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Be With You [1/2] (Ohmiya/Matsuohmiya/Sakuraiba)

 
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Mika
Here we go!


Anmeldedatum: 01.10.2008
Beiträge: 51
Wohnort: Braunschweig

BeitragVerfasst am: Mi Jun 17, 2009 6:07 pm    Titel: Be With You [1/2] (Ohmiya/Matsuohmiya/Sakuraiba) Antworten mit Zitat

Titel: Be With You (1/2)
Autor: Mika
Pairing: Ohmiya, Sakuraiba und Matsumiya angedeutet, eventuell MatsuOhmiya
Rating: PG-13
Genre: AU, Fantasy
Disclaimer: Die Jungs gehören nur sich selber.
Beta: Sery. Danke für deine Hilfe *knuddel*
Widmung: Niji, da ohne ihr drängen diese Geschichte nie entstanden wäre ^^

Summary: Vor drei Jahren war Ohno den anderen Unsterblichen das erste Mal begegnet und hatte sich zwischen Nino und Jun gedrängt, die etwas teilten, was über Freundschaft hinaus ging. Jun verschwand darauf spurlos. Nun, nach dieser langen Zeit erhält Ohno die Chance noch einmal mit Jun zu reden. Würde er es schaffen den anderen wieder nach Hause zu bringen und mit Nino zu vereinen?

Anmerkungen:
Zeitlich gesehen spielt diese Geschichte drei Jahre nach meiner eigentlichen FF an der ich gerade schreibe. Bisher habe ich es geschafft sie recht Spoilerfrei zu halten und daher ist es kein Problem sie als erstes zu lesen, obwohl sie eine Menge Fragen aufwerfen wird.

Dies ist meine erste FanFiction und deshalb von der Ausdrucksweise noch etwas schleppend formuliert. Ich hoffe das wird sich im Laufe meiner Geschichte noch ändern.


Kapitel 1

Es war ein ruhiger Frühlingstag im Mai und Ohno, der heute mal wieder ganz alleine im Laden arbeitete, genoss diese Tage am meisten. Viele waren heute arbeiten oder draußen in der heißen Sonne und so konnte Ohno sich in Ruhe um die Tiere kümmern, auf die er aufpasste. Nachdem er fertig war setzte er sich an den Tresen und entspannte sich. Seit knapp drei Jahren arbeitete er jetzt schon in Aibas kleinem Zoogeschäft oder half mal den anderen bei ihrer Arbeit aus. An Tagen wie diesen verbrachte Ohno seine Zeit oft mit dem Zeichnen. Er holte seinen Zeichenblock heraus und begann weiter an seinem neuen Meisterwerk zu arbeiten. Bald schon war Ninos Geburtstag und bis dahin musste das Bild fertig sein. Es war ein Portrait von ihnen beiden. Aber egal wie sehr er sich bemühte, es wurde einfach nicht perfekt. Etwas oder besser jemand wichtiges fehlte auf ihm und Ohno war Schuld daran.

~

Vor drei Jahren hatte er Aiba, Sho, Nino und Jun kennen gelernt. Damals war er auf der Flucht gewesen, brauchte eine Unterkunft und Arbeit um etwas Geld zu verdienen. Sie hatten ihn in ihre Mitte aufgenommen und ihm geholfen, obwohl sie genau wussten, dass Ohno gewisse Fähigkeiten geheim hielt und auch über seine Vergangenheit gelogen hatte. Noch am selben Tag hatte Aiba ihn zu sich nach Hause genommen und ihm kurz darauf einen Job bei sich im Laden angeboten. Über die nächsten Wochen kamen sie sich alle näher, obwohl Ohno versucht hatte, sich gegen ihre Freundschaft zu wehren. Er wusste, er würde sie nur in Gefahr bringen wenn er länger bei ihnen blieb. Außerdem wollte er sich nicht zwischen die anderen drängen. Schnell hatte er gemerkt, dass Aiba und Sho und auch Nino und Jun ein Paar waren. Wie sollte er also in ihre Mitte passen? Was alles noch schlimmer machte, waren die Annäherungsversuche von Nino. Erst schien für den anderen alles nur ein Spaß zu sein und er sah ihn wohl als neues Spielzeug an, mit dem er seine Langeweile vertreiben konnte, aber irgendwann schien dieser sich wirklich in ihn verliebt zu haben. Ohno versuchte sich gegen dessen Gefühle zu wehren und es wäre ihm auch fast gelungen, aber am Ende kam dann alles ganz anders und er konnte sich nicht länger gegen Nino wehren. Es gab da allerdings noch ein Problem - Jun.

Einige Wochen nachdem sie zusammengekommen waren, verschwand Jun spurlos. Seinen Club hatte er an Toma, der ihn schon seit Jahren im tatkräftig unterstützt hatte, übertragen und sie alle halfen diesem aus. Gleichzeitig hegten sie immer noch die Hoffnung, dass Jun eines Tages wieder auftauchen würde. Deshalb wollten sie dafür sorgen, dass er seinen Club wieder genauso vorfinden würde, wie er ihn verlassen hatte. Monatelang hatten sie nach Jun gesucht, aber leider vergebens. Keiner wusste wo er war.

Nino machte sich große Vorwürfe, dass er nicht bemerkt hatte wie sehr Jun ihn geliebt hatte. Ihre Beziehung war nicht auf Liebe aufgebaut gewesen, denn sie beide wurden in der Vergangenheit dafür schon zu sehr enttäuscht. Grundstein diente enge Freundschaft, doch war es im Grunde mehr als das, da sie öfters diese Grenze überschritten und sich im Bett wiederfanden. Jetzt wo Jun verschwunden war, wurde auch dem Kleineren bewusst, dass er mehr als nur Freundschaft empfunden hatte. Gleichzeitig aber liebte er Ohno über alles, was ihn völlig verwirrte. Wen liebte er jetzt wirklich oder konnte man zwei Personen gleichzeitig lieben?

~

Obwohl Jun allen nie aus dem Kopf gegangen war, so hatte sich ihr Leben mittlerweile etwas normalisiert. Jedenfalls so normal wie ihr Leben zumindest sein konnte.

Ohno betrachtete wieder das Bild vor sich und seufzte. Plötzlich hörte er die Türglocke die einen neuen Kunden ankündigte und als er bemerkte, wer da den Laden betrat versteifte er sich.

„Chinen! Was willst du hier? Du weißt genau, dass du hier oder im Club nicht willkommen bist.“, sagte Ohno in einem unfreundlichen Ton.

„Ohno-san. Es tut mir leid was in der Vergangenheit passiert ist und ich bin hier um es wieder gut zu machen.“

Ohno war etwas erleichtert. Er konnte keinerlei Feindschaft beim anderen spüren und jetzt wo er seine Kräfte völlig im Griff hatte, konnte ihm der Kleinere auch nicht mehr so gefährlich werden.

„Also gut, was willst du?“

„Ich weiß wo sich Matsumoto-san aufhält.“

Konnte das wirklich stimmen? Würden sie die Gelegenheit haben noch einmal mit Jun zu sprechen? Ohno riss sich zusammen und fragte ruhig:

„Ist das wirklich die Wahrheit? Weißt du wirklich wo er sich jetzt aufhält? Hast du es den anderen schon gesagt?“

„Er war es wirklich. Ich wäre fast mit ihm zusammengestoßen, aber ich glaube nicht, dass er mich bemerkt hat. Ich habe es noch keinem anderen erzählt.“

„Gut und so soll es auch bleiben. Die anderen dürfen es auf keinen Fall erfahren. Verstanden? Ich möchte erst einmal mit Matsumoto-san alleine sprechen.“

Chinen nickte, händigte Ohno die Adresse aus und ging dann wieder. Er wusste, dass es noch eine Weile dauern würde bis ihm Ohno und die anderen vergeben würden.

~

Noch am selben Abend redete Ohno mit den anderen.

„Ich werde für einige Tage wegfahren müssen. Ist es in Ordnung wenn ich ab morgen ein paar Tage Urlaub nehme?“, fragte er Aiba.

„Was? Du willst weg und das schon morgen? Ich kann mir ein auch ein paar Tage frei nehmen und dann fahren wir zusammen. Das wird bestimmt toll. Nur wir beide auf unserem ersten Urlaub. Immerhin …“

Noch bevor Nino weiterreden konnte fuhr Ohno ihn dazwischen: „Nino, es geht leider nicht. Diese Sache muss ich alleine erledigen. Es tut mir leid, aber ich kann dich nicht mitnehmen.“

„Wieso nicht? Wir teilen doch sonst auch alles miteinander. Seit der ganzen Sache damals und vor allem seitdem Jun verschwunden ist, haben wir uns versprochen nie etwas dem anderen zu verheimlichen. Warum kann ich dann nicht mitkommen?“

Ohno hatte befürchtet, dass Nino so reagieren würde und er konnte es ihm nicht übel nehmen. Er hatte Angst davor, noch einmal verlassen zu werden und dann ganz alleine dazustehen. Alleine war er eigentlich nicht, aber leider hatte dieser schon vor langer Zeit gemerkt, dass Aiba und Sho ihm nicht das geben konnten, was er brauchte.

Es tat ihm weh, dass er Nino nicht die Wahrheit sagen konnte, aber er wollte erst einmal alleine mit Jun reden und sehen, ob man diesen vielleicht wieder zur Rückkehr bewegen könnte. Wenn Chinen gelogen hatte, Jun sich nicht mehr in dem Ort aufhielt oder dieser sich weigerte jemals wieder zurückzukommen, dann würde es Nino und die anderen nur noch mehr verletzen und das würde er zu verhindern wissen.

Sanft zog er Nino in seine Arme.

„Shh, beruhige dich wieder. Ich werde dich bestimmt nicht verlassen. Es ist nur für einige Tage und wenn du willst dann melde ich mich regelmäßig bei dir. In Ordnung?“

„Versprichst du dich jeden Tag zu melden?“. Nino schaute ihn dabei wie ein unschuldiges kleines Kind an und Ohno konnte nicht anders als zu lachen und ihm durch die Haare zu wuscheln.

„Wie kann jemand der so alt ist und so hinterhältig und gerissen sein kann, nur so süß aussehen?“

„Weil ich weiß wie ich mein jugendliches Aussehen und unwiderstehlichen Charme am besten ausnutzen kann. “, antworte dieser mit einem frechen Grinsen. „Und nun verspreche mir, dass du dich jeden Tag bei mir melden wirst.“, setzte dieser in einem ernsten Tonfall fort.

„Ja ja, mein Herr und Meister. Ich verspreche es. Au, wofür war das?“

„Für deinen frechen Tonfall. Keiner macht sich ungestraft über mich lustig.“

Ohno drückte Nino wieder fester an sich knabberte an dessen Ohr. „Ich würde nicht mal im Traum daran denken mich über den großen und mächtigen Ninomiya lustig zu machen.“

Ein Räuspern riss sie wieder in die Realität zurück.

„Wir stören euch beiden Turteltäubchen ja nur ungern, aber hattest du Aiba nicht vorhin was gefragt?“

„Ach ja, ich hatte euch beide ja völlig vergessen. Tut mir leid.“, gab Ohno verlegen von sich.

„Schon verziehen und von mir aus hättet ihr ruhig noch weitermachen können, nur leider musste Sho mal wieder ein Spielverderber sein.“

„Masaki! Du weißt genau wozu es geführt hätte wenn ich die beiden nicht gestoppt hätte. Du kennst doch Nino nur zu gut.“

„Oh ja, das tue ich.“, gab Aiba verträumt von sich. „Und genau deswegen bist du ja ein Spielverderber Sho-chan.“

„Ich glaube da will heute jemand unbedingt auf der Couch schlafen.“, murmelte Sho vor sich hin.

„Was war das? Ich habe dich nicht so ganz verstanden Sho-chan.“

„Nichts. War nicht so wichtig.“

In dem Moment lachte Nino laut auf und auch Aiba musste lächeln. Hatten sie doch beide sehr genau gehört was Sho vor sich hingemurmelt hatte. Ihnen konnte eben nichts entgehen. Für einen Moment war es wieder wie früher gewesen, nur dass an Juns Stelle jetzt Ohno bei ihnen war.

„So, wie lange willst du denn wegfahren Ohno?“

„Nicht für lange, Aiba. Vielleicht vier Tage. Kann aber auch etwas weniger oder mehr werden.“

„Und du bist dir sicher, dass du alleine fahren willst, Satoshi? Ich weiß ja, dass du jetzt deine Kräfte unter Kontrolle hast und nicht mehr so hilflos bist wie vor drei Jahren, aber trotzdem. Du warst nie großartig alleine Unterwegs seitdem du bei uns bist.“

„Keine Sorge Sho. Ich kann mittlerweile auf mich alleine aufpassen und falls doch was sein sollte, werde ich mich sofort bei euch melden. Versprochen.“

„Ok, ich wollte nur sicher gehen.“

„So, wie wäre es wenn wir Toma einen Besuch im Club abstatten und den Abend noch ein wenig genießen?“, fragte Aiba in die Runde.

Nino schnappte sich Ohnos Handgelenk und zog diesen hinter sich her.

„Geht ihr ruhig alleine zum Club. Ich muss noch etwas Wichtiges mit Oh-chan besprechen bevor er morgen fährt.“, grinste Nino die anderen beiden schelmisch an.

„Besprechen? So nennt man das also heutzutage. Na dann viel Spaß euch beiden und tut nichts, was wir nicht auch tun würden. Ups, gibt es überhaupt etwas was wir nicht schon probiert hätten Sho-chan?“

Ohno und Sho waren beide rot angelaufen und man konnte förmlich sehen wie peinlich Sho diese Unterhaltung war.

„Wir sollten die beiden jetzt lieber alleine lassen. Komm Masaki. Bye und bis morgen früh.“, mit diesen Worten zog Sho den anderen auch schon aus dem Haus.

Ohno wäre den anderen beiden am liebsten hinterhergelaufen, fühlte er sich doch gerade wie eine kleine Maus in den Fängen einer Katze. Er konnte Ninos Lust geradezu spüren. Ohne weiter darüber nachzudenken rannte er nach oben. In seinem Zimmer angekommen warf er sofort die Tür zu und verschloss diese. Erleichtert atmete er aus und lehnte sich mit dem Rücken gegen die Tür. Da fiel sein Blick aufs Bett und auf die grinsende Gestalt darauf. Wie hatte er nur Ninos übermenschliche Schnelligkeit vergessen können? Noch bevor er weiter darüber nachdenken konnte stand der andere auch schon vor ihm und hob seinen Kopf an. Er blickte in Ninos vor Lust dunkel gefärbte Augen und im nächsten Moment verschwanden all seine Bedenken als dieser ihn hart und verlangend küsste.

~

Am nächsten Tag machte sich Ohno auf zu dem kleinen Dorf in dem Chinen auf Jun getroffen war. Er sah sich verwundert um. Was sollte Jun in einem so kleinen und ruhigen Dorf zu suchen haben? Es passte doch gar nicht zu ihm. Vielleicht war er ja nur auf der Durchreise gewesen und schon längst wieder weg.

Nachdem er sich ein Zimmer genommen hatte und Nino versichert hatte, dass er gut angekommen war, machte er sich auf die Suche. Mit Hilfe seiner Fähigkeiten dürfte er keine Probleme haben Jun in dieser einsamen Gegend zu finden. Natürlich nur solange dieser noch im Dorf war.

Ohno ging die Straßen entlang und konzentrierte sich auf die Auren um ihn herum. Hier schien es nur normale Menschen zu geben und keine Spur von einem Unsterblichen. Als er an einer Kneipe vorbei kam, spürte er plötzlich eine Aura die sich deutlich von den anderen Unterschied. Selbst nach all den Jahren erkannte er sie sofort. Seine Schritte wurden schneller und kurz darauf stand er im Eingang der Kneipe und blickte sich um. In einer der hintersten ecken sah er ihn dann. Nach fast drei Jahren hatte er Jun endlich wieder gefunden.

Schweren Schrittes ging Ohno auf ihn zu und setzte sich an dessen Tisch. Jetzt wo er ihn endlich gefunden hatte wusste er nicht genau was er machen sollte. Immerhin war er Schuld an Juns Schmerz und dass dieser damals abgehauen war und seine Freunde zurückgelassen hatte. Wäre es da nicht verständlich wenn Jun ihn hasst und kein Wort mit ihm reden würde? Er nahm all seinen Mut zusammen, blickte Jun in die Augen und fing an zu reden:

„Hallo Jun, lange nicht mehr gesehen.“

Als Jun den anderen auf sich zukommen sah, wirkte er erst überrascht bevor sich seine Miene verfinsterte und er Ohno kalt ansah.

„Wie hast du mich gefunden?“, fragte dieser in einem kalten Ton.

„Chinen, er hat dich durch Zufall hier gesehen und kam dann sofort zu mir.“

„Dieser mieser kleine…Was willst du eigentlich hier? Solltest du nicht froh sein, dass ich freiwillig gegangen bin?“

Ohno sah den anderen traurig an.

„Wir vermissen dich Jun. Vor allem Nino. Bitte komm zurück.“

„Wieso sollte ich? Damit ich jeden Tag euch beiden Turteltäubchen zusehen kann und immer vor Augen geführt bekomme was ich niemals haben darf? Nein danke.“

„Er liebt dich. Ihm war es nur nicht bewusst gewesen. Mir tut es weh ihn so traurig zu sehen und auch dich. Ich bin schuld daran, dass ihr so leiden müsst und es tut mir leid. Ich wollte mich nie zwischen euch drängen.“

Nun sah Jun ihn überrascht an. Er konnte die Tränen in den Augen des anderen sehen. Ohno schien es ernst zu meinen.

„Lass uns woanders hingehen. Hier ist wohl kaum der richtige Ort darüber zu reden. Komm mit.“

Jun stand auf, bezahlte und verschwand dann Richtung Ausgang. Ohno folgte ihm zu einem kleinen Haus am Rand des Dorfes.

Im Haus ging Jun sofort in die Küche und holte etwas Bier.

„Setz dich doch.“, sagte er an Ohno gerichtet.

Ohno nahm eines der Biere und trank einen großen Schluck.

„Warum bist du ohne ein Wort zu sagen verschwunden?“

„Du fragst mich wirklich warum? Jeder konnte sehen wie sehr Nino in dich verliebt war. Er war zwar nach wie vor mit mir zusammen, doch redete er ständig von dir. Als du ihm dann nicht mehr länger widerstehen konntest wurde es immer schlimmer. Bevor er mich noch ganz vergaß und mit mir Schluss machte bin ich lieber von alleine abgehauen. Ich hätte es nicht ertragen können ihn jeden Tag an deiner Seite zu sehen und zu wissen, dass ich ihn nie wieder haben kann.“

„Er liebt dich sehr weißt du, nur wollte er es sich nie eingestehen. Vielleicht hatte bei euch beiden alles mit einer Freundschaft angefangen, aber im Laufe der Jahre schien sich bei mehr entwickelt zu haben. Nino wollte es nur nicht zugeben, weil er nicht noch einmal so enttäuscht werden wollte wie damals von Aiba und Sho. Er hatte Angst noch einmal verletzt zu werden. Dann bin ich aufgetaucht und habe all seine Gefühle ins Chaos gestürzt. Er hat mir mal erzählt, dass es am Anfang eigentlich nur ein Spiel für ihn war. Ich war noch so jung und unschuldig, er hatte nicht erwartet sich wirklich in mich zu verlieben.“

Ohno nahm einen weiteren Schluck vom Bier bevor er mit zitternder Stimme fort fuhr.

„Er liebt uns beide und er möchte nicht ohne einen von uns leben. Bitte komm wieder zurück.“

„Als ob das so einfach gehen würde. Wie sollen wir das anstellen? Wir beide lieben uns nicht und ich bin nicht der Typ der gerne teilt.“

„Für Nino würde ich es versuchen. Vielleicht lieben wir uns jetzt noch nicht, aber wer weiß was sich noch entwickeln kann und wenn es Nino und auch dich wieder glücklich macht, dann teile ich gerne. Mir bricht es das Herz euch beide so zu sehen.“

Jun schnaubte auf.

„Du bist eindeutig unter Menschen aufgewachsen. Ich wette keiner deiner Rasse würde so reden. Die würden sich einfach das nehmen was sie wollen und ihre Kräfte benutzen. Wieso versuchst du mich mit Worten zu überzeugen wenn du deinen Willen viel einfacher durchsetzen könntest?“

„Weil ihr die ersten nach meiner Familie wart die mich nicht wegen meiner Fähigkeiten verurteilt oder benutzt habt. Ihr habt mir meine Freiheit nach all den Jahren wieder gegeben und wolltet dabei nichts als Gegenleistung. Obwohl ich euch belogen und in große Schwierigkeiten gebracht hatte. Niemand außer meiner Familie war jemals so nett zu mir. Ihr vier seid mir sehr wichtig geworden in den wenigen Wochen die wir miteinander verbracht hatten. Deshalb möchte ich, dass ihr glücklich seid.“

Zum ersten Mal seit ihrem zusammentreffen lachte Jun auf.

„Was würdest du nur ohne uns machen. Du wärst ja selbst für einen Menschen viel zu naiv und unschuldig. All die Legenden über deine Rasse treffen auf dich überhaupt nicht zu. Ich glaube ich verstehe so langsam was Nino an dir findet.“

„Dann kommst du zurück? Du kommst wieder mit nach Tokyo zu den anderen?“, fragte Ohno hoffnungsvoll.

„Ja das werde ich. Du lässt mir ja eh keine andere Wahl, außerdem vermisse ich die anderen und meinen Club.“

Freudig sprang Ohno auf und umarmte den anderen stürmisch. Dieser war völlig überrascht vom Verhalten des Kleineren und verkrampfte sich leicht. Nach einem kurzen Moment entspannte er sich aber etwas und legte ebenfalls seine Arme um Ohno. Vielleicht hatte dieser ja Recht. Wenn er sich nach all den Jahren in Nino verlieben konnte, dann kann er es doch bestimmt auch bei Ohno. Er hoffte wirklich, dass alles gut gehen würde, da er sich ein Leben ohne Nino und die anderen gar nicht mehr vorstellen konnte; und überhaupt nicht wollte. Diese drei Jahre waren schon viel zu viel gewesen und er hoffte, dass er nie wieder solange von den anderen getrennt sein würde.

Tbc.

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Careline
ONE


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BeitragVerfasst am: Mi Jun 17, 2009 6:30 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Awwww~ Bin gespannt wies weitergeht! Und was das für Kräfte sind? XD HeartHeartHeart

Ps. Ich liebe dich dafür, dass Toma ne mini-rolle hat xD

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Niji
Arashic


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Wohnort: München

BeitragVerfasst am: Sa Jun 20, 2009 8:13 am    Titel: Antworten mit Zitat

Bin auch echt gespannt wies weiter geht ^^
ich hoffe du schreibst den zweiten teil bald ^^ ge die Semesterferien nicht nur zum Lernen nutzen Wink

so mag Ich Juntoshi ^^ wenn sie beide auf Nino stehen xD

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