mir hilfst.” Sho räumte die Geschirrspülmaschine aus und wieder ein. “Kein Problem, wir sind Freunde und Freunde helfen sich!” Aiba räumte das saubere Geschirr weg und putze über die Theke und den großen Tisch im Esszimmer. Gemeinsam ging es schnell voran und eh sie sich versahen waren sie auch schon fertig. “Ich sollte jetzt nachhause, bevor es Ärger gibt!” Sho nickte. “Wir sehn uns ja morgen wieder, ne?” Aiba nickte. “Klar! Also dann, bis morgen Sho-chan. Oyasumi! Schlaf schön! Ja mata!” Aiba ging nach draußen. “Hai, oyasumi, du auch. Ja mata!” Sho winkte Aiba leicht hinterher und schaute ihm noch kurz nach. Dann schloss er die Tür womit nicht nur Aiba aus seinem Blickfeld verschwand sondern auch das Lächeln auf Sho’s Lippen und er seufzte. Jetzt würde der Stress wieder beginnen.

I had the best days with you

Freundschaft ist Gefühl und Verständnis füreinander
und Hilfsbereitschaft in allen Lebenslagen.

CICERO

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Syu-chan
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BeitragVerfasst am: Mo Okt 05, 2009 4:15 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hihi...*freu* endlich ist es oben...

*glare*...Sho-chan hat den Aiba beim spielen bestimmt nur gewinnen lassen (ist halt nett) oder er hat verloren weil Aiba ihn so abgelenkt hat...

Und und und...moahhh...nicht aufhören zu lächeln Sho-chan...*lächeln mag*Embarassed

Aiba tu was dagegen...make him SMILE AGAIN...NOW *grummel*


hoffe das es den anderen genauso gut gefällt wie mir... und ich hoffe das ihr auch genauso gespannt seid wie es weiter geht...*Nathy so lange nerven werd bis sie weiter schreibt*^^

@Nathy: Wink ganbare ganbare
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Nathy
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BeitragVerfasst am: Fr Okt 09, 2009 10:12 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Sooo früher fertig geworden als geplant =D
*einfach nicht mehr aufhören konnte zu schreiben*

Viel Spaß =D

~*~

Kapitel 2

Ewig stand er vor dem Schulgebäude und wartete. Wo bleibt er bloß? seufzend lehnte sich Aiba an die Wand und schaute erneut auf die Uhr. In weniger als fünf Minuten würde der Unterricht beginnen “Aaaah~ Sho-chan… wo steckst du?” Schon länger war dem größeren etwas klar geworden. Am Anfang konnte er es sich noch nicht wirklich erklären, warum er sich so sicher und geborgen bei dem Älteren fühlte. Doch Schritt für Schritt verstand er, machte sich Klarheit in seinem Kopf breit und eines Tages dämmerte es.. Er hatte sich in ihn verliebt und Sho war dabei nicht ganz unschuldig, schließlich war er es gewesen der ihn damals dazu überredet hatte. Normalerweise war Aiba bei jedem Schwachsinn mit dabei, aber dieses mal hatte er ein komisches Gefühl gehabt.

Es war letztes Jahr gewesen, Sho´s 17. Geburtstag.

“Ne, Sho-chan? Wie wäre es mit einem lustigen Spiel?” fragte Nakashima Mizuki, ein Klassenkamerad von ihnen. Sho schaute fragend. “Eh, nani?” Aiba seufzte, alle hier waren schon so ziemlich angetrunken oder betrunken. Sein Blick viel wieder auf Sho, der versuchte zu verstehen was sein Klassenkamerad und damals bester Freund ihm erzählen wollte. Aiba spürte es schon wieder, dieses komische Gefühl in seinem Bauch. Was war es bloß? Er schluckte, wollte dieses Gefühl einfach hinunterschlucken und vergessen, denn es machte ihm Angst. Er wollte nicht, dass Sho neben ihm noch einen besten Freund hatte… aber wo war das Problem? Jungs hatten doch immer ihre Cliquen. War er etwa eifersüchtig? Quatsch! schimpfte er sich selbst zur Vernunft. Er und eifersüchtig? Warum sollte er? Er liebte Sho ja nicht…
Da war es wieder, dieses komische, angsteinflößende Gefühl, dass sich tief in ihn eingebrannt hatte und ihn nicht so schnell wieder loslassen würde. Aiba schluckte erneut und seufzte laut, womit er die Aufmerksamkeit auf sich zog. Er hätte sich dafür schlagen können, denn nun MUSSTE er mitspielen, denn Sho würde so lange keine Ruhe geben, bis er nachgeben würde. “Neeee~, Aiba-chan! Du spielst auch mit, ne? Ne?” Aiba seufzte, er gab lieber gleich auf, bevor er stundenlang mit Sho diskutieren musste. “Hai, hai.” murmelte er leise. Er wusste, dass es vergebens war zu diskutieren wenn Sho angeheitert oder betrunken war. Schnell stand er auf und gesellte sich zu den anderen in den Kreis. Und als hätte er es nicht befürchtet, spielten sie dieses dämliche Spiel, was die kleinen Teenager wirklich IMMER spielten. Wie konnte es auch anders sein? Und wie der Zufall so wollte blieb die Flasche bei ihm stehen. Sho grinste ihn an und fragte freudig den ihm allzu bekannten Satz: “Wahrheit oder Pflicht?” Aiba hielt kurz die Luft an und brachte dann ein mühvolles “Wahrheit..” heraus. Kurz darauf sah er erschrocken zu Sho, denn dessen Grinsen wurde mit einem Augenschlag breiter denn jemals zuvor. “Bist du gerade verliebt? Wenn ja, in wen?” Sein Blick wurde noch erschrockener. Aiba wusste nicht mehr was er sagen sollte, er starrte regelrecht Sho an, wie er neben Mizuki saß und dieser versuchte sich ständig an Sho ranzumachen und dann machte sich ein anderes Gefühl in ihm breit. Was war das? Er konnte sich das alles nicht erklären, denn am liebsten wäre er aufgestanden und hätte diesen Mizuki angeschnauzt, er solle endlich die Finger von ihm lassen. Es machte ihn verrückt, er wollte hier raus und dann verließen die Worte schneller seinen Mund als er wollte: “Ich bin nicht verliebt!” er schrie es regelrecht in den Raum und alle starrten ihn an. Aiba stand auf, fragte sich wem er hier gerade das klar machen wollte? Sho, der einfach nur eine normale Frage gestellt hatte, oder sich selbst, weil er einfach nicht wusste, was momentan mit ihm los war?
“Gomen, ich muss kurz raus..” Aiba blickte noch einmal zu Sho und sah dessen nun traurigen Gesichtsausdruck. Aiba hätte sich erneut schlagen können. Doch er wusste, dass Sho das durch seinen “Rausch” eh bald vergessen haben würde und wieder fröhlich spielen würde. Mit dieser Sicherheit verließ er den Raum und schloss die Tür hinter sich.

Er ging durchs Wohnzimmer raus auf die Terrasse und in den Garten. Sho´s Vater war heute Abend ausgeflogen, da er etwas geschäftliches erledigen musste.
Er würde wohl irgendwann Mitte nächster Woche nach Hause kommen, meinte Sho. Als Aiba hinter sich die Schiebetür wieder etwas schloss atmete er tief ein und aus. Er wollte endlich wissen was los war, denn dies ging nun schon eine ganze Weile so, dass er von jetzt auf nachher Sho einfach anschrie, obwohl dieser gar nichts Schlimmes getan hatte und jedes Mal tat es ihm so unendlich leid. Seufzend schloss er die Augen, fuhr sich über sein Gesicht und durch die Haare, während er sich zurück an die Wand lehnte und versuchte zu verstehen.

“Aiba-kun?” er erschrak als er diese nur allzu gut bekannte Stimme hörte. Langsam öffnete er die Augen und schaute Sho an. “Nani?” fragte er im normalen Ton. “Wieso bist du raus?” Sho kam näher auf ihn zu und Aiba seufzte. “Mir ging es nicht so gut, ich glaube ich hab einfach irgendwas nicht vertragen, Sho-kun… Keine Sorge, das wird schon!” und er schenkte ihm sein liebstes Lächeln. Da stand Sho auch schon vor ihm, die Hände neben seinem Kopf abgestützt und ihm in die Augen schauend.
“N-nani?” fragte er verwirrt, doch Sho antwortete ihm nicht, lächelte einfach nur und kam ihm näher. Keine zwei Sekunden später spürte er die weichen Lippen seines Gegenübers auf seinen und er konnte sich nicht wehren, nein, wollte sich nicht wehren. Nach kurzem zögern erwiderte er den Kuss sogar, zog ihn sogar näher zu sich, wollte mehr. Doch ehe er weiter denken konnte, schob er Sho erschrocken und keuchend zurück. “Keine Angst.. Ich tu dir nicht weh.” lächelte Sho und legte dieses mal seine Lippen sanft an seinen Hals. Aiba keuchte vor Schreck leise auf. Was war bloß los?
Und wieder kam dieses Gefühl in ihm hoch, dieses warme Gefühl, dass sich in seinem Körper breit machte und das andere angsteinflößende Gefühl verdrängte. Ein leiser Seufzer verließ seine Lippen und er ließ seinen Kopf leicht auf die Seite fallen um es Sho einfacher zu machen. Dieser arbeitete sich jedoch wieder hoch und steuerte auf Aibas Lippen zu. Dieser schloss die Augen und erwiderte den Kuss, legte die Arme um Sho und zog ihn wieder näher zu sich. Er wollte dieses Gefühl nicht verlieren, hatte doch zu viel Angst davor, das andere wieder spüren und fühlen zu müssen.

Keine Sekunde später spürte er Hände an seiner Hüfte, die langsam nach unten wanderten, sein Shirt leicht nach oben zogen und darunter verschwanden um auf seiner Haut ihren Weg fortzusetzen. Aiba verlor den Verstand, was taten sie hier eigentlich? Was tat Sho da eigentlich mit ihm? Und wieso wehrte er sich nicht?
Er konnte nicht weiter denken, die Berührungen auf seiner Haut, auf seinem Bauch, machten ihn verrückt. Seine Hände glitten wie von selbst unter Sho´s Shirt, zogen es leicht hoch und strichen seinen Rücken auf und ab, drückten ihn näher an sich. Er spürte es, seinen Körper… so dicht an seinem… er konnte bald nicht mehr, er würde bestimmt über ihn herfallen und Sho machte es ihm nicht leichter. Er vertiefte den Kuss und seine Hände glitten immer höher. Wenn er nicht bald aufhören würde, wer weiß was sie dann noch alles hier auf der Terrasse tun würden? Aiba verdrängte diesen Gedanken wieder… Und wenn schon..

Diese Hände brachten ihn noch um, denn diesmal wanderten sie Schritt für Schritt nach unten und Sho´s Lippen wanderten wieder seinen Hals entlang. Er lehnte seinen Kopf an die Wand und zog scharf die Luft ein. Sho´s Hände waren gefährlich Nahe an seiner Hose und er befürchtete jeden Moment auszurasten und über ihn herzufallen. Beherrsch dich, Aiba! So schnell er die Luft eingeatmet hatte, so schnell verließ sie wieder keuchend seinen Mund. Noch eine weitere Berührung in dieser Gegend und er würde alles um sich herum vergessen, wo sie waren und wer noch alles in der Nähe war. Er würde einfach über ihn herfallen…

“Sho-kun? Komm wieder! Die Zeit ist rum und außerdem bist du wieder dran!”
Aiba konnte seinen Ohren nicht trauen und auf einem Mal war sein Verstand wieder klar und er starrte Sho an, schubste ihn weg und schnappte erst einmal nach Luft. Er musste sich sammeln, wusste er doch urplötzlich was hier gespielt wurde. “Wie konnte ich nur…” murmelte er vor sich her, machte sich kurz wieder zurecht und starrte Sho ein letztes Mal böse an, sah doch nur zu gut, wie sehr er betrunken war. Er biss sich auf die Lippe, drehte sich um, öffnete die Schiebetür und betrat das Wohnzimmer. Steuerte geradewegs auf die Haustür zu und verließ die Party.
Wie konnte er nur so blöd sein, konnte nur glauben, dass Sho dies freiwillig getan hatte.


Aiba seufzte. Als er damals die Party verlassen hatte, wusste er was das für Gefühle waren… Eifersucht, Geborgenheit und Liebe… Er hatte sich in Sho verliebt und das wurde ihm danach klar. Er wusste nicht wie er damit umgehen sollte, hoffte doch einfach nur, dass Sho es vergessen hatte was auf der Terrasse passiert war. So war es auch. Als sie sich am nächsten Tag in der Schule sahen, war Sho wie immer, redete ganz normal mit Aiba und keiner sprach jemals dieses Thema wieder an.

“Aiba-kun.” Aiba lächelte, wie sehr er doch diese Stimme liebte, egal wie sehr Sho ihn damals verletzt hatte, er liebte ihn. “Sho-kun! Da bist du ja endlich! Schnell, die Schule fängt gleich an!” Aiba war froh, dass sie normal miteinander redeten, dass Sho die Sache auf der Terrasse wirklich vergessen hatte. Denn es machte alles viel leichter. “Gomen, mein Vater hat wieder Stress gemacht!” Aiba nickte. “Immer das Selbe mit dir!” grinste Aiba und stieß Sho leicht in die Schulter. Sho grummelte. Gemeinsam gingen sie ins Schulgebäude und betraten das Klassenzimmer. Der Lehrer war zum Glück noch nicht da. “Ne, wegen was hat er dieses mal Stress gemacht?” fragte Aiba neugierig. “Ach… er meinte mal wieder ich wäre es nicht Wert der Ältere zu sein und Nino wäre ja so viel besser und bla..” seufzte er. “Lass dich davon nicht unterkriegen, du weißt wie Nino dazu steht, oder?” Sho nickte. “Er ist auch nicht wirklich gerade begeistert davon. Denn er hätte gern weniger mit Vater zu tun.” Aiba nickte erneut. Sho hatte es nicht leicht, denn sein Vater meinte sie müssten die Firma irgendwann mal übernehmen, dabei hatten beide, Sho und Nino, schon andere Pläne was sie einmal werden wollten, hinzu kam noch, dass Nino sehr gut mit Ohno befreundet war und sich herausstellte, das Nino etwas von Ohno wollte. Letztens hatte Sho ihn angerufen und berichtete dass Nino wohl mit Ohno zusammen kommen würde. Sho selbst hatte sich das wohl schon länger gedacht, dass so etwas passieren würde, denn es war einfach zu offensichtlich. Doch ihr Vater wusste davon nichts. Wenn er es jemals erfahren würde, wäre echt die Hölle los. Aiba konnte sich das gut ausmalen, er hatte Angst, dass Sho oder Nino etwas passieren würde, deswegen wussten auch nur er und Sho das zwischen Nino und Ohno etwas lief. Es wäre zu gefährlich, auch wenn Nino es am liebsten in die Welt schreien würde.

Der Unterricht ging ziemlich schnell vorüber, genauso wie die restlichen Stunden.
Schell packten sie ihre Sachen zusammen und verließen das Schulgebäude. “Ne, Was machst du heute noch Sho?” Sho zuckte mit den Schultern. “Mein Vater ist zum Glück weg. Vielleicht kannst du mir helfen meinen 18. Geburtstag zu planen?” lächelte Sho. Aiba erschrak, versuchte sich aber nichts anmerken zu lassen. “Das dauert doch noch 4 Monate!” “Na und? Man kann nie früh genug damit anfangen!” grinste er. Aiba seufzte. Erneut kamen die Erinnerungen wieder hoch. Wie gern wäre er damals weiter gegangen, wie sehr hatte er sich jeden Tag gewünscht, dass das danach nie passiert wäre, dass Sho nicht so betrunken dabei gewesen wäre. Vielleicht wären sie jetzt zusammen gewesen und Aiba hätte Sho da raus geholfen. “Außerdem habe ich vor dir noch Geburtstag!” warf Aiba schnell ein, bevor Sho weiter reden konnte. “Hai, ich weiß!” grinste Sho. “Du hast einen Monat vor mir!” Aiba nickte.
“Gut, dass du das nicht vergessen hast!” grinste Aiba wieder. “Wie könnte ich!” Sho lachte. “Also, willst du noch mit? Dann können wir deinen 17. auch gleich planen! Oder wir feiern zusammen? Im Februar dann oder so, dass können wir uns ja dann überlegen, ne?” Aiba überlegte. “Ja, okay ich komme noch mit! Dann kann ich dich in Tekken wieder fertig machen!” grinste Aiba breit. Sho schmollte. “Bald fang ich an heimlich zu üben! Dann mach ich dich platt!” Aiba lachte: “Das schaffst du NIE!” “Warts ab!” rief Sho und rannte los. Aiba hinterher.

Wish I had concentrated
They said love was complicated
But it's something I just fell into
And it was overrated

_________________
Sakuraiba is Love!


Zuletzt bearbeitet von Nathy am Fr Okt 09, 2009 10:28 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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Beiträge: 34
Wohnort: Planet Erde ^^

BeitragVerfasst am: Fr Okt 09, 2009 10:25 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Yay ich mag es...die Szene auf der Terasse mag ich am liebsten...gemein aber gut^^...

hoffe das dich die Inspiration nicht verlässt und du schnell weiterschreibst...
*Kekse hinstell*
*Cocktail reich*
*mit Palmenblatt Luft zufächer*
*Schultern und Nacken massier*

...wenn du jetzt nicht motiviert, dann lag es zumindest nicht an mir ^_____~

Keep up your good work...ganbare...

*drück*

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