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Arashi for Dream - A German Fan Forum

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Nanao Site Admin

Anmeldedatum: 02.02.2008 Beiträge: 1759 Wohnort: Weinheim
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Verfasst am: Mi Jul 16, 2008 8:12 am Titel: The most important .. never let it go! ~ShoOhno~ (COMPLETE) |
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Pairing: Sho & Ohno
rating: PG
genre: fluff, angst
disclaimer: Leider leider .. Arashi gehören nicht mir .. und werden es wohl auch nie .. sehr schade .. sehr sehr schade XDD
Notiz: Das ist meine erste Arashi Fanfic .. also bitte habt erbarmen mit mir. XD Ich geb mein bestes, aber ich brauch wohl doch noch etwas mehr Übung. Bis jetzt habe ich auch nur den Prolog fertig, ich werde den Rest der Story zu einem späteren Zeitpunkt (wenn ich sie denn mal fertig geschrieben habe ^^;;; ) hier ergänzen. Und es wird wohl eine etwas längere Geschichte *husthust*
Prolog
„Nee Ohno-kun, was machst du gerade?“ Sakurai Sho ließ sich neben Arashi’s Leader auf das Sofa der Umkleide nieder. Die 5 Jungs hatten heute einen Aufnahmentag für eines ihrer neuen PVs, doch es konnte immer nur ein Member gefilmt werden und so mussten die anderen vier irgendwie die Zeit, bis sie an der Reihe waren totschlagen. Sho hatte bereits seinen Stapel an Zeitungen gelesen und musste sich nun also eine neue Beschäftigung suchen. Und da Jun gerade sehr vertieft in einen seiner Mangas war und er besser einen großen Bogen um Aiba machte, der ihn sonst womöglich wieder eine seiner tollen Ideen erzählte, bei der er dann als Versuchskaninchen endete, entschied er sich zu Arashis Leader zu gehen. Ohno blickte kurz zu ihm auf, wandte sich dann aber wieder seinem Zeichenblock zu, den er auf seinem Schoß liegen hatte. „Na, wie du siehst zeichne ich.“ Ein kurzes verschmitztes Lächeln erschien auf dem Gesicht des älteren, ehe seine Miene wieder volle Konzentration widerspiegelte. Sho spitzelte auf das Blatt Papier .. dort entstanden gerade einige dieser lustigen Figuren, die Ohno schon so oft gezeichnet hatte, wenn ihm gerade langweilig war.
Sho fand es schon immer faszinierend, wie Ohno es schaffte aus einem einzelnen Blatt Papier und ein paar Stiften lustige Cartoons, Figuren und atemberaubende Zeichnungen zu erschaffen. Ohno beim Zeichen zuzusehen, gab ihm ein Gefühl der Ruhe, der Geborgenheit und es machte ihn unglaublich stolz, wenn Ohno wieder eines seiner Bilder vollendet hatte. Aber nicht nur die Bilder, auch die Figuren, Statuen, Fotografien .. all dies erfüllte Sho mit unglaublichem Stolz .. Und dieser Stolz war auch Ohno bekannt, denn Sho war derjenige gewesen, der sich am meisten für seine Kunstwerke interessierte. Sho war es immer gewesen, der zu ihm kam und ihn fragte, ob er denn wieder etwas Neues fertig gestellt hatte und ob er nicht einmal vorbei kommen könnte um es sich anzusehen. So geschah es sehr oft, dass Sho nach getaner Arbeit mit zu Ohno kam um dort die neu entstandenen Kunstwerke zu bewundern. Immer wieder hatte er Ohno angespornt, und ihm Mut zugesprochen, doch einmal eine eigene Ausstellung zu machen, selbst bei Johnnys Jimusho (Büro) hatte er öfters verlauten lassen, dass er der Meinung wäre, Ohno hätte eine Ausstellung mehr als verdient und dass es sicherlich viele Zuschauer anlocken würde, denn die Kunstwerke wären einfach einmalig! Ohno fühlte sich geschmeichelt über Shos Enthusiasmus, doch er hätte es nie für möglich gehalten, dass er wirklich einmal eine Gelegenheit bekommen würde, seine Werke in einer Ausstellung dem Publikum präsentieren zu können. Umso mehr hatte er sich gefreut als er eines Tages von seinem Manager angesprochen wurde, der ihm Glückwünsche zu seiner ersten eigenen Ausstellung in Omotesandou mitteilte. Ohno konnte sein Glück nicht fassen!! Und er wusste sofort wem er einen großen Teil dieses „Erfolges“ zu verdanken hatte.
Nämlich Sho-kun, denn ohne seine immer wieder aufbauenden Worte und sein Interesse für seine Kunstwerke hätte er es nicht soweit geschafft. Und genau deswegen, bat er Sho auch mit zu der Pressekonferenz zu kommen, die am ersten Tag seiner Ausstellung stattfinden sollte. Die Anwesenheit des Jüngeren verlieh Ohno eine innere Ruhe, von Nervosität war keine Spur. Doch diese spiegelte sich in dem Gesicht von Sho wieder. Obwohl es sich um die Ausstellung des Arashi Captains handelte, war doch Sho-kun derjenige der am nervösesten von beiden war. Doch eigentlich gab es hierfür absolut keinen Grund, alles lief bestens und jedermann war erstaunt und begeistert von Ohnos Kunstwerken. Sho’s Nervosität ließ somit nach einiger Zeit nach, doch schlich sich nun ein anderes Gefühl ein. Ein Gefühl von dem er nicht sagen konnte, ob es gut oder schlecht war.
KAPITEL 1
Sho ertappte sich seit der Pressekonferenz der Ausstellung immer wieder, wie seine Augen auf dem Arashi-Captain haften blieben, wie er ihm faszinierend zusah, bei jeder einzelnen Bewegung. Auch jetzt, wo er neben ihm auf dem Sofa saß und ihm beim zeichnen zusah, wie seine langen grazilen Hände den Stift über das Papier gleiten ließen, seine mandelförmigen Augen konzentriert nach unten gerichtet waren, wie eine Strähne seines Ponys in sein Gesicht fiel und er diese schnell mit der linken Hand zur Seite strich. Sein Puls wurde schneller und sein Herz klopfte lauter und lauter als er bemerkte dass seine rechte Hand nun nur wenige Zentimeter von Ohnos linker entfernt war .. nur ein kleines Stück und er würde sie berühren .. nur ein kleines Stück…
BAM!!!
Die Tür zur Umkleide wurde aufgerissen und ein leicht erschöpfter Nino kam hereingestapft. Er schwang sich über die Lehne des Sofas und ließ sich mit vollem Schwung auf der anderen Seite von Ohno nieder. „Ah wie anstrengend! Ich bin kaputt! … Ah Ohchan, du bist wohl als nächster dran! Sie sind zwar noch am vorbereiten, aber du kannst schon kommen!“ Ohno nickte kurz, legte dann sein Zeichenmaterial auf den Tisch vor ihm und stand schließlich auf. Er entschied sich an Ninos Seite vorbeizugehen, was dieser auch gleich ausnutzte und dem älteren mit einem breiten Lächeln einen Klaps auf den Hintern gab. Natürlich war dies nichts was Ohno störte, er blickte sich nur kurz noch einmal nach hinten um und ein kurzes Lächeln huschte über sein Gesicht. Was jedoch niemand mitbekam war, dass dieses Lächeln eigentlich einem anderen galt. Einem, der sich durch Ninos lautem Erscheinen schnell ans ganz andere Ende des Sofas verkrochen hatte und etwas aufgelöst vor sich hinstarrte. „Go Ohchan go!“ rief Nino ihrem Captain noch hinterher, ehe dieser im Aufnahmestudio verschwand. Kurze Zeit war wieder Stille in dem Raum eingekehrt, ehe Nino aufstand und nach seinem Nintendo DS griff, der auf dem Tisch vor ihm lag. Statt diesen einzuschalten, wanderte sein Blick jedoch zu Sho, der noch immer leicht verkrampft am anderen Ende des Sofas saß und verwirrt vor sich hin starrte. „Sho-kun? Alles ok?“ Ninos Frage ließ ihn aufschrecken. „Ähm, jaja .. alles klar .. ah ich muss nur mal kurz … ehm wohin!“ Und mit dieser Antwort sprang er auf und eilte aus dem Zimmer. Die anderen konnten ihm nur verwirrt hinterher schauen und mit den Schultern zucken.
Sho’s Weg führte in die Männertoilette, wo er sich über das Waschbecken beugte und immer wieder mit den Händen Wasser in das Gesicht spritzte. Was war nur los mit ihm?? Wieso verhielt er sich seit einiger Zeit so seltsam, wenn Ohno in seiner Nähe war? Hatte er sich etwa in ihn .. Nein nein nein nein nein, das war absurd. Das konnte nicht sein. Riida war sein Bandmitglied, sein Freund … mehr . nein nein nein. Das war unmöglich! Er atmete ein/zweimal tief durch, griff nach ein paar Papierhandtüchern und trocknete sein Gesicht wieder ab. Yosh, er hatte sich wieder gefangen. Doch das sollte nicht von langer Dauer sein. Eigentlich hatte Sho vorgehabt auf direktem Wege wieder zur Umkleide zurück zu gehen, doch seine Beine hatten einen anderen Plan. Als er nämlich am Aufnahmestudio vorbei kam in dem Ohno gerade noch dabei war seinen Teil des PVs zu drehen, konnte er nicht anders als im Türrahmen stehen zu bleiben. Sein Blick fiel automatisch auf den Bandleader, von dem gerade die Tanzsequenz aufgenommen wurde. Es war allgemein bekannt, dass Ohno ein sagenhafter Tänzer war, doch für Sho war es das erste Mal, dass er sprachlos war beim Anblick des tanzenden Ohnos. Er konnte nur wie angewurzelt dastehen, zuschauen und sich wünschen, Ohno würde nie mit dem Tanzen aufhören. Doch es war nur von kurzer Dauer. Schon bald erklang ein „CUTTO!“ und Ohno ließ sich in den ihm an nächsten stehenden Stuhl fallen. Sein Dreh war noch nicht vorbei. Der Regisseur kam zu ihm herüber gelaufen und gab ihm die nächsten Instruktionen, welche Sho von seinem Standpunkt aus auch gut hören konnte. „Ohno, das war wunderbar! Als nächstes hatten wir gedacht, wir nehmen eine Aufnahme mit dir und Nino. Ihr wisst ja, Ohmiya kommt gut beim Publikum an, wenn ihr zwei also…“ Sho sah wie Ohno mit einem verlegenen Lächeln dem Regisseur einwilligend zunickte, was ihm jedoch den Grund gab, sich wieder Richtung Umkleide zu begeben.
Ohmiya war im Moment etwas, das er sich nicht ansehen konnte, denn es bereitete ihm dieses seltsame Gefühl, das Gefühl das er sich selbst nicht eingestehen wollte,… das was andere als „Eifersucht“ bezeichneten.
Am Abend nach dem Dreh, hatte sich Sho von den anderen abgeseilt und sich mit Freunden aus seiner Uni-Zeit in seiner Stamm-Bar verabredet. Normalerweise gehörte Sho mit zu denjenigen die gute Trinker waren, doch an diesem Abend konnte er mit den anderen nicht mithalten. Er saß noch immer vor seinem ersten Glas und starrte Löcher in die Luft. Michiru, eine seiner besten Freundinnen, sehr attraktiv, mit langen dunklen Haaren und großen dunklen Augen, merkte, dass etwas mit ihm nicht stimmte und wandte sich zu ihm um. „Sho, ist alles ok bei dir? So kenne ich dich ja gar nicht!“ sie zeigte auf sein noch halbvolles Glas. Sho zuckte mit den Schultern „Mir ist heute einfach nicht nach trinken!“ Ein Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus. „Du warst schon immer ein schlechter Lügner! Sag schon, was liegt dir auf dem Herzen?“ Sho wusste, dass er ihr eigentlich alles anvertrauen konnte, sie hatte immer ein offenes Ohr für die Probleme anderer und sie war ihm immer eine gute Freundin gewesen. Doch in dieser Umgebung, mit seinen anderen Freunden außen rum, konnte er ihr schlecht seine Gefühlswelt offenbaren, außerdem hatte er einfach keine große Lust darüber zu reden. Er kramte kurz in seiner Tasche bis ihm ein paar Geldscheine in die Hände fielen, die er daraufhin auf den Tisch legte. „Gomene, ich geh nach Hause.“ Mit diesen Worten verabschiedete er sich und ließ eine verwirrt dreinschauende Michiru zurück.
Sho war noch keine 5 Schritte aus der Bar gegangen, da merkte er, wie ihn jemand am Handgelenkt packte. Als er sich umwandte, blickte er in das schmollende Gesicht von Michiru. „Ich mach mir Sorgen um dich und du lässt mich einfach sitzen ..“ „Hör zu, es ist nichts, wirklich … ich hab nur gerade ein Gefühlschaos, aber das bekomme ich schon hin!“ Als sie diese Antwort hörte, zog sie eine Augenbraue nach oben. „Ein Gefühlschaos? Hmmm … das ist ungewöhnlich für dich. Hast du dich etwa verliebt??“ Ein verschmitztes Grinsen erschien auf ihrem Gesicht und aus einem unerfindlichen Grund wurde Sho plötzlich ganz rot im Gesicht. „Ich weiß es nicht .. oder eher gesagt, ich bin mir nicht sicher. Aber ist ja egal.“ Michiru überlegte kurz. „Eventuell könnte ich dir helfen raus zu finden, ob du verliebt bist oder nicht.“ Herausfordernd sah sie ihn an. Doch Sho wusste nicht was sie meinte und wie er reagieren sollte .. „Eh? Wie meinst du das?“ Sie lächelte verschmitzt. „Wenn du gleich an diese Person denkst, dann bist du ganz sicher in sie verliebt!“ Sho verstand immer noch nicht was sie meinte, er wollte ihr gerade noch eine Frage stellen, als er plötzlich ihre Lippen auf den seinen spürte… es fühlte sich nicht schlecht an, in der Tat es war ein guter Kuss, doch er konnte ihn nicht genießen. Etwas hinderte ihn daran … seine Gedanken.. ja seine Gedanken wanderten immer wieder zu Ohno. Wie würde sich wohl ein Kuss mit Ohno anfühlen? Ob seine Lippen wohl auch so weich wären? „Sho-kun?“ Und selbst Ohnos Stimme hallte in seinem Kopf wider. Aber wieso lag ein geschockter Unterton in ihr??… Moment .. war Ohnos Stimme wirklich gerade in seinem Kopf gewesen oder war es etwa ….
KAPITEL 2
Ruckartig trennten sich seine Lippen von Michirus und er wandte sich in die Richtung um, aus welcher er die Stimme vermutete. Seine Augen weiteten sich geschockt, als er realisierte, dass Ohno wirklich nur ein paar Meter von ihnen entfernt auf der Straße stand. Ein Gedanke schoss ihm in den Sinn: Hatte er gesehen wie er und Michiru gerade...? Es dauerte einen Augenblick bis er seine Stimme wieder gefunden hatte.
„Ohno, ich kann das erklären.. es ist nicht so wie..“. Doch Ohno unterbrach ihn mit einer leicht gebrochenen Stimme.
„Es tut mir leid ich wollte euch nicht ... jedenfalls, ehm, du hattest dein Handy im Studio vergessen“.
Er kramte etwas hilflos in seiner Tasche herum bis er das Handy schließlich fand und es Sho entgegen streckte. „Ich wollte es dir nur zurückgeben, ich wusste ja wo du steckst. Nur hätte ich gewusst dass du…“. Sein Blick fiel auf Michiru, welche sich leicht hinter Sho verdeckt hielt.
„... hätte ich es dir auch morgen geben können.“ Verlegen kratzte sich der Ältere am Hinterkopf. Sho wusste, er musste etwas sagen, doch er fand einfach keine Worte. „Naja, ich möchte euch dann nicht weiter stören… Wir sehen uns dann morgen!“ Ohno drückte ihm das Handy in die Hand, warf einen letzten Blick auf Michiru, dann auf Sho und wandte sich lächelnd von den beiden ab. Doch niemand außer Ohno selbst wusste, dass dieses Lächeln das aufgezwungenste und unehrlichste Lächeln war, welches er jemals von sich gegeben hatte.
Während Ohno sich immer weiter von den beiden entfernte, schlugen Sho’s Gedanken Purzelbäume. Diese Situation überforderte ihn gerade, nicht nur, dass er sich nun bewusst war für wen sein Herz schlug - das war eigentlich schon genug um ihn aus der Bahn zu bringen; Nein, auch dass ausgerechnet in diesem Moment Ohno vorbei kam und sah wie er und Michiru sich küssten. Was nun? Was sollte er nun tun? Riida einfach gehen zu lassen wäre wohl die vernünftigste und einfachste Lösung. Der Ältere würde seine Gefühle sicherlich nicht erwidern. Sho wusste auch, dass seine Eltern eine Beziehung mit einem Mann, niemals akzeptieren würden. Das wäre ja ein Skandal. All die Schwierigkeiten, die seine Gefühle mit sich brachten, wurden ihm bewusst, doch nein, er konnte hier nicht einfach so stehen bleiben und zusehen wie Ohno verschwand. Er musste etwas tun! Er musste Ohno unbedingt einholen und die Situation klären, auch wenn er ihm seine Gefühle eventuell nicht mitteilen konnte, so musste Ohno doch wissen, dass er nichts weiter für Michiru empfand.
Ohne weiter auf sie oder sonst etwas zu achten, begann Sho zu rennen. Ohno hatte schon ein gutes Stück zurückgelegt und so dauerte es einen Moment bis Sho ihn wieder eingeholt hatte.
„Ohno, bitte warte!! Warte bitte!!“. Nach Luft ringend blieb Sho einige Meter hinter Ohno stehen, welcher erst nach der zweiten Bitte stoppte.
„Hör zu Ohno, das alles ist ein großes Missverständnis…". Während Sho das sagte, wand sich Ohno zu ihm um und sah ihn mit müden Augen an. „Es ist doch ok, du brauchst dich doch nicht...“. Doch diesmal war es Sho, der den anderen unterbrach.
„Nein, es ist nicht ok! Ich möchte nicht dass du ein falsches Bild von mir hast, Ohno.“
Er stockte kurz, sein Herz begann zu rasen … sollte er es sagen oder nicht? Es stand so viel auf dem Spiel … würde Ohno es verstehen? Oder würde ihre Freundschaft dadurch eventuell sogar in die Brüche gehen? Die beste Lösung wäre wohl es nicht ganz so direkt zu gestehen. Ja, jetzt oder nie. Er erhob noch einmal seine Stimme: „Denn du...“ … 'bedeutest mir sehr viel', so wollte er den Satz eigentlich zu Ende bringen, doch diese Worte sollten seine Lippen nie verlassen. Denn genau in diesem Moment ertönte lautes Hupen und Reifenquietschen. Sho erstarrte zu Stein. Er hatte nicht bemerkt, dass er mitten auf der Straße angehalten hatte, während er zu Ohno sprach und somit ebenfalls nicht bemerkt wie ein Auto um die Ecke bog und auf ihn zugerast kam. Als ihm bewusst wurde, in welcher Situation er sich gerade befand, konnte er nur noch das immer näher kommende Auto im totalen Schockzustand anstarren. Seine Beine fühlten sich an, als wären sie aus Stein und wollten sich nicht mehr vom Fleck bewegen. Als das Auto trotz bremsen näher kam, wusste er, dass es keinen Ausweg mehr gab. Aus Angst schloss er die Augen und wartete auf das, was passieren würde.
Es dauerte ein wenig, dann merkte er wie seine Füße den Halt verloren, wie er durch die Luft flog und schließlich wieder auf dem Boden landete. Doch etwas war seltsam... er hatte sich alles viel schlimmer vorgestellt. Ihm tat zwar der Rücken und der Kopf ein wenig weh, aber das war nicht weiter schlimm. Langsam öffnete er seine Augen wieder und sah ängstlich an seinem Körper hinunter. Er hatte aufgeschürfte Ellenbogen aber sonst war nirgends Blut zu sehen. Er betastete vorsichtig seinen Kopf, doch bis auf die Kopfschmerzen, welche vom Aufprall herrührten, war auch hier nichts weiter. Doch plötzlich hielt er inne … das Auto .. das Auto das ihn eigentlich hätte erwischen müssen, war einige Meter seitlich von ihm zum Stillstand gekommen, obwohl es doch direkt auf ihn zugerast war. Sein Blick wanderte langsam mit einer bösen Vorahnung an dem Auto entlang. Angst machte sich in ihm breit .. Angst, die immer größer wurden je weiter sein Blick an dem Auto entlang glitt … und dann erstarrte er. Sho hätte jeden Schmerz, jede Qual auf sich genommen wenn ihm dieser Anblick erspart geblieben wäre … denn er sah Ohno.
Ohno der bewusstlos auf dem Boden hinter dem Auto lag. Und eine Blutlache, die sich immer mehr ausbreitete.
Ohno hatte das Auto ebenfalls aus dem Augenwinkel gesehen, doch im Gegensatz zu Sho hatten seine Sinne noch genauso reagiert, wie er es wollte. Ohne groß nachzudenken war er losgerannt, so schnell er nur konnte; Und als er bei Sho angekommen war stieß er diesen mit all seiner Kraft, die er aufbringen konnte, zur Seite. Doch für ihn selbst gab es kein Entkommen mehr. Ohno wurde von dem Auto erfasst.
Kapitel 3
Verzweiflung war das Einzige, was Sho gerade fühlen konnte. Pure Verzweiflung, die ihm seine Kraft raubte und ihn unfähig machte etwas anderes zu tun als auf die Stelle zu starren, wo Ohno noch immer regungslos lag.
Gerade eben hatte er noch mit ihm gesprochen und jetzt…
Während Sho noch seinem Schockzustand verfallen war, hatte es der Fahrer des Autos mittlerweile geschafft aus dem Wagen zu steigen. In totaler Panik rannte er zu Ohno, dann wieder zurück zu seinem Auto um dort in seiner Tasche nach seinem Handy zu kramen. Mit zitternden Fingern tippte er die Nummer des Notrufs ein um schließlich mit verzweifelter Stimme einen Krankenwagen zu rufen.
Der Himmel über Tokyo war mittlerweile wolkenverhangen, aus der Ferne konnte man ein leises Grollen vernehmen. Shos Augen hafteten noch immer auf Arashis Leader. Doch als der erste Regentropfen auf seine Hand niederfiel, wurde er allmählich aus seinem Schockzustand befreit. Er blickte kurz nieder auf den kleinen Wassertropfen.
‚Erste Regel bei einem Unfall: Ruhe bewahren’. Die Worte seines Fahrlehrers beim Erste-Hilfe-Kurs halten plötzlich in seinem Kopf wider. Er schloss die Augen, atmete ein, zweimal tief durch bis sein Puls sich wieder etwas beruhigt hatte. Schließlich sprang er auf, rannte so schnell er nur konnte zu Ohno und kniete sich neben ihn. Das Erste, was er erblickte, war eine große klaffende Wunde am Bauch des Älteren, die sehr stark blutete.
‚Ich muss die Blutung stoppen!’ Kaum kam ihm der Gedanke, hatte er auch schon seine Jacke ausgezogen und presste sie so fest wie nur möglich auf die Stelle. Der Autofahrer hatte mittlerweile seinen Notruf beendet und kam nun zu Sho geeilt.
„Oh Gott, oh Gott, es tut mir so leid, ich konnte nicht mehr rechtzeitig …“
„Wie lange braucht der Krankenwagen noch?!“ Sho’s Augen funkelten zu dem Mann auf.
„20 Minuten… ungefähr …haben sie gesagt“, antwortete der Mann stammelnd.
‚So lange noch!’ Besorgt blickte Sho zu Riida, wessen Zustand sich zunehmend verschlechterte, da die Wunde einfach nicht aufhören wollte zu bluten. Schweiß stand auf seiner Stirn und immer öfter stöhnte er vor Schmerzen auf und verkrampfte sich.
‚Wenn der Krankenwagen nicht bald kommt…’
„Sie! Drücken sie bitte so fest sie können auf die Wunde! Die Blutung muss gestoppt werden! Können sie das bitte tun?“
Zuerst blickte der Mann etwas überrascht, doch nach wenigen Sekunden kniete er sich nieder und übernahm diese Aufgabe. Sho hingegen wandte sich nun Ohnos Gesicht zu. Er beugte sich über ihn und überprüfte dessen Atem.
„Zu schwach!“ Mit tiefer Besorgnis kamen diese Worte über seine Lippen. Der Fahrer blickte geschockt zu ihm auf.
„Wird er es schaffen bis der Notarzt hier eintrifft?“ Sho wusste darauf nicht wirklich eine Antwort, trotzdem kamen entschlossen die Worte: „Ich lasse es nicht zu, dass er hier stirbt!“ über seine Lippen. Vorsichtig winkelte er Ohnos Kopf etwas an und erwischte sich dabei, wie er sanft mit dem Daumen über dessen Wange fuhr. ‚Sie ist so weich und… nein, jetzt ist keine Zeit für so etwas!“ Er öffnete Riidas Mund ein wenig und beugte sich über ihn. Doch dann hielt er kurz inne. Der Anblick von Ohnos Lippen und der Gedanke diese gleich mit seinen zu berühren, ließ sein Herz schneller schlagen. Doch er durfte nicht weiter darüber nachdenken, schließlich bangte der Ältere noch immer um sein Leben. Langsam und vorsichtig platzierte Sho seine Lippen auf Ohnos. ‚Sie sind so sanft wie ich sie mir vorgestellt habe’, schoss es ihm automatisch durch den Sinn und sein Herz begann wie wild zu rasen. Er wusste selbst wie absurd das in diesem Moment war, doch er konnte nichts dagegen tun. Sein Herz zeigte ihm nur auf ein Neues was ihm die Person, die er gerade versuchte am Leben zu erhalten, doch bedeutete. Als er schließlich seinen Atem in den Mund des anderen blies, bemerkte er wie Ohnos Körper unter ihm zitterte. Doch dieses Zittern wurde nicht durch ihn hervorgerufen, sondern durch die Schmerzen, die den Älteren durchfuhren. Sho wusste, er durfte nicht mit der Beatmung aufhören, er musste weitermachen, bis der Krankenwagen kam, denn sonst würde nicht nur Riidas Atem bald aufhören sondern auch dessen Herzschlag. Wenn er doch nur etwas von seinem wild schlagenden abgeben könnte…
Shos Erleichterung war unermesslich, als schließlich der Krankenwagen mit Blaulicht und Sirene bei ihnen ankam. Zwei Notärzte hetzten mit einer Trage und Ärztekoffer zu ihnen. Erst als die Ärzte sich neben den Verletzten niederknieten, ließ der Jüngere von Ohno ab. Besorgt beobachtete er wie die zwei sich um den Verletzten kümmerten, ihn notversorgten, schließlich vorsichtig auf die Trage hoben und mit ihm zum Krankenwagen eilten. Sho rannte neben ihnen her und bat darum mitfahren zu dürfen. „Sie sind ein Angehöriger von ihm richtig? Ok, gut, aber bitte steigen sie vorne ein!“, kam die hastige Antwort von einem der Ärzte, während dieser die Trage in den Wagen lud. Sho missfiel es zwar, nicht bei Ohno hinten im Wagen sein zu dürfen, doch zumindest konnte er ihn so zum Krankenhaus begleiten. Er warf noch einmal einen sorgenvollen Blick auf Ohno, dann eilte er auf den Beifahrersitz und der Krankenwagen fuhr mit lauter Sirene los.
Die Fahrt kam Sho wie eine Ewigkeit vor. Er hielt seine Hände fest umschlossen und starrte einfach nur aus dem Fenster des Wagens. Der Himmel war nun erleuchtet von grellen Blitzen und lauter grollender Donner hallte durch die Straßen. Der Regen hatte sich verschlimmert und prasselte regelrecht gegen das Auto.
‚Der Himmel weint’, war Shos Gedanke beim Anblick der vielen Wassertropfen die gegen das Fenster schlugen. Er drückte seine Hände nun noch stärker zusammen, so fest, dass seine Knöchel weiß hervorschienen.
Kaum kam der Wagen vor dem Krankenhaus zum Stehen, war Sho auch schon herausgesprungen und eilte nach hinten um wieder an Ohnos Seite zu sein. Als die Ärzte die Bahre mit dem Verletzten ausgeladen hatten, griff Sho nach dessen Hand. Es zerriss ihm fast das Herz, als er merkte wie kalt und leblos diese mittlerweile geworden war. Noch vor ein paar Stunden hatte diese die schönsten Bilder hervorgezaubert und nun… Seine Sorge wuchs wieder um ein ermessliches und er schwor sich, er würde Ohnos Hand festhalten so lange er nur konnte! Sie eilten nun durch die langen weiten Gänge, die Ärzte riefen Krankenschwestern irgendwelche Anweisungen zu, die sich daraufhin sofort in Bewegung setzten. Doch Sho’s Augen hafteten auf Ohno. Ohno dessen Gesicht schrecklich an Farbe verloren hatte.
„Ohno-kun! Du hältst durch, hörst du! Du darfst nicht aufgeben! Du musst durchhalten, hast du gehört?!“ Er hörte wie die Verzweiflung sich in seiner eigenen Stimme widerspiegelte. Schließlich tauchte der OP-Saal vor ihnen auf. Eine Krankenschwester kam herübergelaufen und fasste ihn am Arm um ihm am Weiterlaufen zu hindern. Er merkte wie Ohnos Hand seiner entglitt. Er wollte sie nicht loslassen, doch er musste. Das Einzige was er tun konnte, war den Ärzten nachzusehen, wie sie im OP verschwanden.
Die Krankenschwester wandte sich nun mit ihrer sanften und beruhigenden Stimme an ihn.
„Es tut mir leid, aber Sie müssen jetzt hier warten. In den OP dürfen nur die Ärzte. Aber machen Sie sich bitte keine Sorgen, die Ärzte werden ihr Bestes geben um ihren Freund zu retten. Vertrauen Sie ihnen!“ Sho konnte ihr nur kurz zunicken während seine Augen weiterhin auf die Türen des OPs gerichtet waren. Er hörte, wie die Schwester in ihrem Kittel kramte und ihm daraufhin ein feuchtes Tuch entgegen hielt. Langsam wanderte sein Blick zu ihrem lächelnden Gesicht. „Hier, für Ihre Hände.“
Das plötzliche Gefühl der Übelkeit stieg in ihm hoch, als er auf seine Hände starrte, welche rot gefärbt von Ohnos Blut waren und in diesem Moment wie von selbst anfingen zu zittern; dies blieb aber nicht ungesehen von der Schwester. Sofort fasste sie ihn am Ellenbogen und führte ihn langsam zu den, an der Wand stehenden Sitzen. Zögernd ließ er sich dort nieder, doch starrte er noch immer auf das Rot seiner Hände. Zärtlich nahm die Schwester seine rechte Hand und wischte mit dem Tuch darüber. Das Gleiche tat sie mit seiner Linken und schon bald waren keine Blutspuren mehr zu sehen.
„Geht es wieder besser?“, wand sie sich mit einem Lächeln an Sho. Er atmete tief ein und aus und nickte dann schließlich langsam.
„Vielen Dank“. Ein müdes Lächeln huschte über sein Gesicht. „Ich wollte Ihnen das hier noch geben. Das sind die Dinge die Ihr Freund bei sich hatte. Keine Sorge, ich gebe sie Ihnen nur, damit sie nicht abhanden kommen. Schließlich möchte Ihr Freund sie sicherlich gern wiederhaben“. Ihr Gesicht strahlte so viel Freundlichkeit aus. Sie reichte ihm einen kleinen Beutel, den er dankend entgegen nahm.
„Ich muss jetzt wieder auf meine Station, bitte machen Sie sich keine allzu viele Gedanken. Ihr Freund ist in besten Händen!“
Sanft strich sie über seinen Oberarm, dann wand sie sich ab und ging davon.
Nun saß Sho alleine auf dem weiten Gang, vor der riesigen Tür über der rot das OP-Schild aufleuchtete.
‚Nein ich darf hier nicht alleine sitzen bleiben! Sonst werde ich wahnsinnig! Ich muss den anderen bescheid sagen… und Ohnos Familie!’
Ein Kloß bildete sich in seinem Hals. Zögernd zückte er sein Handy um seinen ersten Anruf zu tätigen.
„Ja hallo?“ vernahm er die verschlafene Stimme von Jun. Sho wusste, eigentlich hätte er zuerst Ohnos Mutter anrufen sollen, doch der Gedanke daran, ihr erzählen zu müssen, dass ihr Sohn wegen ihm… nein er konnte den Mut dafür nicht aufbringen. Wenn jemand in einer solchen Situation einen kühlen Kopf bewahren konnte und wusste, was zu tun war, dann war das Jun, so war er sich sicher.
„Jun? Hier ist Sho…“ Er konnte das Zittern in seiner Stimme nicht verbergen. Und wie es auch nicht anders zu erwarten war, wusste Jun sofort, dass etwas nicht stimmte. „Was ist passiert?“, fragte er besorgt und nun wacher als zuvor.
„Ohno-kun .. es gab einen Unfall… er ist ... kannst du den anderen bitte bescheid geben? ... Und mit ihnen nach Shibuya ins Krankenhaus kommen?“ Er schaffte es gerade so diese Sätze hervorzubringen.
Es dauerte ein Weilchen ehe Jun seine Stimme erhob. „Alles klar, ich sag den anderen bescheid und Ohnos Familie ebenfalls.“ Er machte eine kurze Pause. „Sho, wie schlimm ist es?“ Arashis Rapper konnte die Besorgnis aus der Stimme des anderen nun heraushören und dies schnürte ihm die Kehle ab. „Ich .. ich weiß es nicht.“ Die Worte kamen hart über seine Lippen und wieder herrschte Stille. „Ich verstehe. Wir kommen so schnell wir können!“ und damit hatte Jun aufgelegt.
Sho war etwas erleichtert, dass er Ohnos Familie erst einmal nicht konfrontieren musste und Jun dies für ihn übernehmen würde. Langsam steckte er sein Handy wieder in seine Tasch und blickte zu der OP-Tür auf. Noch immer leuchtete warnend das rote Schild darüber auf. Sho ließ sich langsam wieder auf einem der Stühle nieder. Es war ruhig. Zu ruhig.
Er merkte wie seine Gedanken wieder abschweifen wollten, wie die Angst und die Verzweiflung wieder in ihm hoch kommen wollten. Dann bemerkte er jedoch, dass er noch immer den kleinen Beutel mit Ohnos Sachen in der Hand hielt, den er von der Schwester erhalten hatte. Langsam öffnete er ihn und kippte den Inhalt auf seinen Schoß. Zum Vorschein kam ein kleines Notizbuch und eine Kette: Ohnos Kette mit dem silbernen „S“ Anhänger. Sie war Ohnos kostbarstes Stück. Er trug sie immer; selbst bei Photoshootings hatte er sie stets um den Hals. Sho nahm sie in die linke Hand und umschloss sie mit seinen Fingern so feste er nur konnte. Er würde diese Kette festhalten, so lange bis er sie dem Älteren wieder zurückgeben konnte.
Die Traurigkeit stieg wieder in ihm hoch, doch zu seiner Erleichterung blieben die Tränen fern.
Sein Blick fiel nun auf das Notizbuch. Sho nahm es in die Hand und schlug die erste Seite auf. Er erblickte einen dieser typischen Comic-Strips, die Ohno immer zeichnete. Es zauberte ihm ein kurzes Lächeln auf das Gesicht. Auf den nächsten paar Seiten ging der Comic weiter und Sho las ihn sich interessiert durch. Doch dann hörte er plötzlich auf; die nächsten Seiten waren leer. Hatte Ohno es etwa nicht geschafft ihn zu Ende zu zeichnen? Er blätterte weiter; weitere leere Blätter, doch dann hielt er inne. Im hinteren Teil fingen plötzlich wieder Zeichnungen an, doch diese ließen ihn erstarren. Mit ungläubigem Blick und einem immer mehr zuschnürenden Herzen betrachtete er Zeichnung für Zeichnung. Fünf, zehn, fünfzehn; es waren einige und alle hatten das gleiche Motiv:
KAPITEL 4
Ungläubig blätterte Sho in dem kleinen Notizbuch hin und her. Immer und immer wieder, als ob er sich vergewissern musste, dass die Zeichnungen, die er sah, wirklich vorhanden waren und es keine bloße Einbildung war. Aber egal wie oft er das Buch auch zu und wieder aufschlug, die Bilder blieben an ihrem Platz.
Sho fuhr sich mit der linken Hand zuerst über die Augen, dann durch die Haare.
Was hatte dies zu bedeuten? Ohno hatte diese Zeichnungen von ihm heimlich angefertigt… es waren alles Motive in denen er dem Älteren nicht wirklich Aufmerksamkeit geschenkt hatte. Und doch war da immer dieses Gefühl gewesen, dass ihn jemand beobachtete. Trotzdem er ihn zwar des Öfteren während den Proben oder Aufnahmen zeichnen gesehen hatte, war Sho nie der Gedanke gekommen, dass es sich dabei um Bilder von ihm handelte. Warum hatte Riida ausgerechnet ihn gezeichnet?
Obwohl die Wahrheit so nah war, sträubte sich sein Geist diese zu akzeptieren. Er suchte nach allen möglichen anderen Begründungen. Vielleicht war es ja ein Geburtstagsgeschenk? Es waren zwar noch sehr viele Monate bis dahin, aber das Zeichnen brauchte ja auch seine Zeit.
Oder vielleicht war es auch ein neues Thema für seine eventuell zweite Ausstellung: Ein Corner mit Zeichnungen von seinen Bandmitgliedern. Möglicherweise hatte er die anderen ja auch schon gezeichnet?
Während er weiterhin krampfhaft nach, für ihn sinnigen, Erklärungen suchte und das Notizbuch immer und immer wieder von vorne bis hinten durchblätterte, hörte er, wie sich ihm hektische Schritte näherten. Sie wurden lauter und zwangen ihn schließlich von dem Buch abzulassen und aufzusehen.
Er erkannte Jun, Nino und Aiba, die hastig zu ihm eilten. Als sie so gut wie bei ihm angekommen waren, legte er das Notizbuch schließlich zur Seite und stand auf.
Auf den Gesichtern der drei konnte man die Sorge und die Traurigkeit erkennen und selbst bei dem sonst als Sunnyboy bekannten Aiba war an diesem Abend kein Lächeln auf dem Gesicht zu erkennen. Stattdessen blickten feuchte Augen zu Sho, die verrieten, dass Aiba vor kurzem geweint haben musste.
„Und? Wie geht es ihm? Weißt du schon etwas?“ Sorgenvoll und gehetzt klangen diese Worte aus Juns Mund über den Gang und brachten Sho zurück in die Realität. Das Notizbuch und die darin enthaltenen Zeichnungen hatte ihn die schrecklichen Geschehnisse für kurze Zeit vergessen lassen. Doch nun prasselten diese wieder auf ihn ein und der Kummer schnürte ihm all sein Inneres schmerzhaft zusammen. Er konnte keine Worte finden und so bestand seine Antwort nur aus einem langsamen Kopfschütteln.
„Er ist also noch immer im OP…“ Mehr zu sich selbst als zu den anderen murmelte Jun diese Worte. Es war eine beklemmende Stimmung auf dem Gang. Aiba starrte vor sich auf den Boden und kämpfte mit den Tränen, Jun war Gedanken versunken und auch Nino hatte innerlich mit sich zu kämpfen um ruhig zu bleiben.
„Wo sind … Ohnos Eltern?“, fragte Sho schließlich und brach die für kurz entstandene Stille.
„Ah richtig, ich hatte sie zwar telefonisch erreicht, aber sie befinden sich gerade außerhalb Tokyos in Urlaub. Sie versuchen schnellstmöglich zu kommen, aber das könnte etwas dauern.“ Jun machte eine kurze Pause. „Ah verdammt! Warum musste das denn passieren?! … Ich kann nur hoffen, dass hier bald mal ein Arzt auftaucht … der uns sagt was Sache ist… sonst dreh ich noch ab!“ Obwohl das jüngste Mitglied versuchte seine Gefühle ruhig zu halten, brachen sie nun doch etwas aus ihm heraus, was Sho wieder einen schmerzhaften Stich versetzte. Er musste hart schlucken und schließlich konnte er nicht anders: Er verbeugte sich tief vor seinen Bandkollegen.
„Es tut mir leid! Es ist meine Schuld … nur wegen mir wurde er von dem Auto erfasst … es tut mir so leid!“ Es war ein schrecklicher Anblick für die Jungs ihren Rapper so zu sehen.
„Sho-chan!“ Nur ein lautes Schniefen war von Aiba zu hören, Jun dagegen war sofort an Shos Seite geeilt, fasste mit seiner Hand an dessen Schulter und versuchte ihn wieder nach oben zu bewegen.
„Red keinen Unsinn! Das ist sicherlich nicht deine Schuld. Hör bloß auf so etwas zu denken!“ Es brauchte einige Sekunden ehe Sho den Mut fasste, sich von seiner Verbeugung zu erheben. Als sein Blick auf Juns Gesicht fiel, konnte er ein leicht ermutigendes Lächeln erkennen. Bis auf Aibas Schniefen herrschte nun wieder beklemmende Stille.
Doch dann sah Jun aus den Augenwinkeln wie Nino, der bis jetzt nur stumm und wie erstarrt neben ihnen gestanden hatte, etwas aus seiner Hosentasche zog; den eisblauen Nintendo DS. Es dauerte keine Sekunde und Zorn überzog das Gesicht des jüngsten Arashi Member und mit grimmig zusammengezogenen Augenbrauen wandte er sich nun an den Game-Freak.
„Nino, das ist nicht dein Ernst? Du willst hier nicht ernsthaft anfangen DS zu spielen, oder?“ Dieser zuckte nur leicht mit den Schultern.
„Warum nicht? Wir können hier doch sowieso nichts anderes tun als warten. Dann kann ich die Zeit auch nutzen und weiterspielen. Außerdem, ihr wisst gar nicht wie es gerade in mir drinnen aussieht! Wenn ich hier weiterhin tatenlos dastehe und nichts tue, dann werde ich noch wahnsinnig vor lauter Sorge und Gedanken! Also lasst mich bitte mein Spiel spielen, sonst weiß ich nicht was mit mir noch passiert!“ Die anderen drei verstanden was Nino meinte und so erhielt er keine Widerworte sondern nur kurzes zustimmendes Nicken.
Er begab sich nun zu den Stühlen an der Wand und wollte es sich gerade dort mit seinem DS gemütlich machen, als ihm Ohnos Notizbuch ins Auge fiel, welches Sho dort liegen gelassen hatte.
„Ah Oh-chans Notizbuch!“ Die anderen drei wandten überrascht ihre Köpfe zu ihm um.
„Was? Was ist das?“ Einen kurzen Moment lang war Aibas Traurigkeit verschwunden und nun blickte er neugierig über Shos Schulter hinweg.
„Ohno hatte es bei sich. Eine Schwester gab es mir zusammen mit seiner Kette.“ Sho öffnete kurz seine rechte Hand, in der sich noch immer die silberne Kette befand, um sie den anderen zu zeigen, umschloss sie aber schnellstmöglich wieder so fest er konnte.
„Nee, Sho-kun. Hast du dir das Notizbuch angesehen?“ In Ninos Stimme lag neben deutlicher Neugierde noch etwas anderes. Ein Unterton, der sich so anhörte, als wüsste der Videospielefan etwas, was die anderen Member noch nicht wussten.
„Ja habe ich, warum fragst du?“ Misstrauisch blickte Sho nun zu dem, im Moment kleinsten anwesenden, Arashi Member hinunter.
„Hast du dich nicht gefragt, warum darin so viele Zeichnungen von dir sind?“ Kaum waren diese Worte ausgesprochen, weiteten sich die Augen der anderen drei. Aiba und Jun weil sie bis dato keine Ahnung gehabt hatten, dass Ohno Zeichnungen von Sho angefertigt hatte und Sho, weil er überrascht war, dass Nino darüber bescheid wusste, obwohl dieser nicht einmal hineingesehen hatte seit sie in dem Krankenhaus angekommen waren.
„Woher … woher weißt du davon?“, fragte er mit zitternder Stimme.
„Eigentlich hatte ich Ohno versprochen, niemanden davon zu erzählen, aber ich glaube die Situation lässt es nicht anders zu…“
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Flashback
Es war vor einiger Zeit während einer ihrer Konzertproben. Nachdem sie sich am Morgen dem harten Training ihrer Tanzschritte unterziehen mussten, stand nun endlich die lang ersehnte Pause bevor. Dieses Mal hatten die fünf Arashi Member alle getrennte Aufenthaltsräume. Doch natürlich konnten sie nicht voneinander lassen und so war es nicht verwunderlich, dass man zum Beispiel Aiba Süßigkeiten mampfend neben dem Zeitung lesenden Sho in dessen Raum vorfand. Nino genoss die Ruhe in seinem eigenen Raum zwar auch, doch irgendwie… ihm fehlte etwas. Und so nahm er seinen Nintendo und machte sich auf den Weg um seinen liebsten Arashi Member heimzusuchen.
Die Tür zu Ohnos Raum stand weit offen. Nino sah, dass der Ältere gedankenverloren auf dem Sofa saß; den Rücken zu ihm gewandt. Dem Gamefreak kam ein Gedanke: Er wollte sich einen Spaß erlauben und den anderen erschrecken. Und somit schlich er sich leise auf Zehenspitzen an. Langsam kam er näher und in dem Moment in dem er seine Tat durchführen wollte, fiel sein Blick auf das Notizbuch, welches Ohno gerade in den Händen hielt. Nein eher gesagt auf die Zeichnung, welche dieser gerade dort anfertigte. Ninos eigentliches Vorhaben war komplett vergessen, stattdessen beobachtete er wie der Ältere den Stift über das Papier gleiten lies und dort das Gesicht von Sho immer detaillierter zum Vorschein kam. Sein Blick wanderte daraufhin zu Riidas Gesicht und dort sah er etwas, was er vorher noch nie an diesem gesehen hatte. Während seine Augen auf das Papier fixiert waren, spiegelten sie solch eine Wärme und ein Strahlen wider! Es kam Nino so vor als würde der Ältere die Zeichnung so ansehen, wie sich ein frisch verliebtes Pärchen ansah. Irgendwie ließ ihn diese Erkenntnis etwas erschaudern und er musste einfach seine Stimme erheben.
„Oh-chan was machst du da?“ Nino sah wie Riida zusammenzuckte vor Schreck, da er ihn nicht hatte kommen hören und ebenfalls wie er versuchte schnellstmöglich das Buch zuzuschlagen. Unglaublich nervös blickte der Ältere sich zu ihm um.
„Du … du hast mich aber erschreckt! Ich hab dich gar nicht kommen hören!! Seit wann stehst du denn schon da?!“ Seine Augen weiteten sich vor Schock, als Ninos Antwort erklang:
„Lang genug um zu sehen, dass du gerade dabei bist Sho zu zeichnen. Und das mit einem sehr verliebten Blick!“ Er musste lachen bei seinem letzten Satz, den er aber mehr spaßeshalber von sich gegeben hatte, doch sein Lachen blieb ihm in der Kehle stecken, als er Ohno, zu Stein erstarrt, dasitzen sah. Sein Gesicht hatte plötzlich an Farbe verloren und schließlich kam Nino die Erkenntnis, dass er mitten ins Schwarze getroffen hatte.
„Eeeehhh? Du hast dich wirklich in…“ Seine Stimme erschallte lauter als er es eigentlich vorgehabt hatte, doch der Satz wurde durch eine Hand, die sich hart auf seine Lippen presste, abgebrochen.
„Nino du darfst das niemanden verraten, hörst du! Niemand darf das erfahren! Es muss ein Geheimnis bleiben, verstanden?!“ Ohno sah ihn mit einem durchdringenden Blick in die Augen und dieser wusste sofort, dass sein Gegenüber diese Worte todernst meinte.
„Eh aber weiß Sho denn davon? Oder wirst du es ihm noch sagen?“ Nino sah, wie der ernste Blick aus Riidas Gesicht verschwand und stattdessen müde, traurige Augen ihn ansahen. Langsam wandte der Ältere sich von ihm ab und ließ sich wieder auf dem Sofa nieder. Für einen kurzen Moment herrschte Stille, ehe er seine Stimme erhob.
„Nein, er weiß es nicht und ich kann es ihm auch nicht sagen.“
„Aber warum nicht?“
„Weil es nur Probleme hervorrufen würde! Ich bezweifle, dass Sho das gleiche für mich empfindet, wie ich für ihn … eventuell würde es sogar unseren guten Zusammenhalt den wir hier in der Gruppe haben zerstören. Wenn ich es sage, könnte ich damit alles kaputt machen! Ich bin der Leader, ich muss die Gruppe doch zusammenhalten. Deswegen... sag es bitte keinem!“ Sein Blick war ernst und entschlossen doch Nino konnte darin auch unglaubliche Traurigkeit und Schmerz entdecken.
Es tat dem jüngeren weh ihn so zu sehen; mit seinen Gefühlen und gleichzeitig seiner Aufgabe als Leader kämpfend.
„Aber Oh-chan, wenn du es nicht sagst, dann wirst du vielleicht für immer…“ Er konnte seinen Satz nicht beenden, denn Ohno unterbrach ihn:
„Ich komme schon klar. Das Zeichnen hilft mir; ich kann all meine Gefühle dort hineinstecken. Deshalb… solange ich meine Gefühle auf das Papier übertragen kann, ist es ok.“ Bei diesen Worten fing er an durch sein Notizbuch zu blättern und wieder sah Nino diesen unglaublich warmen Ausdruck auf seinem Gesicht, den der Ältere sonst nicht zeigte.
Der Jüngere musste hart schlucken. Nie hätte er geahnt, welchen Kampf Ohno mit sich und seinen Gefühlen Tag ein Tag aus austragen musste. Er konnte sich nur schwer vorstellen, wie hart es für ihn sein musste.
„Oh-chan... wenn es mal nicht mehr gehen sollte … ich bin für dich da, ne?!“ Riidas Blick erhob sich von dem Notizbuch und ließ ein warmes Lächeln auf seinem Gesicht erscheinen.
„Danke!“
Flashback Ende
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„Also diese Bilder bedeuten Oh-chan wirklich sehr viel. Sie zeigen seine wahren Gefühle.
Sho, du hättest ihn übrigens beinahe heute Morgen erwischt! Denn eigentlich hatte er gerade zu dieser Zeit wieder an einem Bild von dir gearbeitet. Doch er sah dich kommen und versteckte das Notizbuch rechtzeitig. Das hatte er mir später am Tag erzählt. Und als ich nach meiner Aufnahme wieder in die Umkleide kam, wusste ich, dass ich etwas tun musste! Denn ich hatte dich eine Zeit lang beobachtet und erkannte, dass sich etwas an dir geändert hatte, etwas das für mich nach Hoffnung für Ohno aussah. Deswegen versteckte ich dein Handy und ließ es wieder auftauchen, als du schon gegangen warst. Ich wand mich an Oh-chan und meinte zu ihm, er solle es dir bringen, da du es sicherlich suchen wirst und sprach ihm auch wie so oft noch einmal Mut zu, dir endlich zu sagen was Sache war. Er wollte sich wieder drücken, doch ich beharrte darauf, dass er es dir endlich sagen sollte und das letzte was ich von ihm, mit einem verlegenen Lächeln auf dem Gesicht, hörte war ‚Ok, ich bringe ihm das Handy, aber was das andere angeht … ich schau mal’. Ich weiß ja nicht genau was heute Abend passiert ist, aber ich denke, diesmal wollte er es wirklich versuchen. Er wollte dir heute Abend gestehen, was er für dich empfindet…“
Die letzten Worte drangen nur stumpf an Shos Ohr. Ein kalter Schauer durchfuhr ihn und eine unsichtbare Hand begann seine Kehle zuzudrücken. ‚Ohno wollte mir seine Gefühle gestehen... heute Abend, als ich mit Michiru... hätte ich sie nicht geküsst, dann …!’
Plötzlich fiel ihm das Atmen schwer; all seine Kraft wich aus seinen Gliedern und das Bild vor seinen Augen fing an langsam zu verschwimmen. Er wollte noch nach Aibas Schulter greifen um dort Halt zu finden und sich darauf zu stützen, doch er war zu schwach. Seine Knie gaben nach, er merkte noch wie sein Körper Richtung Boden sackte, hörte wie Aiba entsetzt aufschrie, doch dann legte sich Dunkelheit und Stille über ihn.
KAPITEL 5
Aiba Masaki saß, die Hände nervös reibend, an der Seite des Krankenbettes in dem Sho noch immer bewusstlos lag. Bis auf das leise ploppen des Tropfs der mit der rechten Hand des Rappers verbunden war, herrschte Stille in dem Zimmer. Aiba fühlte sich unbehaglich, hilflos und besorgt. Sein Blick wanderte alle paar Sekunden von Shos Gesicht hinauf zu der Wanduhr, dann hinüber zu dem großen Fenster, wo er das ferne blinken der Wolkenkratzer und das prasseln der Regentropfen gegen die Scheibe ausmachen konnte.
Er fühlte wie die Müdigkeit sich langsam bemerkbar machte, doch zu sehr waren seine Gefühle in Aufruhr, als dass er an Schlafen denken konnte. Und schließlich hatte er nun auch eine Aufgabe zu erfüllen: an Shos Seite weilen und für diesen da sein.
Aiba konnte sich nur bedingt vorstellen, wie der Ältere sich fühlen musste. Zu sehen, wie ihr Leader von einem Auto erfasst wurde, dann um sein Leben zu bangen und auch noch zu erfahren, dass dieser Gefühle für ihn hegte und, so nahm Aiba an, diese von dem Rapper erwidert wurden. Welch großen Schmerz musste all dies verursachen? Er konnte es sich nicht wirklich ausmalen. Er wusste nur, dass er Sho dabei helfen wollte, diese schlimme Zeit zu überstehen.
Als sein Blick nun wieder auf das Gesicht des Bewusstlosen fiel, bemerkte er wie sich etwas regte. Langsam öffneten sich Shos Augen und verwirrt blickten diese nun an die weiße Zimmerdecke.
„Sho-kun“. Sanft und leise hallte Aibas Stimme in dem Raum wieder. Langsam begann der Ältere den Kopf zu seinem Besucher zu drehen.
„Aiba-chan … was ist passiert?“ Fragende und müde Augen blickten zu dem Größeren auf.
„Du bist ohnmächtig geworden, Sho-kun. Die Ärzte meinten, dass das die Folge eines Nervenzusammenbruchs war, aber keine Sorge, du brauchst nur ein wenig Ruhe, dann kommst du wieder auf die Beine!“ Aiba versuchte sein wärmstes Lächeln auf sein Gesicht zu zaubern. Sho starrte ihn für einen kurzen Moment an; keine Gefühlsregung war auf seinem Gesicht zu erkennen. Ein kurzes Nicken, dann brachte er seinen Kopf wieder in die aufrechte Lage; sein Blick an die Decke gewandt.
‚Was war passiert? Wieso liege ich hier? Was war es?’ seine Gedanken fingen an zu kreisen und plötzlich weiteten sich seine Augen.
„Ohno!“ Die Erinnerung an die schrecklichen Geschehnisse kam zu ihm zurück. Mit Mühe raffte er sich auf und wollte sich gerade an dem Tropf zu schaffen machen, der mit seiner rechten Hand verbunden war, als ihn sanft, doch auch mit etwas Druck, Aibas Hände zurück in die Kissen drückte.
„Sho, du darfst jetzt noch nicht aufstehen! Bleib bitte noch liegen! Sei kein Dummkopf!“ Sho vernahm zwar die Sorge in der Stimme des Jüngeren, doch sein einziger Gedanke galt Ohno. Er wusste nicht wie lange er hier schon gelegen hatte, eventuell war Arashis Leader bereits aus dem OP entlassen worden, vielleicht konnte er schon zu ihm; er wollte nichts sehnlicher als aus dem Bett und zu ihm! Und so versuchte er sich weiterhin aus dem Bett zu stemmen, doch nun wurde Aibas Griff um seine Schultern stärker.
„Sho! Hör auf und bleib liegen! Es bringt nichts! Ohno ist noch immer im OP!“ Erst als der letzte Satz zu Shos Ohren drang ließ er ab von seinen Bemühungen.
„Er ist noch immer…?“ Seine Stimme war gebrochen.
„Ja. Wir wissen leider noch immer nichts Neues. Nino hat sich bereit erklärt vor dem OP-Saal zu warten und uns sofort bescheid zugeben, falls sich etwas tut. Jun spricht gerade mit Ohnos Manager. Er fand, auch wenn es spät in der Nacht ist, sollte dieser Bescheid wissen. Um alles weitere zu planen. Tja und wie du siehst bin ich hier bei dir um auf dich aufzupassen. Darum sei bitte brav und bleib liegen!“ Ein kleines Lächeln erschien auf Aibas Gesicht.
„Es tut mir leid Aiba!“
„Hör auf dich ständig zu entschuldigen! Es wird alles gut werden!“ Aiba schaffte es immer wieder andere Menschen aufzumuntern, ihnen ein Lächeln auf das Gesicht zu zaubern und Sho war ihm hierfür wirklich sehr dankbar. Zum ersten Mal an diesem Abend ließ er ein kurzes Lächeln aufleuchten, ehe er sich wieder der Zimmerdecke zu wand und Stille über sie hereinbrechen ließ.
„Nee, Sho-kun“, durchbrach Aiba schließlich mit einem ernsten Ton in der Stimme das seit einigen Minuten herrschende Schweigen. Ein einzelnes „Hm?“ erklang leise als Antwort.
„Du warst dabei als es passierte, richtig? Und wie wir erfahren haben, warst auch du derjenige, der Erste Hilfe geleistet hatte, du hast ihn bis ins Krankenhaus begleitet, hast die ganze Zeit vor dem Operationssaal gewartet und hast seine Wertsachen entgegen genommen…“ Sho starrte nur weiterhin vor sich, ohne auch nur eine Miene zu verziehen. „Aber .. was mir auch aufgefallen ist … du hast nicht eine Träne vergossen!“ Diese Worte ließen den Älteren nun stocken. Langsam setzte er sich auf und sah seinem Gegenüber fragend in die Augen. „Was meinst du?“
Aiba zwang sich ein leichtes Lächeln auf das Gesicht ehe er weiter sprach.
„Sho-kun, wir wissen alle, dass du immer stark und für uns da sein möchtest. Aber weißt du, das brauchst du nicht immer zu sein. Es gibt Momente in denen man mal seine eigene Stärke vergessen und lieber die anderen für einen stark sein lassen sollte. Es ist wirklich unglaublich nett von dir, dass du versuchst unsere Sorge zu nehmen indem du deine Stärke zeigst, doch in diesem Fall solltest du lieber du selbst sein. Lass uns diesmal bitte die Starken sein, die für dich da sind. Friss nicht alles in dich hinein! Wir können nur ahnen, wie es in dir aussehen muss, doch wenn du alles für dich behältst, gehst du noch kaputt daran! Also bitte, Sho-kun, lass es raus… du brauchst keine Angst zu haben, wir sind für dich da!“
Die viele Zeit die Aiba mit dem Älteren bisher verbracht hatte zahlte sich aus. Mittlerweile kannte er den Rapper so gut, dass dieser ihm nichts mehr vormachen konnte und somit war ihm klar, dass seine Worte Mitten ins Schwarze treffen würden. Kaum hatte er seinen letzten Satz beendet, füllten sich Shos Augen auch schon mit Tränen. Er versuchte noch dagegen anzukämpfen, doch als der Jüngere sich schließlich von seinen Stuhl erhob, sich neben ihn auf das Bett setzte und sanft seinen Rücken streichelte, da konnte er die Tränen nicht mehr zurück halten. Bitterlich fing er an zu weinen, worauf Aiba ihn zärtlich in die Arme nahm, weiterhin sanft über seinen Rücken streichelte und immer wieder die Worte „Es wird alles Gut werden! Ganz sicher!“ erklingen ließ.
Shos gesamte Gefühlswelt explodierte in diesem Moment regelrecht in ihm. All die Sorgen, all die Ängste, die er in seinem Inneren gesammelt hatte, brachen aus ihm heraus. Es stimmte, er hatte versucht stark zu sein, den anderen nicht noch mehr Sorgen zu bereiten, doch er hatte es nicht mehr durchhalten können. Es musste nun einfach alles heraus und er war seinem besten Freund von tiefstem Herzen dankbar, dass dieser zur rechten Zeit seine Schmerzen erkannt hatte.
„Aiba-chan … ich habe… solche Angst!“ Mit Mühe brachte Sho diese Worte über seine Lippen.
„Solche Angst … dass er…! Und ich ihn nicht mehr .. sehen kann… Aiba-chan, er darf nicht gehen! Ich konnte ihm doch noch nicht… er darf mich nicht … verlassen!“ Seine Stimme brach ab und schluchzend grub er seine Hände tief in Aibas Schultern, als hätte er Angst, dass wenn er den Jüngeren los ließe alles über ihm zusammen brechen würde.
Auch Aiba musste nun hart schlucken um seine Tränen zurück zu halten. Er blinzelte ein paar Mal, atmete tief ein und strich schließlich beruhigend über Shos Kopf.
„Keine Sorge, es wird alles gut werden! Riida wird es mit Sicherheit schaffen! Wir müssen nur an ihn glauben!“
Der Jüngere merkte, wie Shos Kopf, der auf seinen Schultern ruhte, leicht nickte. Doch noch immer flossen die Tränen und so blieb Aiba weiterhin bei dem Älteren sitzen; seine Arme fest um ihn geschlossen und immer wieder ließ er eine seiner Hand beruhigend über dessen Kopf und Rücken streichen.
Es war wohl eine kleine Ewigkeit gewesen, bis Sho sich wieder einigermaßen beruhigt hatte. Nun saß er mit roten Augen und Nase schnäuzend aufrecht auf dem Bett, während Aiba sich wieder auf den Stuhl neben ihn setzte.
„Geht es wieder?“ Die Stimme des Sunnyboys war noch immer sanft.
„Ja, danke!“ kam die Antwort von dem Älteren unterstützt von einem leichten Nicken. Auf Aibas Gesicht entfaltete sich ein breites Grinsen.
„Das ist gut, das ist gut!! Ah da fällt mir ein…“ Er griff hinter sich auf das kleine Schränkchen.
„Ohnos Kette! Sie ist dir aus der Hand gefallen, als du Ohnmächtig wurdest. Vielleicht solltest du sie lieber selbst tragen, damit sie nicht verloren geht.“ Er reichte Sho die Kette hinüber, die dieser dankend entgegen nahm und laut Aibas Rat sogleich auch um seinen Hals legte.
Als er es geschafft hatte den Verschluss zu schließen, hob er die Anhänger mit seinen Fingern an und betrachtete diese noch einmal sorgfältig. Auch der Blick des Jüngeren fiel noch einmal auf die Kette.
„Haha, die Kette könnte auch von dir sein Sho-chan! Ihr habt ja beide den Anfangsbuchstaben S! Wobei … findest du es nicht auch seltsam wenn jemand seine eigenen Initialen um den Hals trägt?“ Shos Blick haftete weiterhin auf den Anhängern als er dem Jüngeren mit einem ernsten, gedankenversunkenen Ton in der Stimme antwortete: „Aiba-chan … ich glaube, das S steht nicht für Satoshi!“ Die Augen des Sunnyboys weiteten sich vor Überraschung.
„Eh? Nicht? Aber für… Ah!“ Er brauchte seine Frage nicht zu Ende zu stellen, denn beim Anblick von Arashis Rapper, der noch immer die Anhänger in seiner Hand hielt und betrachtete, schoss ihm die Antwort auch schon so in den Sinn.
Doch seine Überraschung und Feststellung wurde jäh unterbrochen. Denn schwungvoll öffnete sich plötzlich die Zimmertür und brachte einen aufgeregten Nino zum Vorschein. Fragend blickten beide zu ihm hinüber und Sho merkte, wie sich in ihm ein merkwürdiges Gefühl breit machte. Ob dies ein gutes oder schlechtes war, konnte er noch nicht sagen. Seine Augen hafteten auf Ninos Lippen; was war es, dass er den beiden zu berichten hatte?
‚Gut oder schlecht? Gut oder schlecht? Bitte lass es etwas Gutes sein?’, waren Shos einzige Gedanken.
„Die OP … ist beendet! Sie bringen Oh-chan nun auf die Intensivstation!“ Aufgeregt und gleichzeitig mit einem erleichterten Ton in der Stimme, richtete der Kleinste seine Worte an die anderen beiden.
Die Sätze waren kaum gesprochen, da griff Arashis Rapper auch schon mit der linken Hand nach dem Tropf, der mit seiner Rechten verbunden war und mit einem starken Ruck hatte er ihn entfernt. Sho wusste zwar ganz genau, dass dies etwas war, das er nicht tun durfte, doch in diesem Moment kümmerte ihn nichts und niemand. Das Einzige, das jetzt zählte, war so schnell es nur ging wieder an Ohnos Seite zu gelangen! In Windeseile hatte er sich aus dem Bett geschwungen und hetzte nun vorbei an Aiba und Nino, aus dem Zimmer und den weiten Gang entlang.
Kapitel 6
gehe zu Seite 3!
Kapitel 7
gehe zu Seite 4!
Zuletzt bearbeitet von Nanao am So Jan 25, 2009 2:28 pm, insgesamt 18-mal bearbeitet |
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Niji Arashic

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Aydan ONE

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Verfasst am: Mi Jul 16, 2008 11:10 am Titel: |
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wahh spannend spannend !! ^^
hört sich echt gut an weiter so =D
ach wer würde nicht oh-chan beim zeichnen zusehen wollen?  xDD _________________ Sho Sakurai & Satoshi Ohno
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Nanao Site Admin

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Verfasst am: Do Jul 17, 2008 8:21 pm Titel: |
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Yosh, habe das 1. Kapitel im 1. Post ergänzt. Irgendwie bin ich nicht so zufrieden mit ihm... Der Michiru-Part ist mir irgendwie nicht so gelungen wie ich es mir vorgenommen hatte .. ich hatte ne Idee aber irgendwie bin ich nicht ganz so dahin gekommen wie ich das wollte... evtl. geht es jetzt auch alles ein bisschen schnell .. aber ich kann die Story nicht noch mehr ausdehnen (Also ich hätte schon gekonnt .. aber irgendwann wirds ja langweilig und ich mag doch endlich zu meinem DRAMA kommen ^^;;; ) Ich hoffe es ist einigermaßen passabel m(_ _)m |
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Niji Arashic

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keniichi Iza, now

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Nanao Site Admin

Anmeldedatum: 02.02.2008 Beiträge: 1759 Wohnort: Weinheim
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Verfasst am: Do Jul 17, 2008 8:52 pm Titel: |
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Tihihihihihi es freut mich, dass euch die Fic bisher gefällt .. wirklich ganz arg .. hab echt total Angst, dass ich voll den Mist schreibe XDD
Hahaha ja und gomene für den bösen Cliffhanger! Aber ich bin doch die DRAMA-QUEEN .. von daher .. wirds im nächsten Kapitel wohl wieder nen Cliffhänger geben *buahahahaha* Ja wenn ich selber schreibe, dann bin ich bös DoS (beim lesen bin ich DoM XDD)
Ich hoffe aber Niji, du liest trotzdem weiter ^.~
@Kenniichi: Jaaaaaa ... der "Test" ist auch nichts wirklich neues ^^;;; Hahahahaa ... bin nicht wirklich gut im Neuerfinden deswegen greife ich gern auf gute alte Sachen zurück XDD
Ich hoffe ich schaffe es Kapitel 2 auch einigermaßen schnell zu schreiben .. wobei ich jetzt erst mal das 1. Kapitel auf englisch übersetzen muss ^^;;; Bitte haltet so lange aus ^.~ |
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Aydan ONE

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Sery ONE

Anmeldedatum: 30.03.2008 Beiträge: 438 Wohnort: Düsseldorf
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Verfasst am: Sa Jul 19, 2008 1:25 pm Titel: |
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uh~ ich muss gestehen, erst hab ich einen kleinen Bogen um die FF gemacht, weil ichs nicht haben kann, wenn man im Block schreibt.. ich liebe Absätze, ich hätte am liebsten nach jedem zweiten Satz nen Absatz, ich brauch Absätze XD
Aber~ ich hab sie doch angefangen, was schonmal viel heißen mag! Und ich hab sie bis zum Ende gelesen, worauf du Stolz sein kannst |D
Ne, mal Spaß beiseite~ Dafür das es deine erste Arashi-FF ist, ist sie echt gut. Bis auf Sho (was beim Plot ja auch etwas schwer ist xD) sind bisher alle Characktere IC. Das ist was, was ich dir hoch anrechne ^^
Auch scheint die Story sehr interessant zu werden.. Ich kann mir beim Yama Couple ja nicht so viel vorstellen, deshalb hatte ich sie auch mal angefangen, aber ich denk mal, wenn die Story mit dem nächsten Chap noch ein bisschen mehr ins Laufen kommt (was ich bei dem guten Cliffhanger auch annehme xD) wird sie mich wohl richtig fesseln xD
Also~ schreib schnell weiter, ich bin gespannt, ob Ohno wirklich in der Bar ist! Dann gibts Dramatik! Und ich liebe Dramatik *__________*~ |
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Nanao Site Admin

Anmeldedatum: 02.02.2008 Beiträge: 1759 Wohnort: Weinheim
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Verfasst am: Sa Jul 19, 2008 4:07 pm Titel: |
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Äh LOL .. bei den anderen konnt ich ja auch nicht wirklich viel falsch machen, da sie nicht wirklich in meiner Fic vorkommen XDDD *lol* Nur mal kurz erwähnt oder so *lachweg*
Zu Sho .. findest du er ist nicht IC? >.<
Hahahahaha und zur Story. .. hahahaha.. gomen da wird nicht arg viel Story kommen XDDD Hahahaha ich will eigentlich nur meine DoS und Drama Queen Seite ausleben *lachweg* Wirst sehen was ich mein XD Aber evtl. schreib ich dann noch nen Sequel .. damits zumindest noch ein BISSCHEN Story mit den beiden gibt ^___________~
Ich hab irgendwie die Befürchtung, dass ihr total enttäuscht sein werdet mit dem was jetzt kommt .. *lach* Aber gut, egal .. evtl. lieg ich ja falsch. ^.~ Ich schreib auf jeden Fall weiter. Und freu mich, dass du trotz allem es geschafft hast meine Fic zu lesen .. ja ich mag Absätze auch liebend gern .. aber ich kann so leider nicht schreiben ^^;;; |
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Sery ONE

Anmeldedatum: 30.03.2008 Beiträge: 438 Wohnort: Düsseldorf
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Verfasst am: Sa Jul 19, 2008 5:13 pm Titel: |
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eh..? Keine Story..? Enttäusch mich nicht ;_____;'
Na, das was von den anderen kam, war IC xD
Aber bei Sho... nja, du wirst ihn besser kennen, aber er kam mir nicht IC vor ôo vllt auch meine eigene Interpretation seines Charackters |D
Ich finds aber auch immer schwer, die Personen, die zuerst Verliebtheits-Symthome zeigen, in einer FF soweit IC zu halten. Eben weil sie in Reality eben nicht verliebt sind xD Weißt was ich meine? X'D
Aber.. aber.. wenn du deine Drama Queen Seite auslebst, kann man da nicht auf ein bisschen Story hoffen? |D Ich bitte doch drum, wär sonst ne Verschwendung des schönen Cliffhangers XDDD <- liebt Cliffhanger XD |
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Nanao Site Admin

Anmeldedatum: 02.02.2008 Beiträge: 1759 Wohnort: Weinheim
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Verfasst am: Mi Jul 23, 2008 9:00 pm Titel: |
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So bevors ins Bettchen geht, hab die Fanfic um Kapitel 2 ergänzt.
Ganb besonderen lieben Dank an meine Beta-Leserin!!!!!!!!!!!!!!!!!! m(_ _)m Du bist jetzt meine persönliche Fanfic-Queen XDDDD *anbet* ^.~ Nee wirklich, du hast mir da echt wahnsinnig geholfen!!! *ganz arg freu darüber*
And now.. let the drama begin!!! |
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Niji Arashic

Anmeldedatum: 04.02.2008 Beiträge: 1088 Wohnort: München
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Aydan ONE

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keniichi Iza, now

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